Autor: Susanne

Kleine Trinkgläser mit Nico und Hilda

Nico und Hilda hatten Blumen gefunden, die selbst im Winter ganz wunderbar und in den kräftigsten Farben blühten. Gleich suchte sich jeder die Blume aus, die ihm am besten gefiel, und pflückte sie. Als Geschenk für jemanden ganz Besonderen… Manchmal bestimmt der Zufall, welche neue Technik ich als nächstes ausprobiere. Eines Samstags wurde im Vorraum unseres Gemeindebüros ein kleiner Flohmarkt veranstaltet. Auf dem Weg zum Einkaufen kamen wir vorbei und beschlossen, uns die Sachen mal anzusehen. Meistens findet man so gar nichts, doch an diesem Tag weckte eine Schachtel mit einem Werkzeugset mein Interesse. Für wirklich wenig Geld, 2 Euro, nahm ich sie mit. Folgend Werkzeuge waren darin enthalten: Der rote Stift sollte der Halter für die drei Werkzeuge sein. Auf der Schachtel stand, dass es sich um ein Glasritzset handelte. Ein Set, mit dem man Gläser gravieren konnte. Und das hatte ich bis jetzt noch nie ausprobiert. Deshalb hatte ich auch überhaupt keine Ahnung, ob das schwer oder leicht war, oder eine Menge an Übung erforderte. Aber wenn man es nie versucht, wird man …

Kleine Tiere aus Kaltporzellan

Ein kleiner Fuchs marschierte eines Tages mit seiner besten Freundin, einer grauen Maus, durch den Wald. Die Sonne schien, und beide hatten ihren Spaß zusammen. Nachdem sie eine Weile unterwegs waren, trafen sie zwei kleine weiße Mäuse. Diese wollten sich sofort ihnen anschließen. Nun marschierten sie zu viert durch die Welt… Für einen Wintermarkt habe ich mal wieder Baumanhänger aus selbstgemachtem Kaltporzellan gebastelt. Dieses Rezept brauchte nur drei Zutaten, Speisestärke, Natron und Wasser. Es ist im Internet ganz leicht zu finden, mit genauen Mengenangaben und Herstellungsanleitung, und gelingt immer. Als ich dann die Anhänger für den Markt fertig hatte, hatte ich noch einiges von der Masse übrig, und da sie nur etwa drei Wochen im Kühlschrank haltbar ist, überlegte ich mir, daraus Tiere zu modellieren. Als erstes bastelte ich den Fuchs. Hierfür formte ich mir einen kegelförmigen Körper, auf den ich ich anschließend einen eiförmigen Kopf setzte. Dann klebte ich mit Hilfe von etwas Wasser zwei Füße unten und zwei Arme seitlich an den Körper. Hinten unten brachte ich noch einen langen Schwanz mit einem …

Zwei Delfine und eine Blume

Zwei Delfine fanden im Meer eine wunderschöne Blume. Sie wollten sie mitnehmen, doch sie ließ sich nicht ausreißen. So sehr sie sich auch bemühten, es gelang ihnen nicht. So mussten sie ohne sie weiterziehen… Vor kurzem hatte ich ja schon mal etwas aus der neuen Modelliermasse gebastelt, die echtes Leder imitiert. Es waren zwei lustige Monster. Jetzt wollte ich noch mal etwas Anderes daraus machen, etwas Unauffälligeres, das man auch als Erwachsener an der Jacke tragen kann. Dabei ist mir einen einfache Blume eingefallen. Und die Delfine, die mir in den Sinn gekommen waren, wollte ich auch umsetzen, weil ich Tiere mag, und ganz oft Tiere unter meinen Werken zu finden sind. Als erstes habe ich mir Entwürfe mit Bleistift auf Papier gemalt. Als ich mit ihnen zufrieden war, pauste ich sie auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt sie aus, so dass sie mir als Schablonen dienen konnten. Dann nahm ich mir ein wenig von der blauen Modelliermasse und rollte sie auf etwa eine Dicke von 1 mm aus. Anschließend übertrug ich mit Hilfe …

Ziffy, der Zahlenzauberer

Ziffy ist ein wahrer Zahlenzauberer. Mit Freude zeigt er Kindern die aufregende und spannende Welt der Mathematik. Und bringt dabei vielleicht deren Augen zum Leuchten… Heute stelle ich hier ein Buch vor. Eine Freundin von mir hat ein Mathebuch für Kinder geschrieben. Es soll für Kinder zwischen neun und zwölf Jahren sein, die Mathematik mögen und sich damit auch in der Freizeit beschäftigen wollen. Die Hauptperson des Buches ist Ziffy, der in dem Land Mathematika wohnt. Ziffy zeigt den Kindern Zaubertricks, erzählt Geschichten über antike Fundstücke und berühmte Mathematiker, bäckt Kekse, spielt Spiele, bastelt und gibt Rätsel auf. Dabei hat alles einen Bezug zur Mathematik. Ziffy beweist dabei, dass Mathematik eben keine trockene Wissenschaft ist, sondern auch sehr spannend sein kann, und in vielen Bereich des Alltags wichtig ist. Ich möchte natürlich nicht nur meiner Freundin einen Gefallen tun, indem ich das Buch vorstelle, sondern mir auch. Denn ich habe die Illustrationen für das Bauch gezeichnet. Die Freundin hatte bereits mit dem Verlag gesprochen, und es hieß, sie hätten keine Illustratoren und sie müsse sich …

