Autor: Susanne

Ein einäugiges Wesen

Das einäugige Wesen war gerade erst aus seinem Ei geschlüpft. Es trug bereits eine Krawatte und sah damit sehr erwachsen aus. Doch selbst war es sehr unerfahren und brannte darauf, die Welt um sich herum zu erkunden. Wen es dabei wohl treffen würde… Neben Nico und Hilda wollte ich nun auch das Wesen verändern. In meiner Geschichte soll Nico es ja finden. Das ursprüngliche Wesen sah von seiner Statur her dem Nilpferd zu ähnlich. Deshalb sollte es einen anderen Körper bekommen, und die Welt nur aus einem einzigen, aber großen Auge betrachten. Da ich aber die Krawatte zu schön fand, wollte ich darauf nicht verzichten. Als ich dann ein recht genaues Bild meines neuen Wesens im Kopf hatte, begann ich mit der Bastelarbeit. Da ich von der grauen ofenhärtenden Modelliermasse nicht mehr allzuviel übrig hatte, wollte ich hier die elfenbeinfarbene Variante verwenden, die sich aber genauso verhielt wie die graue. Sie verformte sich ebenfalls beim Backen im Backofen. Deshalb baute ich auch hier wieder ein Gerüst aus dem Aluminiumdraht, das stabil genug war, um die …

Das Hasenmädchen Hilda in einer neuen Version

Das Hasenmädchen Hilda war sehr schlau und unterstützte seinen besten Freund Nico mit wissenschaftlichen Recherchen. Bei ihren gemeinsamen Abenteuern blieb es lieber im Hintergrund, denn sehr mutig war es nicht. Doch einmal war es auch in Gefahr geraten. Die zerbrochene Brille sollte es immer daran erinnern… Wie schon das Nilpferd Nico wollte ich auch den Hasen Hilda verändern und ihm ein neues Aussehen geben. Dabei dachte ich in erster Linie an eine Brille, die seiner Schlauheit Ausdruck verleihen sollte. Und da Hilda ebenso wenig perfekt werden sollte, musste diese Brille ein wenig ramponiert sein. Doch da Hilda viel ängstlicher und deshalb zurückhaltender ist als Nico, beschloss ich, dem Hasen keine sichtbaren Verletzungen zu geben. Auch die Hasenfigur wollte ich aus der grauen ofenhärtender Modelliermasse basteln. Das Problem an dieser Modelliermasse war jedoch schon immer, dass sie sich im Backofen verformte. Also musste ich mir als allererstes ein Gerüst aus Draht zusammenbiegen. Als ich mit ihm zufrieden war, und es stabil genug war, um nicht umzufallen, begann ich mit dem Modellieren der Figur. Zuerst baute ich …

Neue Version von Nico, dem Nilpferd

Der kleine Nilpferdjunge Nico war ein rechter Abenteurer und scheute keine Gefahr. Seine Kleidung hatte schon mehrfach darunter gelitten. Aber nicht nur die. Bei einer waghalsigen Aktion wurde ihm sein Ohr halb abgerissen. Aber das verheilte ziemlich gut und zurück blieb eine Narbe, die von nun an sein Markenzeichen sein sollte… Ich hatte einem Lektor mein Kinderbuch zum Lesen gegeben. Er meinte, die Figuren seien viel zu glatt. Also überlegte ich mir, wie ich sie verändern könnte. Als erstes wagte ich mich an Nico. Da er ja immer sehr neugierig und für jedes Abenteuer zu haben war, wollte ich ihm ein paar Schrammen verpassen, und seine Kleidung sollte kaputt und wieder repariert sein. Da ich meine Entwürfe von plastischen Figuren viel besser modelliert als gezeichnet bekomme, wollte ich ihn aus meiner ofenhärtenden grauen Modelliermasse basteln. Diese Figur konnte ich dann später abzeichnen. Da sich diese Modelliermasse beim Backen im Ofen verformt, musste ich zuerst ein Gerüst aus Draht bauen. Hierfür verwendete ich Draht aus Aluminium, der sehr leicht zu verbiegen war. Als ich mit dem …

