Alle Artikel in: Allgemein

Kleine Schildkröte aus Stoff

Eine kleine Schildkröte stand am Straßenrand und wollte mitgenommen werden. Aber da diese Straße nur wenige Autos entlang fuhren, konnte das sehr lange dauern. Vielleicht steht sie heute noch da… Eine Schildkröte sollte meine Gruppe illustrer kleiner Tierchen aus Stoff erweitern. Und sie sollte in etwa so groß sein wie die anderen. Die Idee hierzu hatte ich ganz spontan. Auch hatte ich dabei gleich im Kopf, wie das Tier aussehen sollte. Ich musste mir nur noch überlegen, welche und wie viele Teile es brauchte, um daraus eine Schildkröte zu nähen. Und da ich auf diesem Gebiet schon über etwas Erfahrung verfüge, ging das dann auch relativ schnell. Für ein Schnittmuster zeichnete ich also alle benötigten Teile der Schildkröte mit Bleistift auf Papier. Dabei notierte ich mir, in welcher Anzahl ich sie brauchte, also für den Kopf zwei gleiche seitenverkehrte Seitenteile und ein Unterteil, gleiches galt für den Körper, für die Beine mussten es acht gleiche Teile sein, vier davon jeweils seitenverkehrt und der Schwanz setzte sich aus zwei gleichen Teilen zusammen. Als ich mit dieser …

Die Frau mit nur einer Hand

Ein weiblicher Akt, der eine Hand verloren hatte, griff nach Kugeln, die unaufhörlich nach unten strömten. Doch da er nur über eine Hand verfügte, schien es unmöglich zu sein, auch nur eine von ihnen zu erwischen… Ich hatte mal wieder Lust, mit meinen Aquarellfarben zu malen. Früher habe ich ganz fleißig mit Ölfarben auf bespannte Keilrahmen gemalt. Dabei entstanden Figuren und Gegenstände vor bunten Hintergründen. Seitdem das erste Kind da ist, male ich nicht mehr mit Ölfarben. Denn ich konnte meine unfertigen Bilder nicht mehr stehen lassen, und Ölfarben trocknen recht langsam. Und da ich mir vor einiger Zeit einen Kasten mit Aquarellfarben gekauft hatte, dachte ich mir, ich könnte damit vielleicht ganz ähnlich malen wie mit den Ölfarben. Ich überlegte mir also ein Motiv. Es sollten Kugeln und ein weiblicher Akt darin vorkommen. Als erstes zeichnete ich alle Elemente meines Motivs mit Bleistift auf Aquarellpapier. Die Kugeln und der Akt sollten plastisch gestaltet werden. Und da ich mit den Aquarellfarben noch nicht so geübt bin, habe ich diese plastischen Arbeiten mit Buntstiften ausgeführt. Ich …

Fabeltierchen

Ein kleines Fabeltierchen mit großem Schnabel und kurzen Beinen war gerade erst aus einem Ei geschlüpft. Da musste es bereits sein erstes Abenteuer überstehen. Und obwohl es schwierig und auch ein wenig gefährlich war, hatte es seine Heiterkeit nicht verloren… Kind 1 erfindet immer wieder wunderschöne Fabeltiere, die es mit Begeisterung zu Papier bringt. Irgendwann dachte ich mir, mir könnte vielleicht auch eines einfallen. Ich wollte es aber nicht zeichnen, sondern gleich aus Knetmasse modellieren. Und es sollte die Knetmasse sein, die man im Backofen härten kann. Also baute ich mir als erstes ein Drahtgerüst mit Körper, Beinen, Schwanz und Kopf. Diese Knetmasse verformt sich sonst später im Ofen. Mein allererster Hund hatte auf diese Weise dran glauben müssen. Ich ummantelte den Draht des Körpers mit Knetmasse und modellierte immer mehr Knete darauf, bis der Körper die richtige Dicke erreicht hatte. Dann machte ich in gleicher Weise mit den Beinen weiter, bis ich mit ihnen zufrieden war. Danach folgte der Kopf und zum Schluss der Schwanz, bis kein Draht mehr zu sehen war. Die Zacken …

