Alle Artikel in: Allgemein

Weihnachtsbaumanhänger

Ein Engel und ein Baum, die als Vertiefung im Beton zu erkennen waren, hatten sich zusammengefunden, um einen Nadelbaum zu schmücken. Dieser Nadelbau sollte jedes Jahr zu ganz besonderen Feierlichkeiten aufgestellt werden… Für eine alte Anhängergießform hatte ich mal kleine Platzhalter aus Silikon gebastelt, um bei den Anhängern aus Gießharz Vertiefungen zu erzeugen, die ich dann andersfarbig ausgießen konnte. Das hatte sehr gut funktioniert, so dass ich dachte, das könnte vielleicht auch bei Beton funktionieren. Und da bald Weihnachten ist, sind mir diese Weihnachtsanhänger eingefallen, die man an den Baum hängen kann. Für den Anhänger mit dem Engel habe ich einfach meine alte Form für runde Anhänger verwendet, für den anderen habe ich eine neue Form aus Silikon gebastelt. Als diese dann einsatzbereit war, habe ich mir aus Knetmasse eine ebene Platte modelliert, in die ich mit einem Zahnstocher einen Engel und einen Baum eingeritzt. Die so entstandene Form groß ich anschließend mit flüssigem Silikon aus, das über Nacht fest wurde. Dann waren die Platzhalter fertig, die ich dann nochmal anderthalb Tagen liegen ließ, bevor …

Engelchen

Zwei kleine Engel waren aus dem Himmel herabgekommen und beschützten nun die Menschen. Einer von ihnen hatte seine Flöte mitgebracht, weil er es liebte, darauf zu spielen. Doch die Menschen konnten die Melodien nicht hören… Für eine Adventsaktion in der Schule von Kind 2 habe ich mir diese Engel ausgedacht. Beim Elternabend bin ich gefragt worden, ob ich mit den Kindern basteln könnte. Und da ich sehr gerne modelliere, habe ich der Lehrerin genau das vorgeschlagen. Modellieren fand sie gleich gut. Für die Adventsaktion sollte es etwas Winterliches oder Weihnachtliches sein. Engel sind da ein recht beliebtes Motiv, und schließlich kann man alles basteln, auch mit Kindern, wenn es einfach genug gehalten wird. Ich musste die Engel nur selbst noch ausprobieren. Hierfür besorgte ich mir speziellen Ton, der einfach an der Luft härtete. Ich formte aus dem Ton einen Kegel mit abgeflachter Spitze für den Körper und eine Kugel für den Kopf. Anschließend steckte ich einen halben Zahnstocher in den Körper und setzte den Kopf so darauf, dass sich der Zahnstocher in ihn bohrte. Der …

Anhänger mit rot und blau

Rote Sterne stiegen auf und schwebten über einem blauen Mond, der tief gefallen war. Eine gelbe Linie kam herab, um ihm zu helfen… Bei den vergangenen Anhängern hatte ich einen runden Platzhalter aus einer dünnen Silikonscheibe geschnitten, die ich von einer alten Gießform abgetrennt hatte. Diesen Platzhalter hatte ich in eine Gießform für einen runden Anhänger gelegt, die ich dann ausgoss. Ich erhielt somit einen Anhänger mit einem runden Loch, in das ich anschließend eine runde Scheibe mit Motiv setzte. Nun wollte ich diese Platzhalter aus dem selben Material gießen, aus dem auch die Gießformen sind. Ich bastelte mir eine Form aus einer Kneteplatte, in die ich die Umrisslinien der Platzhalter schnitt und das Material dazwischen mit dem Messer herausholte. In diese Form goss ich nun das flüssige Silikonkautschuk, das über Nacht fest wurde. Dann konnte ich die fertigen Platzhalter aus der Form nehmen. Sie sahen so aus: Ich ließ sie noch weitere 36 Stunden liegen, bis ich sie weiterverwendete. Dann legte ich sie in die Gießform für den runden Anhänger und ordnete sie so …

