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Stadtansichten in Bleistift

Dinge wurden von Menschen auf die Straße gerollt und verharrten dort, bis sie von den gleichen oder anderen Menschen wieder abgeholt wurden. Das konnte Tage oder nur einige Stunden dauern. Bis in alle Ewigkeit sollten sie dort nie stehen… Wenn ich mit meinem Hund durch die Straßen meiner Stadt spazieren gehe, habe ich ganz oft mein Mobiltelefon dabei, um mit ihm schöne oder merkwürdige Szenen einzufangen. Vor kurzem hatte ich das Zeichnen wiederentdeckt, und erst Tiere und dann Menschen gemalt. Nun dachte ich mir, da mir das Zeichnen so viel Freude bereitete, man könnte doch auch mal die ein oder andere Szene malen. Ich stellte mir das ein wenig einfacher vor als die Sache mit den Portraits, da man das Motiv nicht allzu genau abbilden muss. Bei den Portraits möchte ich ja auch, dass sie ihren Vorbildern recht ähnlich sehen, was unter Umständen ziemlich anstrengend ist. Ich zog also mit Hund und Mobiltelefon durch mein Viertel und hielt Ausschau nach dem Besonderen. Vorher hatte ich die Idee, ein Fahrrad zu zeichnen. Also macht ich viele …

Portraitzeichnungen

Köpfe wollten mit Bleistift auf das Papier gebannt werden. Köpfe von berühmten noch lebenden Persönlichkeiten. Für die Ewigkeit, auf dass sie niemals in Vergessenheit geraten sollten… Es gab eine Zeit, als ich sehr gerne und wie besessen Portraits gezeichnet habe. Ich hatte ein kleines Skizzenbuch, und auf jede leere Seite kam eine neue Zeichnung. Manchmal täglich, dann lag wieder ein Jahr oder mehr dazwischen. Meistens waren es Schauspieler, deren Fotos ich im Internet gefunden hatte. Ich zeichnete also, bis das Buch voll war. Das letzte Portrait im Buch entstand vor etwa 10 Jahren. Danach habe vielleicht noch ein oder zwei Kinderportraits angefertigt. Bis ich Jahre später Spaß daran gefunden hatte, Tiere zu malen. Jetzt bin ich nun seit einem Jahr bei Instagram recht aktiv, ich sehe mir sehr gerne an, was andere Leute kreativ so machen. So sind mir auch einige Bleistiftzeichnungen von Menschen aufgefallen, die mir wieder meine Lust am Portraitzeichnen geweckt haben. Nun musste ich mir natürlich überlegen, wen ich jetzt darstellen wollte. Es sollte niemand sein, den ich schon einmal gezeichnet hatte. …

Kleine Monster

Zwei kleine Monster waren vom Lastwagen gefallen. Der Lastwagen hätte sie von der Monsterfabrik in das Spielwarengeschäft bringen sollen, wo sie auf liebe Kinder warten konnten. Nun waren die beiden aber allein und mussten sich die lieben Kinder selbst suchen… Dieses Jahr kam eine eine neuartige ofenhärtende Modelliermasse auf den Markt, die nach dem Härten wie Leder aussehen soll. Diese musste ich natürlich auch ausprobieren. Deshalb kaufte ich sie mir in drei verschiedenen Farben. Im Internet habe ich erst hier und da ein wenig gelesen, wie man sie verarbeiten kann. Dabei hat mir das Besticken und Nähen am besten gefallen. Ich überlegte mir also ein Motiv mit relativ einfachen Formen. Dabei fiel mir recht schnell dieses Monster ein, das ich mit Garn in zwei verschiedenen Farben gestalten wollte. Als erstes zeichnete ich mir einen Entwurf mit Bleistift auf Papier. Ich habe ihn mal fotografiert: Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, pauste ich ihn auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt ihn aus. Ich hatte nun die Modelliermasse in drei verschiedenen Farben, in blau, pink …

