Autor: Susanne

Kleiner Wal aus Jeansstoff

Zwei kleine Wale schwammen gemeinsam durch den riesigen Ozean. Und durch ihr Leben. Seit sie sich vor zwei Monaten zum ersten Mal trafen, waren sie unzertrennlich. Jede Sekunde hatten sie Spaß zusammen. Und irgendwann würden sie bestimmt eine Familie gründen… Da meine Hosen immer wieder Löcher bekamen und somit untragbar wurden, ging mir der Jeansstoff nicht so schnell aus. Vor allem, wenn man kleine Dinge daraus nähte, wurde er nicht wirklich weniger. Nach all den praktischen Dingen wollte ich mal wieder ein Stofftier basteln. Ich fand, dass Jeansstoff ganz wunderbar zu Meeresbewohnern passt, und entschied mich für einen kleinen Wal. Körper und Flossen wollte ich ganz aus Jeansstoff nähen, während er Glubschaugen aus gelbem T-Shirt-Stoff bekommen sollte. Ich zeichnete also ein Schnittmuster mit Bleistift auf Papier. Es bestand aus einem Seitenteil und einem Teil für die Unterseite des Körpers, einem Teil für die Flossen und einem Teil für die Augen. Das Seitenteil des Körpers musste ich zweimal ausschneiden, so wie das Augenteil, und das Flossenteil viermal, wobei jeweils die Hälfte der Teile spiegelverkehrt sein mussten. …

Schlüsselanhänger mit Kleeblatt und Marienkäfer

Ein kleiner Marienkäfer fühlte sich sehr wohl auf seinem Kleeblatt. So wohl, dass er sein Blatt gar nicht mehr verlassen wollte. Doch hin und wieder musste er auf Nahrungssuche gehen. Er kam aber jedes Mal sofort wieder zurück. Denn er hatte Angst davor, es an einen anderen Käfer zu verlieren… Schon länger wollte ich mal Schrumpffolie ausprobieren, die ich von früher her kenne. Im Internet hatte ich einige Anregungen zu dem Thema gefunden. Deshalb besorgte ich mir eine Packung mit 10 Blättern Schrumpffolie im DINA4-Format. Nachdem ich Armbänder mit Perlen gebastelt hatte, wollte ich etwas Anderes aus ihnen machen. Jetzt hatte ich die Idee, beides miteinander zu kombinieren, und dabei einen Schlüsselanhänger entstehen zu lassen. Ein Motiv für den Anhänger aus Schrumpffolie war schnell gefunden. Symbole für Glück sollten es diesmal sein. Ein vierblättriges Kleeblatt mit einem Marienkäfer wollte ich malen und farbig gestalten. Als erstes zeichnete ich das Motiv mit Bleistift auf Papier. Da die Schrumpffolie auf mehr als die Hälfte schrumpft, musste ich es in der entsprechenden Größe anlegen. Ich habe den Entwurf …

Armband mit kleinen Perlen

Mehrere glitzernde Perlen reihten sich nebeneinander auf und bildeten so eine Kette. Ein dünnes Band verhinderte, dass sie wieder auseinanderfielen und sich überall verteilten. Sie waren hübsch anzusehen, weil sie glitzerten, und freuten sich darauf, als Schmuck besonders zur Geltung zu kommen… Weil mir die Perlen der letzten Armkette ein wenig zu groß waren und sie mich deshalb beim Tragen gestört hatten, wollte ich nun deutlich kleinere Perlen basteln. Diese sollten dann auch wieder auf das transparente Gummiband aufgefädelt und so wieder zu einem Armband werden. Und ich wollte mir hier auch wieder die Arbeit mit einer Silikonform erleichtern. Außerdem würden die einzelnen Perlen so im Aussehen sehr ähnlich werden. Also modellierte ich mir aus normaler Knete ein kleines Modell einer halben Perle. Dieses Modell ging mir kaputt, als ich es aus der fertigen Form nahm. Ich habe mal ein Ersatzmodell fotografiert, das ich mit Hilfe dieser Form hergestellt habe: Ich klebte also das Modell aus Knete in die Mitte des Bodens eines Kästchens. Dieses Kästchens füllte ich anschließend mit flüssigem Silikonkautschuk bis knapp unter …

Armband mit großen Perlen

Perlen in den unterschiedlichsten Farben reihten sich auf einem Gummiband aneinander fügten sich so zu einem Ganzen zusammen. Die Perlen waren so bunt wie ein Regenbogen. Mögen sie auf ewig leuchten und ein Handgelenk immer wieder verschönern… Für eine Bastelarbeit einer Freundin hatte ich ein transparentes, dünnes Gummiband bestellt. Da ich noch einiges davon übrig hatte, überlegte ich mir, was ich damit noch anstellen konnte. Dabei kam mir recht schnell die Idee, Perlen auf dieses Band aufzufädeln und so ein schickes Armband zu basteln. Und da ich des öfteren im Internet darüber gelesen hatte, wie Leute Perlen aus ofenhärtender Modelliermasse modelliert haben, wollte ich das auch ausprobieren. Nur, dass ich nicht jede Perle wieder von neuem formen wollte. Deshalb sollte mir dabei eine selbstgemachte Silikonform die Arbeit erleichtern. Ich modellierte also ein Modell aus normaler Knetmasse. Zur Herstellung der Silikonform klebte ich dieses Modell auf den Boden eines kleinen Kästchens aus Pappe in die Mitte und übergoss es mit flüssigem Silikonkautschuk. Das kleine Kästchen füllte ich dabei bis knapp zum Rand. Über Nacht härtete der …

