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Katzenportrait in Bleistift

Eine getigerte Katze hatte es sich auf einem Holzpfahl gemütlich gemacht und beobachtete den kleinen weißen Hund, der an ihr vorüber spazierte. Der Hund bemerkte die Katze nicht, obwohl sie direkt über ihm thronte. Erst als der Hund schon fast vorbei war, fing er an zu bellen. Doch da war es ein leichtes, ihn an der Leine weiter zu ziehen.. Im Herbst vor dem ganzen Coronawahnsinn hatte ich eine hübsche Katze fotografiert, die auf einem Holzpfahl bei einem Bauernhof saß, der etwas außerhalb der kleinen Stadt lag, in der ich aufgewachsen war. Ich hatte meinen kleinen Hund dabei, der von der Katze argwöhnisch beäugt wurde. Mir gefiel das Foto bzw. die Katze so sehr, dass ich nun beschloss, sie auf Papier zu bringen. Denn ich hatte wieder Lust, etwas zu zeichnen, und auf der Suche nach einem geeigneten Motiv ist sie mir sofort ins Auge gesprungen. Ich nahm mir also ein Blatt unseres normalen Kopierpapiers und skizzierte grob den Umriss der Katze und des Pfahls. Als ich mit dem Umriss zufrieden war, begann ich mit …

Kleine süße Macarons

Eine kleine Krabbe hatte immer Hunger. Dabei fraß sie alles, was ihr zwischen die beiden Scheren geriet. Besonders aber hatte sie kleine bunte Macarons zum Fressen gern. Sie geriet ganz aus dem Häuschen, wenn sie viele davon fand. Da konnte sie nicht mehr aufhören. Bis sie Bauchschmerzen bekam… Wie schon oft erwähnt, gefielen mir kleine Miniaturen von Lebensmittel aller Art. Dabei mochte ich Süssigkeiten doch ein bisschen mehr als herzhafte Speisen. Deshalb sollten es dieses Mal französische Macarons werden. Sie sahen einfach zu schön aus. Man konnte hier Farben aller Art verwenden und allzu schwierig stellte ich sie mir auch nicht vor. Da ich wieder einige von ihnen basteln wollte, musste ich vorher eine Form aus Silikon herstellen. Für die Form modellierte ich mir als erstes aus Knetmasse eine Hälfte des Macarons. So ein Macaron besteht ja aus zwei gebackenen Hälften mit einer Creme dazwischen. Also benötigte ich als Modell nur eine Hälfte, denn mit der fertigen Form konnte ich dann beliebig viele Macaronhäften herstellen, die ich dann zusammensetzen konnte. Anschließend bastelte ich mir aus …

Kleine Tartes aus Modelliermasse

Leckere süße Kuchen warteten darauf, mit Genuss verzehrt zu werden. Für die Kuchen waren nur die besten Zutaten verwendet worden. Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein. Da war ein Kuchen mit Schokolade und zwei mit Früchten. Wer sich aber nicht sicher war, konnte jeden probieren… Vor einiger Zeit hatte ich mir ein Buch über Miniaturessen aus ofenhärtender Modelliermasse gekauft. Die darin enthaltenen Beispiele mit ihren Anleitungen machten Lust, nachgebastelt zu werden. Die kleinen Tartes aber hatten es mir dabei besonders angetan. Also beschloss ich, verschiedene Varianten auszuprobieren. Und um mir hierbei die Arbeit zu erleichtern, wollte ich eine Form aus Silikon herstellen, mit der ich dann ganz einfach und schnell den gebackenen Boden der Tartes basteln konnte. Ich modellierte mir also aus normaler Knetmasse ein Modell für den Kuchenboden. Anschließend bastelte ich aus festerem Karton ein kleines Kästchen, auf dessen Boden ich in die Mitte das Modell klebte. Um zu verhindern, dass flüssiges Silikonkautschuk unter das Modell fließt, dichtete ich den schmalen Spalt mit weiterer Knetmasse ab. Dann übergoss ich das Modell mit dem …