Stiftemäppchen aus alter Jeans

Eine alte kaputte Jeans freute sich darüber, nicht im Müll zu landen, sondern eine neue Aufgabe zu bekommen. Sie freute sich noch mehr, als sie erfuhr, dass sie ein paar Stiften ein Zuhause geben sollte. Mögen sich die Stifte darin auch wohl fühlen… Jetzt hatte ich schon eine Umhängetasche und einen Geldbeutel aus den alten Jeanshosen genäht. Es war noch einiges von dem Stoff übrig. Um meiner Kollektion mit dem quadratischen Muster noch ein Stück hinzuzufügen, wollte ich ein Mäppchen für meine Lamy-Füller basteln. Hier hatte ich überlegt, dass es eine tropfenförmige Form bekommen und oben der Stoff so überlappen sollte, so dass das Mäppchen über Druckknöpfe geschlossen werden konnte. Als erstes zeichnete ich auf Papier einen Tropfen auf, den ich dann ausschnitt. Anschließend übertrug ich ihn jeweils zweimal auf den Jeansstoff und auf den Stoff der Einkaufstasche, und schnitt die Teile ebenfalls aus. Dann legte ich die Trofenteile links auf links aufeinander und nähte sie zusammen, wobei ich eine Wendeöffnung frei ließ. Die genähten Teile drehte ich nun um und schloss die Wendeöffnungen. Mit …

Kleiner Geldbeutel aus alter Jeans

Auch die Reste einer alten Jeans sollten eine neue Aufgabe bekommen. Mehrere kleine Teile sollten zusammengefügt zu einem Ganzen einen Geldbeutel ergeben. Mal sehen, welche Aufgaben noch so eine alte Jeans übernehmen konnte… Nachdem ich schon eine Umhängetasche aus zwei alten Jeans genäht hatte, wollte ich aus dem, was noch übrig war, noch etwas anderes machen. Mir schwebte da ein kleiner Geldbeutel vor, der dann zusammen mit der Tasche in den Einsatz kommen sollte. Den Geldbeutel wollte ich ebenfalls aus Quadraten zusammensetzen. Nur eben wesentlich kleineren Quadraten, da der Geldbeutel sehr viel kleiner werden sollte. Ich überlegte mir, es mit Quadraten mit einer Kantenlänge von 5 cm zu versuchen. Ich schnitt mir also ein entsprechendes Quadrat aus Papier aus, das ich dann als Schablone verwendete. Anschließend zeichnete ich mir genügend Quadrate auf dem Jeansstoff auf und schnitt diese ebenfalls aus. Drei der Quadrate halbierte ich noch. Nun nähte ich die Quadrate zu einem großen Rechteck zusammen, wobei immer drei Quadrate eine Reihe bildeten. Um das Muster aus hellem und dunklem Stoff zu erhalten, wechselte ich …

Umhängetasche aus alter Jeans

Zwei alte Jeanshosen konnten nicht mehr getragen werden, da sie Risse bekommen hatten. Doch sie hatten eine neue Aufgabe gefunden. Glücklich starteten sie in ein Leben als Tasche… Als sich bei mir zwei kaputte Jeanshosen angesammelt hatten, die ich wegen ihrer Risse nicht mehr tragen wollte, überlegte ich mir, was ich damit Sinnvolles anstellen konnte. Nachdem mir der Beutel für meine Tiere so gut gefallen hatte, war mir schnell klar, was es werden sollte. Ich wollte die Hosen zerschneiden und aus dem Stoff, der noch gut war, eine Tasche machen. Aus einem Blatt Papier schnitt ich mir ein Quadrat mit der Kantenlänge 15 cm aus. Dieses Quadrat legte ich mehrfach auf den Jeansstoff und zeichnete es jeweils auf. Anschließend schnitt ich alle Stoffquadrate aus, die ich aus dieser einen Hose erhalten hatte. Dabei wurde mir schnell klar, dass diese für die Tasche nicht reichen würden. Also schnitt ich noch weitere aus der zweiten Hose. Drei dieser Quadrate halbierte ich. Dann setzte ich die Quadrate zu zwei größere Rechtecke zusammen. Für das Innenfutter zerschnitt ich zwei …

Siebdruck mit Stift und einem Auge

Ein Stift hatte zuerst ein Auge und dann ein Gesicht gezeichnet, nachdem er das Wort „art“ geschrieben hatte. Nun wusste er nicht, was er machen sollte und malte einfach weiter. Wohl solange, bis er an den Rand kommen sollte… Nachdem ich meinen selbstgenähten Beutel mit den Tieren bedruckt hatte, kam mir sogleich eine neue Idee für ein weiteres Siebdruckmotiv. Dieses Motiv sollte aber auf ein T-Shirt kommen, da ich noch welche im Vorrat hatte. Und es sollte ein Auge, ein Gesicht und einen Stift zeigen. Mit einem Bleistift brachte ich diese Idee zu Papier. Mein fertiger Entwurf, mit dem ich zufrieden war, sah so aus: Anschließend übertrug ich ihn mit einem wasserfesten Folienstift auf eine Overheadfolie. Das Motiv schnitt ich mit dem Cuttermesser so genau wie möglich aus: Da die Folie doch recht spiegelt, habe ich sie schräg von vorne fotografiert. Nun konnte ich das Motiv auf Stoff drucken. Da ich erst einen Probedruck anfertigen wollte, nahm ich hierfür ein weißes T-Shirt. Ich befestigte also die Folie auf dem Sieb des Sibdruckrahmens mit Malerkrepp und …

