Autor: Susanne

Städte werden im Meer versinken

Zwei Fische tummelten sich im blau-türkisfarbenen Wasser und genossen ihr Leben. Über ihnen schwebten die Häuser einer Großstadt, in der viele Menschen wohnten. Das Wasser kam ihnen immer näher. Irgendwann würde es das Leben der vielen Menschen bedrohen… Ich hatte noch immer eine kleine Leinwand, an der ich die neuen Ölfarben ausprobieren konnte. Da sie wasservermalbar waren und auch umweltfreundlich, konnte ich sie guten Gewissens einsetzen, und auch die Technik wurde dadurch recht einfach für mich. Denn wollte ich die Farbe verdünnen, konnte ich das einfach mit Wasser tun. Das Malen mit Ölfarben hatte mir früher sehr viel Spaß gemacht, und jetzt auch wieder, so dass ich mir vorgenommen habe, immer wieder etwas zu malen. Da ich die ersten Bilder im Querformat angelegt hatte, sollte es dieses Mal eines im Hochformat werden. Als Idee schwebten mir Fische im Wasser auf der einen Seite und Hochhäuser auf der anderen Seite vor. Als erstes skizzierte ich die Idee mit Bleistift auf der Leinwand, die ich anschließend mit einem Ockerton grundierte. Hierbei verdünnte ich die Ölfarbe mit Wasser: …

Anhänger in grün, blau und weiß

Muster aus Dreiecken tummelten sich auf einem Anhänger. Zusammen bildeten sie eine Einheit, die sehr organisch wirkte. Und dabei auch wunderbar dekorativ war, also perfekt für ein einzigartiges Schmuckstück. Ein Schmuckstück, das dazu bestimmt war, immer und überall getragen zu werden… Zu meinem letzten Armband wollte ich einen passenden Anhänger basteln. Hierfür wollte ich die selben Farben verwenden. Also sollte auch er aus ofenhärtender Modelliermasse entstehen. Ich überlegte mir, bei diesem Anhänger mit einer einfachen Cane zu arbeiten. Für die Cane formte ich mir aus Modelliermasse in zwei verschiedenen Farben jeweils eine Stange mit dreieckiger Grundfläche, die ich anschließend mit einer dünnen Platte aus Modelliermasse in einer weiteren Farbe ummantelte. Darum kam noch eine Platte aus Modelliermasse in einer vierten Farbe. Diese beiden Stangen halbierte ich jeweils und ordnete sie so wie bei einem Windrad zueinander an. Die Lücken dazwischen füllte ich mit Modelliermasse in der dritten Farbe auf. Zum Schluss legte ich eine dünne Platte aus derselben Modelliermasse drumherum. Dieses Ergebnis habe ich mal fotografiert: Ich verkleinerte nun den Durchmesser der Cane, indem ich …

Noch ein Armband mit Kringeln

Große und kleine Perlen in unterschiedlichen Farben waren zu einem Armband aufgefädelt worden. Sie alle waren eckig, weshalb sie sich wunderbar aneinander schmiegen konnten. Und so am Handgelenk ein Band ohne Lücken ergaben… Beim Basteln des letzten Armbandes hatte ich noch einiges von der Cane übrig. Also beschloss ich, noch ein Armband daraus zu machen. Dieses Mal jedoch wieder eines mit eckigen Perlen. Die Perlen sollten zwei verschiedene Größen haben, und auch unterschiedliche Farben, so dass sie sich beim Armband wunderbar abwechseln konnten. Die Perlen wollte ich aus verschiedenen Teile zusammensetzen. Hierfür schnitt ich von der Cane schmale Scheiben ab und rollte die ofenhärtende Modelliermasse zu einer hauchdünnen Platte aus. Dann legte ich jeweils zwei der Scheiben auf diese Platte und trennte davon Rechtecke ab, die genauso groß waren wie diese beiden Scheiben. Eine etwas dickere Platte zerteilte ich in Streifen, die so lang waren wie die Rechtecke. Zum Schluss setzte ich die Perlen aus jeweils zwei Rechtecken und zwei Streifen zusammen. Hier habe ich mal ein Foto vom Entstehungsprozess gemacht: Die anderen Perlen sollten …

