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Anhänger mit Toastbroten und einer Fliege

Eine kleine Fliege verspürte plötzlich großen Hunger. Auf der Suche nach etwas Eßbarem irrte sie im ganzen Zimmer umher, bis sie von Toastbroten angezogen wurde, die auf einem Teller lagen. Blitzschnell war sie hingeflogen und gelandet. Und es schmeckte so wunderbar… Nach dem Anhänger mit dem Donut wollte ich schon lange einen anderen Anhänger mit ebenfalls etwas Eßbarem basteln. Es sollte wieder etwas auf einem Teller liegen, denn die runde Form eines Tellers eignet sich wunderbar für einen Anhänger. Schnell kam mir die Idee von Toastbrotscheiben, die unterschiedlich beschmiert sein sollten. Hierbei stellte ich mir Butter und eine Schokocreme vor. Den Anhänger wollte ich aus ofenhärtender Modelliermasse basteln. Als erstes modellierte ich einen Teller. Hierfür mischte ich weiße Knete mit etwas blauer. Anschließend formte ich aus hellbrauner Modelliermasse, die ich mir wiederum aus zwei Farbtönen zusammenmischte, zwei Scheiben Toastbrot, die ich dann mit einem Zahnstocher auf einer Seite strukturierte. Eine der Scheiben platzierte ich auf dem Teller und bestrich sie mit einer Mischung aus hellgelber Knete und ein wenig Wasser, die die Butter imitieren sollte. …

Lustige Eicheltiere

Drei unterschiedliche Tiere hatten sich ganz zufällig getroffen. Da sie Gefallen aneinander fanden, spielten sie lustige Spiele zusammen. Bis sie feststellten, dass ihre Körper ganz ähnlich aussahen… Jetzt im Herbst gibt es unheimlich viele Eicheln. Unser Hund hatte mich auf sie aufmerksam gemacht, denn er wollte sie immer fressen. Und dann dachte ich mir, dass man sicherlich etwas Schönes daraus basteln könnte. Dabei kam mir die Idee, die Eicheln mit ofenhärtender Modelliermasse zu kombinieren. Der Pinguin war mein Testtier. Zuerst modellierte ich ein kleines Teil mit Schwanz aus schwarzer Modelliermasse und drückte die Eichel hinein, so dass sie nicht mehr umfallen konnte. Daran befestigte ich unten zwei Füße aus gelber Modelliermasse. Anschließend formte ich mir den Kopf des Pinguins mit einem Schnabel und zwei Augen. Diesen Kopf setzte ich oben auf die Eichel. Zum Schluß modellierte ich zwei Flügel und drückte sie seitlich an die Eichel. Um die Körperteile im Backofen zu backen, nahm ich sie ab und steckte sie ohne Eichel in den Backofen. Als sie abgekühlt waren klebte ich sie mit Alleskleber an …

Täschchen mit Henkel

Ein kleines Täschchen sollte so aussehen wie ein bunter Brief mit einem Henkel. Ebenfalls sollte es verschlossen werden können, so dass man kleine Geheimnisse in ihm verbergen konnte… Die Putzfrau meiner Schwiegereltern wünschte sich ein ganz kleines Täschchen, das so aussieht wie ein Brief, mit einem Henkel, so dass man es irgendwo aufhängen kann. Ich hatte zwar erst eine Tasche genäht, und die hatte einen Reißverschluss, aber vorne dran auch eine kleine Tasche, die man über einen Druckknopf verschließt, weshalb ich ziemlich bald schon wusste, wie ich das Täschchen nähen wollte. Ich zeichnete mir mit Bleistift auf Papier ein Schnittmuster. Im Prinzip sollte das Täschchen nur aus zwei Teilen bestehen, die ich zusammennähen wollte, also einem Vorder- und einem Rückteil. Jedes dieser Teile sollte aus einem Außen- und einem Innenstoff bestehen. Also zeichnete ich ein Rückenteil, das ich dann später zweimal ausschneiden wollte, aus zwei verschiedenen Stoffen. Da ich den Außenstoff des Vorderteils mehrfarbig gestalten wollte, musste ich ihn in drei Teile unterteilen, während ich für den Innenstoff nur ein Teil zeichnete. Als ich mit …