Delfine aus alter Jeans

Zwei Delfinschwestern wollten gemeinsam durch ihr Leben gehen und für immer zusammen bleiben. Denn sie waren Seite an Seite aufgewachsen und hatten so einige Abenteuer erlebt. Zudem verstanden sie sich sehr gut. Sie hofften, dass sich das niemals ändern würde… Nach den Walen wollte ich auch noch Delfine aus dem Jeansstoff basteln. Denn ich fand, dass der Stoff sehr gut zu Meeresbewohnern aller Art passte, und somit sowohl zu den Walen als auch zu Delfinen. Nur wollte ich hier bei den Delfinen den Jeansstoff mit dem Stoff eines alten T-Shirts kombinieren, und den T-Shirt-Stoff nicht nur für die Augen verwenden, sondern als Teil des Körpers. Ich zeichnete mir mit Bleistift auf Papier ein Schnittmuster. Der obere Teil des Körper des Delfins sollte aus drei Teilen, einem Mittelteil und zwei gegengleichen Seitenteilen, und der obere Teil der Schnauze aus zwei Teilen bestehen, während ich die Unterseite komplett aus einem einzigen Teil gestalten wollte. Die drei Flossen sollten jeweils aus zwei Teilen zusammengesetzt werden. Als das Schnittmuster fertig war, pauste ich die einzelnen Teile in benötigter Anzahl …

Kleiner Wal aus Jeansstoff

Zwei kleine Wale schwammen gemeinsam durch den riesigen Ozean. Und durch ihr Leben. Seit sie sich vor zwei Monaten zum ersten Mal trafen, waren sie unzertrennlich. Jede Sekunde hatten sie Spaß zusammen. Und irgendwann würden sie bestimmt eine Familie gründen… Da meine Hosen immer wieder Löcher bekamen und somit untragbar wurden, ging mir der Jeansstoff nicht so schnell aus. Vor allem, wenn man kleine Dinge daraus nähte, wurde er nicht wirklich weniger. Nach all den praktischen Dingen wollte ich mal wieder ein Stofftier basteln. Ich fand, dass Jeansstoff ganz wunderbar zu Meeresbewohnern passt, und entschied mich für einen kleinen Wal. Körper und Flossen wollte ich ganz aus Jeansstoff nähen, während er Glubschaugen aus gelbem T-Shirt-Stoff bekommen sollte. Ich zeichnete also ein Schnittmuster mit Bleistift auf Papier. Es bestand aus einem Seitenteil und einem Teil für die Unterseite des Körpers, einem Teil für die Flossen und einem Teil für die Augen. Das Seitenteil des Körpers musste ich zweimal ausschneiden, so wie das Augenteil, und das Flossenteil viermal, wobei jeweils die Hälfte der Teile spiegelverkehrt sein mussten. …

Schlüsselanhänger mit Kleeblatt und Marienkäfer

Ein kleiner Marienkäfer fühlte sich sehr wohl auf seinem Kleeblatt. So wohl, dass er sein Blatt gar nicht mehr verlassen wollte. Doch hin und wieder musste er auf Nahrungssuche gehen. Er kam aber jedes Mal sofort wieder zurück. Denn er hatte Angst davor, es an einen anderen Käfer zu verlieren… Schon länger wollte ich mal Schrumpffolie ausprobieren, die ich von früher her kenne. Im Internet hatte ich einige Anregungen zu dem Thema gefunden. Deshalb besorgte ich mir eine Packung mit 10 Blättern Schrumpffolie im DINA4-Format. Nachdem ich Armbänder mit Perlen gebastelt hatte, wollte ich etwas Anderes aus ihnen machen. Jetzt hatte ich die Idee, beides miteinander zu kombinieren, und dabei einen Schlüsselanhänger entstehen zu lassen. Ein Motiv für den Anhänger aus Schrumpffolie war schnell gefunden. Symbole für Glück sollten es diesmal sein. Ein vierblättriges Kleeblatt mit einem Marienkäfer wollte ich malen und farbig gestalten. Als erstes zeichnete ich das Motiv mit Bleistift auf Papier. Da die Schrumpffolie auf mehr als die Hälfte schrumpft, musste ich es in der entsprechenden Größe anlegen. Ich habe den Entwurf …

Armband mit kleinen Perlen

Mehrere glitzernde Perlen reihten sich nebeneinander auf und bildeten so eine Kette. Ein dünnes Band verhinderte, dass sie wieder auseinanderfielen und sich überall verteilten. Sie waren hübsch anzusehen, weil sie glitzerten, und freuten sich darauf, als Schmuck besonders zur Geltung zu kommen… Weil mir die Perlen der letzten Armkette ein wenig zu groß waren und sie mich deshalb beim Tragen gestört hatten, wollte ich nun deutlich kleinere Perlen basteln. Diese sollten dann auch wieder auf das transparente Gummiband aufgefädelt und so wieder zu einem Armband werden. Und ich wollte mir hier auch wieder die Arbeit mit einer Silikonform erleichtern. Außerdem würden die einzelnen Perlen so im Aussehen sehr ähnlich werden. Also modellierte ich mir aus normaler Knete ein kleines Modell einer halben Perle. Dieses Modell ging mir kaputt, als ich es aus der fertigen Form nahm. Ich habe mal ein Ersatzmodell fotografiert, das ich mit Hilfe dieser Form hergestellt habe: Ich klebte also das Modell aus Knete in die Mitte des Bodens eines Kästchens. Dieses Kästchens füllte ich anschließend mit flüssigem Silikonkautschuk bis knapp unter …