Perlenarmband mit Kringeln

Einige lange und kurze Perlen wurden auf ein Gummiband aufgefädelt und bildeten so ein schmuckes Armband. Dieses konnte sich sehen lassen. Besonders dann, wenn es an einem Handgelenk getragen wurde… Ich wollte mal wieder ein Armband mit Perlen aus ofenhärtender Modelliermasse basteln. Die Perlen sollten dieses Mal ganz einfach werden. Und ich wollte auch nur wenige Farben verwenden. Wie sonst auch, sollte hier wieder eine Cane zum Einsatz kommen, die eines der einfachsten Muster tragen sollte. Für die Cane rollte ich aus ofenhärtender Modelliermasse in zwei Farben jeweils eine dünne Platte aus und schnitt beide Platten auf etwa dieselbe Größe aus. Dann legte ich sie aufeinander und rollte sie zu einer Rolle zusammen. Anschließend reduzierte ich die Cane noch ein wenig, indem ich die Rolle auf der Tischplatte mit wenig Druck ausrollte. Die beiden Enden schnitt ich ab, und die Cane in kleinere Stücke. Ich habe sie mal fotografiert: Nun teilte ich die Cane in mehrere gleich große Stücke. Davon spießte ich jeweils zwei auf einen Holzstab auf: Diesen Holzspieß rollte ich ganz vorsichtig über …

Die vergessenen Kinder des Krieges

Auf einem kaputten Stuhl lag ein trauriger Teddybär. Er hatte bei einem Luftangriff einen Arm verloren. Und der Krieg war noch lange nicht zu Ende. In immer stärker werdenden Wellen rückte er immer wieder heran. In all seiner Brutalität. An die unschuldigen Kinder dachte dabei niemand… Um meine neuen wasservermalbaren Ölfarben ausgiebig zu testen, hatte ich mir einige bespannte Keilrahmen in einem kleinen Format besorgt, die fertig grundiert waren. Ich brauchte nichts mehr zu machen und konnte sie sogleich bemalen. Als Thema hatte ich mir hier das Kriegsthema ausgesucht, das wohl nie an Aktualität verlieren wird. Im Zentrum sollten die Kinder stehen, die am stärksten litten. Als erstes zeichnete ich das Motiv mit Bleistift auf die Leinwand. Anschließend grundierte ich sie mit einer Mischung aus Ölfarbe und Wasser. Als Farbton verwendete ich wie immer einen Ockerton. Als die Grundierung getrocknet war, malte ich nacheinander die einzelnen Flächen aus. Hierbei begann ich bei dem Teddybär und dem Stuhl. Danach kamen erst die roten Spitzen und dann die blauen Wellenlinien an die Reihe. Zum Schluss beschäftigte ich …

Bunter Hase aus alten Klamotten

Ein kleiner Hase malte für sein sein Leben gern. Dabei liebte er kräftige Farben ganz besonders. Doch leider war er furchtbar ungeschickt. Er bekleckerte sich beim Malen immer mit Farbe. Und letztens fiel er sogar in den Farbtopf. Seitdem war er von oben bis unten bunt… Dieses Jahr zu Ostern hatte ich einen ganz kleinen Hasen aus alten T-Shirts genäht. Denn ich wollte ein Stofftier haben, das möglichst klein war, dabei aber vernünftig aussah. Normalerweise belasse ich die Schnittmuster bei einer Größe und nur bei wenigen Tieren entwickele ich eines für ein kleineres Tier, wobei ich es auch etwas verändere, weil man manche Gliedmaßen so klein nicht nähen kann. Nun dachte ich mir aber bei dem Hasen, er könnte groß auch schön aussehen. Und hier müsste ich auch gar nichts verändern, weil ich ja alles schon in klein genäht hatte. Also vergrößerte ich das Schnittmuster des kleinen Hasen auf das Doppelte, indem ich es einscannte und größer ausdruckte. Dann pauste ich alle Teile in richtiger Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt sie aus. …

Biene auf Bienenwaben

Eine kleine Biene saß auf Waben aus Wachs und ruhte sich aus. Sie war müde vom Nektarsammeln. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Morgen würde sie sich wieder aufmachen und von einer duftenden Blüte zur nächsten fliegen, um zu sammeln. Denn so lautete ihre Bestimmung… Da ich gerne Honig esse, kaufe ich mir immer wieder ein neues Glas, wenn das alte leer ist. Und einmal erwischte ich einen ganz besonderen Honig, in dessen Glas ein größeres Stück Wachs mit mehreren Bienenwaben zu sehen war. Als ich mehr als die Hälfte des Honigs verzehrt hatte, holte ich dieses Stück heraus, ließ den Honig abtropfen und reinigte es. Da die Waben sehr gut zu erkennen waren, wollte ich sie mit Silikon abformen. Und die Silikonform anschließend als eine Art Strukturmatte verwenden. Ich baute also um das Stück Wachs herum einen Gießkasten aus normaler Modelliermasse. Anschließend goss ich flüssigen Silkonkautschuk in den Kasten bis knapp unter den Rand und ließ diesen über Nacht aushärten. Dann holte ich die fertige Silikonform heraus, wobei ich die Bienenwaben leider zerstören musste. …