Der Hund, der aus der Finsternis kam

Ein Welpe hatte sich einst in einer tiefen dunklen Höhle verirrt, aus der er nicht mehr herausfand. Doch eines Tages entdeckte er helles Licht, das ihm den Weg nach draußen zeigte. Dort lebt er sicherlich heute noch… Zwischendurch muss ich auch wieder etwas malen. Ich kann nicht nur basteln, was ich bisweilen als sehr anstrengend empfinde. Manche von den Bastelsachen sind auch recht langwierig, weshalb man viel Geduld braucht. Da ist so ein Aquarell sehr viel schneller zu Papier gebracht, als ein Anhänger aus Harz gebastelt, das zwei Wochen trocknen muss, bevor man es weiterverarbeiten kann. Die Idee für das Bild hatte ich schnell, es sollte ein Hund werden, der einen etwas grimmig anschaut und vor einem Hintergrund steht, den ich mit hellen und dunklen Farben im Kontrast gestalten wollte. Zuerst zeichnete ich den Hund mit Bleistift auf Aquarellpapier. Anschließend überlegte ich mir, wie ich den Hintergrund unterteilen wollte, und zeichnete dann mehrere Linien ein. dabei teilte ich den Hund in zwei Teile. Den linken Teil wollte ich mit Farbstiften plastisch herausarbeiten, während der rechte …

Drachensteigen mit Hund

Ein kleines Mädchen rannte mit seinem bunten Drachen hinaus in den windigen Herbstnachmittag. Ihr kleiner Hund wollte unbedingt dabei sein. Es dauerte nicht lange, da flatterte der Drache munter auf den Wogen des Windes hin und her… Wenn ich über neue Ideen nachdenke, versuche ich häufig, die jeweilige Jahreszeit zu berücksichtigen. Und im Herbst kommen einem Themen mit fliegenden Drachen schnell in den Sinn. Jetzt stellte ich mir ein Mädchen vor, das einen Drachen an der Schnur hält. Da ich außerdem Hunde sehr gerne mag, sollte in der Szene einer auch nicht fehlen. Die Figuren wollte ich plastisch gestalten, weshalb ich mich dazu entschied, sie aus bunter ofenhärtender Knete zu basteln. Schließlich modelliere ich wahnsinnig gerne. Ich begann mit der Figur des Mädchens. Zuerst modellierte ich den Kopf. Ich formte eine Kugel, an die ich eine weitere kleine Kugel als Nase andrückte. Als Haare dienten dünne ovale Platten, die ich am Hinterkopf anbrachte. Anschließend bekam der Kopf noch zwei Zöpfe, zwei Augen und einen Mund, den ich mit einem Zahnstocher einritzte. Unten an den Kopf …

Anhänger mit Blättern und einem Tier

Blätter und ein Tier waren gefangen in einem gläsernen Käfig. Sie konnten aus ihm hinausschauen in eine schönere Welt. Aber ob ihnen die Flucht gelingen würde, war äußerst fraglich… Da mir die farbigen Motivscheiben, die ich in Beton gegossen hatte, sehr gut gefallen haben, überlegte ich mir, was ich sonst noch mit ihnen basteln könnte. Schließlich kam mir die Idee, sie in Schmuckstücke zu integrieren. Hierfür wollte ich meine einfache runde Anhängerform verwenden und einen Platzhalter mit eingießen, wodurch ein Loch entstehen sollte, in das ich dann die Scheiben einsetzen wollte. Soweit der Plan. Für meine Anhänger wollte ich andere Motive haben als für meine Steine aus Beton. Also bastelte ich neue. Hierfür knetete ich meine ofenhärtende graue Modelliermasse zu einer dünnen Platte, aus der ich zwei runde Scheiben ausschnitt, die etwa so groß waren wie ein Ein-Cent-Stück. Darauf modellierte ich einerseits angeschnittene Blätter und andererseits einen angeschnittenen Tierkopf auf. Bei dem Tier hatte ich kein Bestimmtes im Sinn, aber im Nachhinein sieht es aus wie eine Katze. Als ich mit den Scheiben zufrieden war, …

Dekosteine mit Motiv

Ein Käfer, eine Blume, ein Blatt und ein Auge waren in grauem Beton eingegossen. Mühsam und ganz langsam kämpften sie sich an die Oberfläche, um dem langweiligen Grau ein wenig Farbe zu verleihen… Die Pralinenverpackung hatte ich vor kurzem als Gießform entdeckt und zuerst nur mit Beton ausgegossen, den ich nach dem Trocknen bunt angemalt hatte. Jetzt wollte ich die Farbe auf andere Art und Weise mit ins Spiel bringen. Ich überlegte mir einfache Motive, die ich auf kleine, runde Scheiben aus Knete aufmodellierte. Ich verwendete hierfür die graue Knete, die man im Ofen härten kann. Die Scheiben waren ungefähr so groß wie eine Ein-Cent-Münze. Da ich diese Motive später mehrfach aus Kunstharz gießen wollte, bastelte ich mir Gießformen aus Silikonkautschuk. Hierfür baute ich mir aus festerem Karton mehrere kleine Kästchen, auf deren Böden ich die im Ofen gehärteten Scheiben mittig klebte. Anschließend füllte ich die Kästchen mit flüssigem Silikonkautschuk, das ich über nacht stehen ließ. Dabei härtete es gummiartig aus. Nachdem ich die fertigen Gießformen aus ihren Kästchen befreit hatte, wartete ich weitere eineinhalb …