Kleiner lila Krake

Ein kleiner Krake schwamm stundenlang im Meer umher. Er fühlte sich sehr einsam und suchte Freunde, die mit ihm spielen wollten. Doch alles, was er fand, war Seegras und andere Pflanzen… Nachdem ich in letzter Zeit sehr viel gezeichnet habe, hatte ich mal wieder Lust dazu, etwas zu kneten. Und da ich mich an der Aktion Septemeer von Kiki Thaeringen beteiligt hatte, bei der man jeden Tag etwas zum Thema Meer zeichnen oder malen sollte, dachte ich mir, ich könnte ja eines meiner Motive nachkneten. Der Krake hatte mir besonders gut gefallen, also entschied ich mich für ihn. Ich nahm lilafarbene ofenhärtende Knete und formte als erstes eine kleine Birne, die ich unten abflachte. Das sollte der Körper werden. Dann modellierte ich acht gleichgroße Würste, die an einem Ende eine Spitze bekamen. Diese Arme befestigte ich nacheinander unten an der Birne und bog sie so, dass sie in verschiedene Richtungen abstanden. Die Saugknöpfe an den Armen entstanden dadurch, dass ich ganz kleine blaue Kügelchen auf die Arme setzte und diese anschließend mit einem Zahnstocher festdrückte, …

Kleines Äffchen aus Stoff

Ein kleines Äffchen hatte sich hingesetzt und ruhte sich aus. Gerade eben hatte es noch ausgelassen mit den anderen Affenkindern herumgetollt. Doch irgendwann war es müde geworden und sah lieber zu… Nachdem meine letzten Stofftiere etwas größer geworden sind, wollte ich mal wieder meine Reihe kleiner Tierchen fortsetzen. Diese kleinen Tiere brauchen nicht viel Stoff, nehmen nicht viel Platz weg, und man kann aus ihnen Schlüsselanhänger machen. Auch generell mag ich kleine Dinge lieber, das war schon immer so, auch wenn es manchmal kniffliger ist, diese Dinger herzustellen. Nun war mir bei einer meiner unzähligen Beschäftigungen mit unserem Hund dieses Äffchen eingefallen. So im Nachhinein betrachtet, hat es einen ganz ähnliche Haltung wie ein Affe, den ich mal aus grünem Filz gebastelt hatte. Nun war dieser aber eben aus Filz, und das finde ich immer ein wenig einfacher. Ich stellte mir also einen sitzenden Affen vor und zerlegte jedes Körperteil in einzelne Teile. Diese Teile zeichnete ich dann mit Bleistift auf Papier. Ohren und Schwanz wollte ich jeweils aus zwei, Arme, Beine und Kopf aus …

Schlüsselanhänger mit Blume und Schmetterling

Ein Schmetterling flatterte in einem wunderschönen Garten von Blüte zu Blüte, die prächtiger war als die zuvor. Doch er schien sich nicht wirklich für eine entscheiden zu können. Er flatterte immer weiter, bis er eine kleine Rose entdeckte… Ganz lange hatte ich an meinem Schlüsselbund drei kleine Tiere aus Filz, doch irgendwann war mir das Ganze ein wenig zu groß und ich wollte etwas anderes haben. Es sollte etwas sein, das kleiner war, so dass ich meine Schlüssel auch mal in die Hosentasche stecken kann. Da ich schon einiges aus Epoxidharz gegossen hatte und das Material meiner Erfahrung nach recht stabil war, wollte ich mir nun als Schlüsselanhänger eine Scheibe daraus basteln. Über das Motiv brauchte ich nicht sehr lange nachdenken. In der Regel brauche ich zum Glück nie sehr lange über Motive oder Bildideen nachdenken, denn wenn man so mit dem Hund spazierengeht und dabei die Augen offen hält, kommen die Ideen fast wie von selbst. Auf jeden Fall sollte auch hier wieder ein Tier eine Rolle spielen, und da ich mich eher mit …

Gummi-Hund

Ein kleiner Hund saß erwartungsvoll vor seinem leeren Napf und machte ein Männchen. Das sollte das Zeichen dafür sein, dass er Hunger hatte und etwas zu Fressen haben wollte. Ob das wohl half… Kind 1 schleppte vor kurzem eine neuartige Knetmasse an. Sie nannte sich Silikonknete und sollte sich nach dem Backen im Ofen wie Gummi verhalten, also sehr elastisch sein. Außerdem sollte sich die Farbe je nach Temperatur verändern. Diese Modelliermasse gab es auch ohne den Temperatureffekt und die wollte ich mal ausprobieren. Also besorgte ich mir ein Set, das aus mehreren verschiedenen Farben dieser Modelliermasse, einigem Modellierwerkzeug, Schlüsselringen und einer Anleitung bestand. Wie immer wollte ich als erstes einen Hund modellieren. Da ich das gut kann, ist der Hund mein Standardmodell, wenn es darum geht, neue Knetmasse auszuprobieren. Was allerdings nicht bedeutet, dass ich das auch nicht mal anders mache. Letztens formte ich eine kleine Katze. Da in dem Set keine braune Modelliermasse enthalten war, mischte ich mir zuerst eine Orange aus roter und gelber Modelliermasse zusammen. Damit war ich für den Anfang …