Unsere Welt droht am Abfall zu ersticken

Eine kleine zarte Blume wuchs aus einem Abfallhaufen heraus. Sie war so schön und ganz wunderbar und stand damit im puren Gegensatz zu ihrer Umgebung. Noch konnte sie sich durchsetzen, doch wie lange würde ihr das gelingen… Nachdem ich die wasservermalbaren Ölfarben auf einer Malplatte getestet hatte, wollte ich mit ihnen auch mal auf einer Leinwand malen. Zu diesem Zweck hatte ich mir auf einer Kreativmesse ein Set von drei gleichgroßen Leinwänden gekauft, die bereits fertig bespannt und grundiert waren. Das Format dieser Leinwände war recht klein, und ich fand, es war ideal zum Ausprobieren. Außerdem dachte ich, man könnte die Bilder deswegen recht schnell fertigstellen. Ich überlegte mir ein Motiv meines Lieblingsthemas, das immer etwas mit der Umwelt zu tun hatte. Mit Bleistift zeichnete ich mir das Motiv auf der Leinwand vor. Als ich mit ihm zufrieden war, grundierte ich diese mit einer mit Wasser verdünnten Farbe, damit später keine störenden weißen Flächen mehr aus dem fertigen Bild herausstachen. Diese Farbe musste ich nun trocknen lassen, bevor ich meine Arbeit fortsetzen konnte. Dann malte …

Kleiner weißer Hund

Ein kleiner weißer Hund saß auf der Rückenlehne eines Sofas, ließ dabei ein Bein herabhängen und genoß die Wärme der Sonne. Da dieser Hund die Sonne liebte, diese aber nur an diesem Ort ihr Licht verbreitete, hatte er die Mühe auf sich genommen und war dort hinaufgeklettert. Das hatte man von ihm sonst nicht gesehen… Da ich sehr gerne modellierte, ich aber aus dem Stegreif nur comicartige Figuren zustande brachte, wollte ich nun einen einigermaßen realistischen Hund nach einer Fotovorlage basteln. Hierbei sollte die ofenhärtende Modelliermasse zum Einsatz kommen, die ich nach dem Härten im Backofen mit Acrylfarben anmalen konnte. Ich entschied mich für die rosafarbene, die eigentlich für Puppen gedacht war. Als Fotovorlage suchte ich mir ein Foto unseres Hundes heraus, wie er auf der Rückenlehne unseres Sofas sitzt. Er war noch nie davor hochgeklettert, und hat es auch danach nicht wieder getan. Ein Glück, dass ich das besondere Ereignis mit dem Mobiltelefon festgehalten habe. Zuerst modellierte ich die Wand mit dem oberen Teil der Rückenlehne des Sofas. Dann formte ich den Körper des …

Die zerbrochene Welt

Ein Mensch war in mehrere Einzelteile zerbrochen. Die Hände und der Fuß wiesen ganz glatte Bruchstellen auf. Aber nicht nur der Mensch war zerbrochen, sondern auch ein Spiegel. Und die Welt rundherum hatte Risse bekommen, die nicht mehr zu reparieren waren. Nichts und niemand konnte diese Zerstörung aufhalten… Vor einiger Zeit hatte ich mir ein drittes Set mit Markenfarbstiften gekauft. Jetzt hatte ich drei verschiedene und meine Sammlung komplett. Die Farben der Sets ergänzten sich wunderbar, so dass man sie in einem Bild miteinander kombinieren konnte. Und das wollte ich nun einmal tun. Ich überlegte mir ein Motiv mit einzelnen menschlichen Gliedmaßen, einem Teil eines Gesichts und einem geteilten Hintergrund. Als erstes zeichnete ich das Motiv mit einem Bleistift auf das Papier vor: Als ich mit der Vorzeichnung zufrieden war, arbeitete ich nacheinander Fuß und Hände plastisch aus: Dann kam das Gesicht im Spiegel an die Reihe: Nachdem ich alle plastischen Elemente fertiggestellt hatte, beschloss ich, Risse in den Hintergrund zu zeichnen. Auf dem Bild oben sind sie schon zu sehen. Ich hatte sie ursprünglich …