Weiße Maus aus Stoff

Eine kleine Maus saß gespannt da und lauschte in die Nacht. Ob die Katze wohl in der Nähe ist? Das Mäuschen sollte sich besser verstecken… Ich wollte mal wieder ein neues Stofftier nähen. Eines, das zu den anderen kleinen Stofftieren passt. Und da ich immer wieder ein Mäuschen bastele, kam es mir auch hier wieder in den Sinn. Nur musste es anders aussehen als die anderen. Also wollte ich es diesmal aufrecht sitzend gestalten. Und es sollte wieder etwas kleiner werden. Zu Beginn zeichnete ich mit Bleistift auf Papier ein Stoffmuster, in dem alle notwendigen Teile einmal vorkamen, wobei ich notierte, wie oft man die Teile später ausschneiden muss. Als ich alles beisammen hatte und zufrieden war, pauste ich jedes Teil in der richtigen Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier. Danach schnitt ich alles aus. Diese Teile aus Papier legte ich nun auf die Rückseite der entsprechenden Stoffe und übertrug sie auf diese mit einem Stift. Anschließend schnitt ich auch sie aus. Als die Stoffteile vollständig waren, nähte ich zuerst Arme, Schwanz, Ohren und Beine …

Armkette, Teil 3

Neugegossene Achtecke verbanden sich miteinander über neue Ringe zu einer Kette. Hinzu kamen zwei Kettenstücke, die das Armkettchen vervollständigen sollten… Nachdem meine erste Armkette fertig war, habe ich sie natürlich ausprobiert und sie tagsüber getragen. Dabei stellte ich schon bald die ersten Probleme fest, weshalb ich nach wenigen Tagen beschloss, eine neue Kette nach verbesserter Rezeptur zu basteln. Hierfür besorgte ich auch andere Ringe aus Silber und eine Kette mit größeren Gliedern, die immerhin auch versilbert ist. Das Problem der alten Kette waren die kleinen Ösen aus Draht, über die die Achtecke mit den anderen Kettengliedern verbunden werden konnten. Sie waren nicht stabil genug, weil der Draht wohl zu dünn und die Enden nicht ordentlich ins Gießharz eingegossen waren. Deshalb verbogen sie sich beim Tragen der Kette immer wieder, bis schließlich eine der Ösen abbrach. Die folgenden Bilder sollen das Problem verdeutlichen: Auf beiden Fotos kann man Ösen erkennen, dessen Enden frei sind, und auf dem unteren Foto ist das Achteck zu sehen, das eine der beiden Ösen verloren hat. Also dachte ich mir, man …

Schöner Ausblick

Eine große Raubkatze genoss den Ausblick auf eine wunderschöne Landschaft. Hier auf dem abgestorbenen Baumstamm konnte sie endlich zur notwendigen Ruhe kommen… Meine Linolschnitte haben meistens die gleiche Größe, weil sie mir irgendwann gefiel oder ich sie praktisch fand, so genau weiß ich nicht mehr, wieso ich gerade diese Größe gewählt habe. Jedenfalls schneide ich diese kleineren Platte immer aus einer großen heraus. Um am Ende bleibt ein Stück übrig, das schmaler und länger ist, als die anderen. Bislang hatte ich dieses Stück zur Seite gelegt und eine neue große Platte angefangen. Doch jetzt war es wieder so weit gewesen, und ich wollte es mal verwerten. Allerdings war mit das Stück eindeutig zu lang, weshalb ich es dann nochmal in der Mitte auseinander schnitt. Die Idee für das Motiv hatte ich schnell gefunden, dieses Mal sollte es wieder ein Tier werden, ein Tier mit langem Schwanz, das auf einem Baumstamm liegt. Und die Landschaft drumherum war dann auch schnell gebastelt. Ich zeichnete meine Idee mit Bleistift auf ein Blatt Papier. Als ich mit diesem Entwurf …

Am Strand

Eine schöne Frau hatte sich ein kühles Bad an einem Sandstrand gegönnt. Da der Strand fast menschenleer war, hatte sie sich zuvor vollständig entblößt… Neulich hatte ich ganz spontan eine Idee für einen neuen Linolschnitt. Eine nackte Frau sollte auf einem Strand stehen. Das passte ganz gut, denn ich wollte mich mal wieder mit einer Aktfigur beschäftigen. In welcher Form auch immer. Und gedruckt hatte ich auch schon länger nichts mehr. Dieses Mal wollte ich den fertigen Druck mit Aquarellfarben kolorieren. Mit Bleistift zeichnete ich meine Vorstellungen als Entwurf auf Papier. Als ich damit zufrieden war, pauste ich den Entwurf auf ein weiteres Stück Papier. Dann begann ich, die weißen Flächen von oben nach unten mit einem Cutter frei zu schneiden, also erst den Himmel, dann das Wasser, und zum Schluss den Strand, und legte das Papier jeweils nach jedem Schritt verkehrt herum auf die Linoleummplatte um die grobe Aufteilung und die Figuren in der Mitte zu übertragen. Am Ende blieb der weibliche Akt stehen, den ich nur noch mit dem Stift umfahren musste, um …