Nico und Hilda mit Luftballons

Nico und Hilda hatten Luftballons geschenkt bekommen. Auf Nicos stand ein großes N und auf Hildas ein großes H. Nur zu dumm, dass Hilda ihren Stoffhund Bodo mitgebracht hatte, denn der schaute jetzt ganz traurig. Bestimmt hätte er auch einen Luftballon gewollt… Da mir die Lawendeldruckmethode so gut gefallen hat, wollte ich sie gleich noch einmal ausprobieren. Beim ersten Mal habe ich etwas Farbiges gedruckt, jetzt sollte es aber ein Motiv in Schwarz-Weiß werden. Und da ich es schöner fand, wollte ich ein farbiges T-Shirt bedrucken, am besten eines in einer hellen Farbe. Ich fand ein günstiges in hellgelb. Als Motiv für den Druck wählte ich ein ganz ähnliches zu dem, das ich schon einmal auf ein T-Shirt gedruckt hatte. Da mir aber so manches auf der alten Vorlage nicht mehr gefallen hatte, zeichnete ich sie komplett neu. Hierfür druckte ich mir die alte Vorlage aus, pauste sie mit Bleistift auf ein neues Blatt Papier und änderte die Stellen, die mir nicht gefielen. Anschließend malte ich die Linien mit einem schwarzen Fineliner nach. Unter dem …

Katze auf Stoff

Eine kleine Katze blickte immer noch mürrisch aus ihrem Hintergrund hervor. Sie war nun fest auf ein T-Shirt fixiert worden und konnte die ganze Welt betrachten. Was aber ihre Laune nicht erheblich verbesserte… Schon vor einiger Zeit hatte ich im Internet an mehreren Stellen von einer Druckmethode gelesen, die mir noch unbekannt war: der Lavendeldruck. Die Artikel machten mich neugierig, so dass ich die Methode unbedingt ausprobieren wollte. Vor allem auf Stoff sollte man damit gute Ergebnisse erzielen können. Hier hatte ich schon so manches getestet, war aber nie richtig zufrieden gewesen. Bei dem Lavendeldruck kann man mit dem Laserdrucker auf Papier gedruckte Motive mit Hilfe von Lavendelöl auf Stoff übertragen, wie z. B. auf T-Shirts. Ich besorgte mir also ein kleines Fläschchen Lavendelöl im Drogeriemarkt und ließ es erst mal einige Wochen stehen, bis ich irgendwann genügend Zeit und Ruhe hatte, diese Druckmethode auszuprobieren. Ein passendes Motiv fehlte mir natürlich auch noch. Dieses war aber gefunden, als ich Katzen mit Hintergrund auf Papier stempelte und druckte. Darüber hatte ich auch einen Artikel geschrieben. Von …

Katze mit Hintergrund

Eine mürrische Katze hatte sich im hohen Gras einer Wiese versteckt und beobachtete das Geschehen um sich herum. Niemand sollte sie dort finden, denn sie hatte etwas angestellt… Schon länger wollte ich zwei Stempel zu einem Druck kombinieren. Der eine sollte einen Hintergrund darstellen, in dem eine Stelle ausgespart sein sollte, in die der zweite passte. Ich stellte mir eine Katze vor, die nur halb zu sehen war. Ihr Kopf sollte aus einem Hintergrund herausragen. Zuerst dachte ich an Wellen, im Nachhinein hätte der Gesichtsausdruck der Katze ganz gut zu Wasser gepasst, aber schließlich entschied ich mich für eine Wiese. Ursprünglich wollte ich mir zwei Stempel aus Gummimaterial schnitzen, da aber die Katze nicht zu klein werden sollte, entschied ich mich dafür, den Hintergrund mit einer Linoleumplatte zu drucken. Und in diesen Hintergrund wollte ich mehrere farbige Punkte setzen, denn es sollte eine Blumenwiese werden. Zuerst zeichnete ich einen Entwurf der Katze mit Bleistift auf Papier. Als ich mit ihm zufrieden war, übertrug ich ihn auf eine Platte aus Gummi, indem ich das Blatt verkehrt …