Portrait der Band „Muse“

Die Mitglieder der Band „Muse“ stammen aus einem kleinen Ort in Südengland, Teignmouth. Ihr erstes Album kam vor über 20 Jahren heraus, und heute füllen sie ganze Stadien, da viele Menschen ihre Musik mögen… Da die Band „Muse“ immer noch meine Lieblingsband ist, dachte ich mir, ich könnte meine nächste Portraitzeichnung ihnen widmen. Den Sänger hatte ich ja schon mal gezeichnet, jetzt sollte es die ganze Band werden. Und da ich sie noch nicht persönlich getroffen habe und ich sie nicht aus dem Gedächtnis zeichnen kann, musste ich hier auf Fotos zur Vorlage zurückgreifen, die ganz leicht im Internet zu finden waren. Allerdings habe ich mir nicht ein einziges Foto herausgesucht, sondern drei verschiedene einer Reihe, und ich wollte dabei die Einzelportraits wie in einer Collage zu einem Ganzen zusammensetzen. Angefangen habe ich ganz links und mich nach rechts weitergearbeitet. Dabei habe ich Kopf und Kleidung erst vorskizziert und dann den Kopf vollständig ausgearbeitet: Erst dann habe ich mich dem nächsten Portrait zugewandt. Auch hier habe ich zuerst die Umrisslinien skizziert, bevor ich Kopf und …

Stoffbeutel mit Tiermotiv

Viele kleine Stofftiere wünschten sich ein neues Zuhause. Bisher wohnten sie in einem lieblosen Plastiksack, der ihnen irgendwann nicht mehr schön genug erschien. Und weil dieser Sack wirklich nicht so toll war, sollten sie eine neue Wohnung bekommen… Schon etwas länger hatte ich ein kaputtes Bettlaken in meinem Wäschekorb liegen. Nachdem ich es gewaschen hatte, wollte ich es aufheben, da es nur an einer Stelle ein großes Loch hatte und sonst noch über genügend Stoff verfügte, der noch in Ordnung war. Ich hatte nur noch keine Idee, was ich daraus machen wollte. Jetzt dachte ich, ich müsste etwas Größeres daraus basteln, da so ein Bettlaken schon an sich recht groß ist und ich deshalb viel Stoff zur Verfügung hatte. Dann kam mir die Idee, einen Beutel für meine kleinen Probestofftiere daraus zu nähen. Denn ich hatte bisher für sie nur eine Plastiktüte. Dieser neue Stoffbeutel sollte oben über eine Kordel oder Schnur geschlossen werden können. Ich überlegte mir, den Beutel so einfach wie möglich zu gestalten, und ihn deshalb aus einfachen Rechtecken zusammenzusetzen. Mit Hilfe …

Anhänger aus Speckstein

Ein grauer Stein wollte zu einem Anhänger verarbeitet werden. Er wollte zeigen, wie schön er sein konnte. Und tatsächlich erstrahlte er nach der Bearbeitung in einem ganz anderen Glanz und hatte eine schöne Farbe angenommen… Vor einiger Zeit hatte ich auf dem Gehsteig einen halb bearbeiteten und recht großen Speckstein gefunden. In der Stadt, in der ich wohne, ist es üblich, Dinge, die man nicht mehr gebrauchen kann, mit einem „Zu verschenken“-Zettel auf den Gehsteig zu legen. Irgendjemand nimmt sie dann schon mit. Und ich hatte mich über den Speckstein gefreut, da ich ja ganz gerne mit Speckstein arbeite. Nur wusste ich natürlich nicht, welche tatsächliche Farbe in ihm steckte, er war einfach nur grau. Als ich den Speckstein mitgenommen hatte, hatte ich noch keine besondere Idee, was daraus werden sollte. Nun wollte ich einen Anhänger aus dem Stein machen. Für den Anhänger sägte ich mir eine Scheibe davon ab, da der Stein recht groß war und auf jeden Fall viel zu groß für so ein kleines Schmuckstück. Da ich aber nicht einfach darauf los …