Ein herbstlicher Linoldruck

Langsam fingen die Blätter an, von den Bäumen zu fallen. Es war nun Herbst geworden und das Jahr sollte sich dem Ende neigen. Ein besonders hübsches Blatt hatte sich in einiger Entfernung zum Baum auf die Erde niedergelegt… Da der Herbst bereits angefangen hat, habe ich mir gedacht, mache ich doch ein passendes Bild zur Jahreszeit, also ein Herbstbild. Und da es schon etwas länger her war, seitdem ich das letzte Mal eine Linoleumplatte bearbeitet hatte, sollte es diesmal wieder ein Druck werden. Dabei hatte ich mir schon mal vorgestellt, einen Bereich des Schwarz-weiß-Drucks mit Buntstiften farbig hervorzuheben. Deshalb war das Motiv auch schnell gefunden. Ich zeichnete also mit Bleistift einen Entwurf auf das Papier und malte dabei die Stellen, die später im Druck schwarz werden sollten, besonders dunkel aus. Ich habe den Entwurf mal fotografiert: Wie man erkennen kann, habe ich bei dem Blatt im Vordergrund mehrere Positionen für die Adern ausprobiert. Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, pauste ich ihn auf ein weiteres Blatt Papier und zeichnete hier alle Linien kräftig nach. …

Kleines grünes Krokodil

Ein kleines Krokodil erkundete mit seinem besten Freund die Welt um sich herum. Jeden Tag ein bisschen mehr. Ohne Angst und Sorgen um die Zukunft. Denn irgendwann musste es auf eigenen Füssen stehen… Nach der Krabbe wollte ich ein weiteres ungewöhnlicheres Tier nähen. Mir schwebte da schon seit längerem ein Krokodil vor, das ich in zwei verschiedenen Grüntönen gestalten wollte. Jetzt sollte es umgesetzt werden. Und es sollte in etwa so groß werden wie meine anderen kleinen Tiere und diese Reihe fortsetzen. Ich zeichnete also mit Bleistift auf Papier ein Schnittmuster mit allen verschiedenen Teilen, wobei ich jedes Teil einzeln zeichnete und dabei die Anzahl der nötigen Teile aus Stoff notierte. Die vier Beine etwa wollte ich alle gleich machen, also bekam das Schnittmuster nur ein Beinteil, um aber alle Beine nähen zu können, benötigte ich acht Teile aus Stoff. Der Kopf und der Körper sollte jeweils aus drei Teilen bestehen, wobei am Körper zwei Stoffteile mit Zacken angebracht werden sollten, und die Augen jeweils aus zwei. Als ich damit zufrieden war, pauste ich alle …

Frosch auf Stein

Ein kleiner Frosch hüpfte von Stein zu Stein. Dabei liebte er es, hin und wieder ein kleines Päuschen einzulegen und sich die Sonne auf die Haut scheinen zu lassen. Doch wenn jemand vorüberging, beeilte er sich, im hohen Gras zu verschwinden. Bis er die Gefahr nicht mehr spürte… Vor einiger Zeit hatte ich mir eine Silikonformenbaumasse besorgt, aus der man sehr flexible Formen herstellen kann, die auch stärkere Hinterschneidungen zulassen. Jetzt wollte ich das mal ausprobieren. Ich hatte mir einen Frosch überlegt, der auf einem Stein sitzen sollte. Der Kopf wäre dann die Hinterschneidung, das heißt, bei einer recht starren Form würde man den Kopf nicht herauszubekommen. Dieser neue Silikonkautschuk ist sehr weich und dehnbar, so dass ein solcher Kopf kein Problem darstellen sollte. Ich bastelte mir also ein Modell aus meiner grauen ofenhärtenden Modelliermasse, bei deren Verwendung ich immer erst ein Gerüst aus Draht bauen muss. Anschließend klebte ich mir ein Kästchen aus festem Karton zusammen, in dessen Mitte ich das Modell befestigte. Dann füllte ich es mit flüssigem Silikonkautschuk bis knapp unter den …

Kleines Fabeltier

Ein kleines Wesen war einst auf wundersame Weise aus seiner Fabelwelt zu uns gekommen. Erst fand es alles sehr aufregend, doch schon bald plagte es furchtbares Heimweh. Ob es wohl den verborgenen Weg nach Hause finden würde? Niemand kann es wissen… Nachdem ich schon länger keine mehrteiligen Formen mehr gebastelt hatte, war es nun mal wieder an der Zeit, eine neue Figur zu entwerfen. Eine Figur, die man mit einer zweiteiligen Silikonform ganz gut hinbekommen konnte. Und dieses Mal sollte es kein bestimmtes Tier sein, sondern eines, das es gar nicht gibt, so ähnlich wie mein kleines Monsterchen. Dabei wollte ich spontan entscheiden, wie es aussehen sollte, also erst beim Modellieren. Für den ersten Teil der Form baute ich mir eine Platte aus Knete, die mit ihrer Oberfläche bereits die Trennlinie der Figur vorgab. Auf diese Platte modellierte ich den vorderen Teil der Figur, also den halben Kopf mit dem Gesicht, den Körper mit Bauch und Armen und einem kleinen Teddy, den das Wesen in den Armen hält und unten den vorderen Teil der Füße. …