Stadtansichten in Bleistift

Dinge wurden von Menschen auf die Straße gerollt und verharrten dort, bis sie von den gleichen oder anderen Menschen wieder abgeholt wurden. Das konnte Tage oder nur einige Stunden dauern. Bis in alle Ewigkeit sollten sie dort nie stehen… Wenn ich mit meinem Hund durch die Straßen meiner Stadt spazieren gehe, habe ich ganz oft mein Mobiltelefon dabei, um mit ihm schöne oder merkwürdige Szenen einzufangen. Vor kurzem hatte ich das Zeichnen wiederentdeckt, und erst Tiere und dann Menschen gemalt. Nun dachte ich mir, da mir das Zeichnen so viel Freude bereitete, man könnte doch auch mal die ein oder andere Szene malen. Ich stellte mir das ein wenig einfacher vor als die Sache mit den Portraits, da man das Motiv nicht allzu genau abbilden muss. Bei den Portraits möchte ich ja auch, dass sie ihren Vorbildern recht ähnlich sehen, was unter Umständen ziemlich anstrengend ist. Ich zog also mit Hund und Mobiltelefon durch mein Viertel und hielt Ausschau nach dem Besonderen. Vorher hatte ich die Idee, ein Fahrrad zu zeichnen. Also macht ich viele …

Portraitzeichnungen

Köpfe wollten mit Bleistift auf das Papier gebannt werden. Köpfe von berühmten noch lebenden Persönlichkeiten. Für die Ewigkeit, auf dass sie niemals in Vergessenheit geraten sollten… Es gab eine Zeit, als ich sehr gerne und wie besessen Portraits gezeichnet habe. Ich hatte ein kleines Skizzenbuch, und auf jede leere Seite kam eine neue Zeichnung. Manchmal täglich, dann lag wieder ein Jahr oder mehr dazwischen. Meistens waren es Schauspieler, deren Fotos ich im Internet gefunden hatte. Ich zeichnete also, bis das Buch voll war. Das letzte Portrait im Buch entstand vor etwa 10 Jahren. Danach habe vielleicht noch ein oder zwei Kinderportraits angefertigt. Bis ich Jahre später Spaß daran gefunden hatte, Tiere zu malen. Jetzt bin ich nun seit einem Jahr bei Instagram recht aktiv, ich sehe mir sehr gerne an, was andere Leute kreativ so machen. So sind mir auch einige Bleistiftzeichnungen von Menschen aufgefallen, die mir wieder meine Lust am Portraitzeichnen geweckt haben. Nun musste ich mir natürlich überlegen, wen ich jetzt darstellen wollte. Es sollte niemand sein, den ich schon einmal gezeichnet hatte. …

Kleine Monster

Zwei kleine Monster waren vom Lastwagen gefallen. Der Lastwagen hätte sie von der Monsterfabrik in das Spielwarengeschäft bringen sollen, wo sie auf liebe Kinder warten konnten. Nun waren die beiden aber allein und mussten sich die lieben Kinder selbst suchen… Dieses Jahr kam eine eine neuartige ofenhärtende Modelliermasse auf den Markt, die nach dem Härten wie Leder aussehen soll. Diese musste ich natürlich auch ausprobieren. Deshalb kaufte ich sie mir in drei verschiedenen Farben. Im Internet habe ich erst hier und da ein wenig gelesen, wie man sie verarbeiten kann. Dabei hat mir das Besticken und Nähen am besten gefallen. Ich überlegte mir also ein Motiv mit relativ einfachen Formen. Dabei fiel mir recht schnell dieses Monster ein, das ich mit Garn in zwei verschiedenen Farben gestalten wollte. Als erstes zeichnete ich mir einen Entwurf mit Bleistift auf Papier. Ich habe ihn mal fotografiert: Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, pauste ich ihn auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt ihn aus. Ich hatte nun die Modelliermasse in drei verschiedenen Farben, in blau, pink …

Ein herbstlicher Linoldruck

Langsam fingen die Blätter an, von den Bäumen zu fallen. Es war nun Herbst geworden und das Jahr sollte sich dem Ende neigen. Ein besonders hübsches Blatt hatte sich in einiger Entfernung zum Baum auf die Erde niedergelegt… Da der Herbst bereits angefangen hat, habe ich mir gedacht, mache ich doch ein passendes Bild zur Jahreszeit, also ein Herbstbild. Und da es schon etwas länger her war, seitdem ich das letzte Mal eine Linoleumplatte bearbeitet hatte, sollte es diesmal wieder ein Druck werden. Dabei hatte ich mir schon mal vorgestellt, einen Bereich des Schwarz-weiß-Drucks mit Buntstiften farbig hervorzuheben. Deshalb war das Motiv auch schnell gefunden. Ich zeichnete also mit Bleistift einen Entwurf auf das Papier und malte dabei die Stellen, die später im Druck schwarz werden sollten, besonders dunkel aus. Ich habe den Entwurf mal fotografiert: Wie man erkennen kann, habe ich bei dem Blatt im Vordergrund mehrere Positionen für die Adern ausprobiert. Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, pauste ich ihn auf ein weiteres Blatt Papier und zeichnete hier alle Linien kräftig nach. …