Einladung mit Kindern und Hund

Zwei Kinder spielten mit ihrem Hund auf einer Wiese. Sie warfen Stöckchen und tobten herum, bis sie müde waren. Und sich eines der Kinder auf die Wiese fallen ließ… Ich wollte mal wieder meine Reihe gegossener Platten mit Bildern und Grüßen erweitern. Und dabei etwas Neues ausprobieren. Die grundlegende Technik allerdings sollte gleich bleiben, und die Gießformen sollten aus Knete gebastelt werden, die ich dann mit Polyurethan-Gießharz ausgießen wollte. Zuletzt hatte ich Linien in die Knete gezeichnet, jetzt hatte ich mir überlegt, kleine Stempel zu basteln, die man dann in die Knete drücken kann. Diese Stempel mussten natürlich ausreichend hart sein, damit sie sich beim Eindrücken in die Knete nicht verformten. Am einfachsten war es, sie zu modellieren, und am besten aus einer Modelliermasse, die man im Ofen härten konnte, da die Stempel ja hart sein mussten. Hierfür verwendete ich meine graue Modelliermasse, mit der ich fein und genau modellieren konnte. Für meine aktuelle Idee für die Platten bastelte ich Stempel mit Körperteilen, die ich dann später zusammensetzen wollte. Ich formte sie aus Modelliermasse und …

Marder in schwarz

Ein Marder lag geduckt auf der Lauer. Geduldig wartete er, bis die nächste Beute in seinem Sichtfeld auftauchte. Und dann schlug er zu… Als ich mal wieder Lust hatte, ein Tier aus Speckstein zu schnitzen, sollte es eigentlich ein kleiner Fuchs werden. Ich hatte sogar schon eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie er aussehen sollte. Dann suchte ich in meinem Vorrat nach einem passenden Stein. Die Steine waren alle natürlich viel zum groß, was nichts machte, denn normalerweise säge ich mir immer ein kleines Stück ab, das ich dann bearbeite. Nur wollte ich in keinem dieser Steine einen Fuchs sehen. So sehr ich sie auch drehte und von allen Seiten betrachtete. Doch in einem Stein erkannte ich einen Marder im Profil. Also sägte ich ein entsprechendes Stück davon ab. Bevor ich mit der eigentlichen Arbeit begann, schaute ich mir noch ein paar Fotos von Mardern an, denn mein Marder sollte doch wenigstens so ähnlich aussehen wie ein echter Marder. Wie immer begann ich, den Stein mit meiner groben Feile zu bearbeiten. Auf diese Weise modellierte …

Armkette, Teil 2

Mehrere bunte Teilchen hatten sich über kleine Ringe miteinander verbunden. Dann kamen noch Kettchen und ein Verschluss dazu, und damit sollte alles fertig sein… Als meine gegossenen Achtecke endlich fertig getrocknet waren, beklebte ich sie nacheinander mit sehr kleinen Schnipselchen bunter Folien in verschiedenen Farben. Ich klebte sie mit Zweikomponentenkleber in die jeweiligen Vertiefungen der Achtecke, also in die Rechtecke und die Ovalen. Nachdem der Kleber über Nacht getrocknet war, konnte ich die farbigen Teilchen weiterverarbeiten. Auf den beiden Fotos kann man die Schnipsel ganz gut erkennen. Ich habe ihre Farben so gewählt, dass der Kontrast zu den Farben der Achtecke möglichst groß ist. Im Fall des Lilas, das auf dem Orange klebt, ist es mir nicht so gut gelungen. Als die Achtecke fertig waren, verband ich sie mit Hilfe kleiner Ringe miteinander, indem ich diese mit zwei Zangen auseinander bog, die Ösen der Achtecke darüber schob und sie wieder verschloss. Anschließend schnitt ich aus der langen Kette zwei kurze Stücke heraus, die ich über weitere Ringe an die Achtecke hängte. Dann probierte ich, ob …