Tierzeichnungen

Ein Pferd auf der Koppel freute sich über jeden, der am ihm vorüberging. Schließlich könnte derjenige etwas dabeihaben. Das Zebra im Zoo hingegen war zufrieden, wenn einige Artgenossen um ihn herum waren, die Menschen störten es nicht… Von Zeit zu Zeit habe ich Lust, Tiere von Fotos mit Bleistift auf das Papier zu bringen. Denn es ist für mich auch sehr entspannend, man muss nicht allzu viel dabei denken. Hierfür suche ich mir immer Fotos von Tieren heraus, die ich irgendwann im Zoo oder auf Spaziergängen gemacht hatte. Welches Tier ich schließlich zeichne, hängt davon ab, welches Foto ich finde. Als erstes fiel mir das Pferd auf der Koppel auf, ich druckte es mir in Farbe auf Kopierpapier aus. Dann nahm ich mir ein weiteres Blatt Kopierpapier und fing an, die Umrisse des Pferdes mit einem Feinminenbleistift zu skizzieren. Als ich mit dem Umriss zufrieden war, arbeitete ich mich von den Nüstern nach und nach zum Hals vor, wobei ich versuchte, dem Pferd gleich seine Plastizität zu verleihen. Hierbei benutzte ich auch nur den Feinminenbleistift. …

Kleine Eule aus Kupfer

Eine kleine Eule saß jede Nacht im selben Baum auf dem selben Ast. Sie liebte diesen Ort, denn von dort aus hatte sie eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung. Auf den kleinen Bach und die weiten Felder, die ihr zur Heimat geworden waren. Sie wusste, eines Tages würde sie hier sterben… Heute stelle ich mal wieder einen kleinen Anhänger aus Kupfer vor. Da ich mich in letzter Zeit recht intensiv mit dem Thema Metal Clay beschäftigt hatte, ist mir hierzu wieder etwas eingefallen. Dieses Mal sollte es eine Eule werden. Wieder ein Tier, Tiere bastele ich irgendwie am liebsten. Und da ich festgestellt hatte, dass ich mit dem Metallton die besten Ergebnisse erziele, wenn ich Silikonformen verwende, wollte ich hier gleich eine Form herstellen. Hierfür bastelte ich mir ein Modell aus ofenhärtender Modelliermasse, indem ich die Modelliermasse ausrollte, eine Eulenform mit dem Messer ausschnitt und darauf zwei Augen und einen Schnabel anbrachte. Anschließend härtete ich die Eule im Backofen. Sie sah nun so aus: Um nun eine Silikonform herzustellen, bastelte ich ein kleines offenes Kästchen …

Hund am Strand

Ein Hund hatte es sich am Strand im Schatten eines Sonnenschirms gemütlich gemacht. Während sein Frauchen zum Schwimmen gegangen war, passte er auf ihre Sachen auf. Hoffentlich schlief er nicht ein… Ich habe mal wieder seit längerem einen Stempel geschnitzt. Obwohl wir noch nicht im Urlaub sind, hier aber schon Urlaubstemperaturen herrschten, ist mir diese sommerliche Urlaubsszene eingefallen. Stempel mag ich ja sehr gerne, da man das Motiv immer wieder, auch in verschiedenen Farben, falls man mehrere Stempelkissen hat, in gleicher Form auf das Papier bringen kann. Als erstes habe ich mir die Szene, die ich mir so vorstellte, mit Bleistift auf Papier gezeichnet. Dabei achtete ich darauf, dass sie bereits die richtige Größe bekam. Als ich mit dem Motiv zufrieden war, übertrug ich es auf eine weiteres Blatt Papier. Anschließend fuhr ich jede Linie noch mal mit dem Bleistift nach, und den Hund malte ich dabei aus. Da ich für meine Stempel nur eine große Gummiplatte habe, schnitt ich das Motiv aus und legte es auf die Platte. So konnte ich die Größe übertragen …