Armband mit großen Perlen

Perlen in den unterschiedlichsten Farben reihten sich auf einem Gummiband aneinander fügten sich so zu einem Ganzen zusammen. Die Perlen waren so bunt wie ein Regenbogen. Mögen sie auf ewig leuchten und ein Handgelenk immer wieder verschönern… Für eine Bastelarbeit einer Freundin hatte ich ein transparentes, dünnes Gummiband bestellt. Da ich noch einiges davon übrig hatte, überlegte ich mir, was ich damit noch anstellen konnte. Dabei kam mir recht schnell die Idee, Perlen auf dieses Band aufzufädeln und so ein schickes Armband zu basteln. Und da ich des öfteren im Internet darüber gelesen hatte, wie Leute Perlen aus ofenhärtender Modelliermasse modelliert haben, wollte ich das auch ausprobieren. Nur, dass ich nicht jede Perle wieder von neuem formen wollte. Deshalb sollte mir dabei eine selbstgemachte Silikonform die Arbeit erleichtern. Ich modellierte also ein Modell aus normaler Knetmasse. Zur Herstellung der Silikonform klebte ich dieses Modell auf den Boden eines kleinen Kästchens aus Pappe in die Mitte und übergoss es mit flüssigem Silikonkautschuk. Das kleine Kästchen füllte ich dabei bis knapp zum Rand. Über Nacht härtete der …

Nico, Hilda und das Wesen in klein

Das Nilpferd Nico, das Häschen Hilda und das einäugige Wesen, die schon bald ihr erstes Abenteuer erleben sollten, hatten Farbe bekommen. Sie waren nun nicht mehr grau oder weiß, sondern blickten ganz bunt in ihre Welt. Schließlich war auch ihre Welt nicht schwarz-weiß… Meine neuen Figuren von Nico, Hilda und dem Wesen wollte ich jetzt auch anmalen und testen, wie sie bunt aussahen. Dafür waren aber meine großen Originalfiguren zu schade. Sie sollten so bleiben, wie sie waren. Also überlegte ich mir, kleine Versionen zu basteln, von denen ich dann Silikonformen anfertigen wollte. Mit Hilfe der Silikonformen konnte ich dann mehrere Kopien basteln, an denen ich eventuell mehrere Farbkombinationen ausprobieren konnte, falls mir irgendeine nicht gefallen sollte. Für die kleinen Figuren wollte ich ebenfalls die elfenbeinfarbene ofenhärtende Modelliermasse verwenden. Deshalb benötigte auch hier ein Gerüst aus Draht. Da die Modelliermasse nicht hart genug war, und ich bei den kleinen Details mit den Fingern zuviel wieder zerdrückt hätte, kamen die Figuren zwischendrin immer wieder zum Härten in den Backofen. Ich ummantelte jeweils das Drahtgerüst grob mit …

Ein einäugiges Wesen

Das einäugige Wesen war gerade erst aus seinem Ei geschlüpft. Es trug bereits eine Krawatte und sah damit sehr erwachsen aus. Doch selbst war es sehr unerfahren und brannte darauf, die Welt um sich herum zu erkunden. Wen es dabei wohl treffen würde… Neben Nico und Hilda wollte ich nun auch das Wesen verändern. In meiner Geschichte soll Nico es ja finden. Das ursprüngliche Wesen sah von seiner Statur her dem Nilpferd zu ähnlich. Deshalb sollte es einen anderen Körper bekommen, und die Welt nur aus einem einzigen, aber großen Auge betrachten. Da ich aber die Krawatte zu schön fand, wollte ich darauf nicht verzichten. Als ich dann ein recht genaues Bild meines neuen Wesens im Kopf hatte, begann ich mit der Bastelarbeit. Da ich von der grauen ofenhärtenden Modelliermasse nicht mehr allzuviel übrig hatte, wollte ich hier die elfenbeinfarbene Variante verwenden, die sich aber genauso verhielt wie die graue. Sie verformte sich ebenfalls beim Backen im Backofen. Deshalb baute ich auch hier wieder ein Gerüst aus dem Aluminiumdraht, das stabil genug war, um die …