Bunte Dekosteine

Ein paar perfekt runde Steine hatten sich zusammengefunden, um hübsch auszusehen. Sie wollten ihre Umgebung schmücken, wo auch immer sie hingelegt wurden.  Bis sie woanders hinkamen… Vor einiger Zeit hatten wir große runde Pralinen gekauft, die in ihrer Pappschachtel in halbkugeligen Plastikschälchen lagen. Jede Praline in ihrem eigenen Schälchen. Und diese Schälchen waren miteinander verbunden wie bei Blisterfolien von Tabletten. Sie waren nur wesentlich größer. Der Anblick der Folie mit den runden Ausbuchtungen erinnerte mich jedenfalls an eine Gießform, mit der man unterschiedliche Modelle gießen kann. Deshalb kam mir auch die Idee, die Schälchen mit Beton auszufüllen. Und mir dann zu überlegen, was man daraus machen kann. Ich hatte noch reichlich Kreativbeton in einem kleinen Eimer übrig. Bevor ich meine Gießform ausgießen konnte, musste ich sie mit Pflanzenöl auspinseln. Hier habe ich Rapsöl verwendet. Dann rührte ich den Beton nach den Angaben an, die auf dem Eimerchen standen und füllte ihn in die halbkugeligen Ausbuchtungen der Folie. Anschließend ließ ich das Ganze 24 Stunden stehen. In dieser Zeit war der Beton fest geworden, so dass …

Hund aus Perlen

Ein kleiner Hund wollte nur spielen. Den ganzen Tag lang und mit allem, was er finden konnte. Doch eines Tages fand er nichts mehr zum Spielen. Und er wurde traurig… Meistens ist es bei mir so, dass mir, wenn ich erst mit einer Sache angefangen habe, schon bald die nächste Idee dazu einfällt. Das gleiche galt auch für die Perlen. Vor Kurzem hatte ich das grüne Monsterchen fertiggestellt, bei dem ich die Perlen in Reihen auf einen Draht zog, da wollte ich ein neues Tierchen in einer anderen Technik basteln. Hierbei werden die Perlen in Ringen auf einen Nylonfaden aufgefädelt. Ich finde die Technik schwieriger als die andere, ich muss mehr ausprobieren, wenn ich etwas eigenes machen möchte. Mit Hilfe einer fertigen Anleitung habe ich meine eigene Anleitung entwickelt. Und ich glaube, dass ich die Technik jetzt einigermaßen verstanden habe, nachdem ich mich schon früher mit ihr beschäftigt hatte. Es sollte also wieder ein Hund werden. Mit Hunden kenne ich mich aus. Schließlich habe ich schon eine ganze Menge Hunde in verschiedenen Techniken gebastelt. Und …

Anhänger mit Kette

Kleine farbige Quadrate fügten sich ein in eine geschwungene Form und verschmolzen so zu einem bunten Ganzen. Nun sollten sie in ewiger Harmonie zusammen leben… In meinem neuen Anhänger wollte ich mehrere unterschiedliche Materialien miteinander kombinieren. Diesmal sollte neben Kunstharz auch Metall in Form von Draht verwendet werden, und wie so oft schon meine bunten Verpackungsfolien. Zuerst dachte ich daran, mir einen Draht aus Silber zu besorgen, aber da er recht teuer ist, sollte erst mal ein etwas dickerer Aludraht herhalten. Schließlich musste ich auch erst mal üben. Und die Kette, an die der Anhänger um den Hals getragen werden sollte, wollte ich auch selbst basteln, und besorgte mir einen dünneren Aludraht. Ich zeichnete einen Entwurf mit Bleistift auf Papier. Als ich damit zufrieden war, pauste ich ihn auf ein weiteres Blatt Papier. Um diesen Entwurf herum zeichnete ich die Seiten eines Kästchens, das später der Gießkasten für die Silikon-Form werden sollte. Anschließend schnitt ich diese Konstruktion aus und klebte sie auf festeren Karton. Auf dem Entwurf  des Anhängers baute ich das Modell aus Knete …