Nico, Hilda und das Wesen in klein

Das Nilpferd Nico, das Häschen Hilda und das einäugige Wesen, die schon bald ihr erstes Abenteuer erleben sollten, hatten Farbe bekommen. Sie waren nun nicht mehr grau oder weiß, sondern blickten ganz bunt in ihre Welt. Schließlich war auch ihre Welt nicht schwarz-weiß… Meine neuen Figuren von Nico, Hilda und dem Wesen wollte ich jetzt auch anmalen und testen, wie sie bunt aussahen. Dafür waren aber meine großen Originalfiguren zu schade. Sie sollten so bleiben, wie sie waren. Also überlegte ich mir, kleine Versionen zu basteln, von denen ich dann Silikonformen anfertigen wollte. Mit Hilfe der Silikonformen konnte ich dann mehrere Kopien basteln, an denen ich eventuell mehrere Farbkombinationen ausprobieren konnte, falls mir irgendeine nicht gefallen sollte. Für die kleinen Figuren wollte ich ebenfalls die elfenbeinfarbene ofenhärtende Modelliermasse verwenden. Deshalb benötigte auch hier ein Gerüst aus Draht. Da die Modelliermasse nicht hart genug war, und ich bei den kleinen Details mit den Fingern zuviel wieder zerdrückt hätte, kamen die Figuren zwischendrin immer wieder zum Härten in den Backofen. Ich ummantelte jeweils das Drahtgerüst grob mit …

Ein einäugiges Wesen

Das einäugige Wesen war gerade erst aus seinem Ei geschlüpft. Es trug bereits eine Krawatte und sah damit sehr erwachsen aus. Doch selbst war es sehr unerfahren und brannte darauf, die Welt um sich herum zu erkunden. Wen es dabei wohl treffen würde… Neben Nico und Hilda wollte ich nun auch das Wesen verändern. In meiner Geschichte soll Nico es ja finden. Das ursprüngliche Wesen sah von seiner Statur her dem Nilpferd zu ähnlich. Deshalb sollte es einen anderen Körper bekommen, und die Welt nur aus einem einzigen, aber großen Auge betrachten. Da ich aber die Krawatte zu schön fand, wollte ich darauf nicht verzichten. Als ich dann ein recht genaues Bild meines neuen Wesens im Kopf hatte, begann ich mit der Bastelarbeit. Da ich von der grauen ofenhärtenden Modelliermasse nicht mehr allzuviel übrig hatte, wollte ich hier die elfenbeinfarbene Variante verwenden, die sich aber genauso verhielt wie die graue. Sie verformte sich ebenfalls beim Backen im Backofen. Deshalb baute ich auch hier wieder ein Gerüst aus dem Aluminiumdraht, das stabil genug war, um die …

Das Hasenmädchen Hilda in einer neuen Version

Das Hasenmädchen Hilda war sehr schlau und unterstützte seinen besten Freund Nico mit wissenschaftlichen Recherchen. Bei ihren gemeinsamen Abenteuern blieb es lieber im Hintergrund, denn sehr mutig war es nicht. Doch einmal war es auch in Gefahr geraten. Die zerbrochene Brille sollte es immer daran erinnern… Wie schon das Nilpferd Nico wollte ich auch den Hasen Hilda verändern und ihm ein neues Aussehen geben. Dabei dachte ich in erster Linie an eine Brille, die seiner Schlauheit Ausdruck verleihen sollte. Und da Hilda ebenso wenig perfekt werden sollte, musste diese Brille ein wenig ramponiert sein. Doch da Hilda viel ängstlicher und deshalb zurückhaltender ist als Nico, beschloss ich, dem Hasen keine sichtbaren Verletzungen zu geben. Auch die Hasenfigur wollte ich aus der grauen ofenhärtender Modelliermasse basteln. Das Problem an dieser Modelliermasse war jedoch schon immer, dass sie sich im Backofen verformte. Also musste ich mir als allererstes ein Gerüst aus Draht zusammenbiegen. Als ich mit ihm zufrieden war, und es stabil genug war, um nicht umzufallen, begann ich mit dem Modellieren der Figur. Zuerst baute ich …

Neue Version von Nico, dem Nilpferd

Der kleine Nilpferdjunge Nico war ein rechter Abenteurer und scheute keine Gefahr. Seine Kleidung hatte schon mehrfach darunter gelitten. Aber nicht nur die. Bei einer waghalsigen Aktion wurde ihm sein Ohr halb abgerissen. Aber das verheilte ziemlich gut und zurück blieb eine Narbe, die von nun an sein Markenzeichen sein sollte… Ich hatte einem Lektor mein Kinderbuch zum Lesen gegeben. Er meinte, die Figuren seien viel zu glatt. Also überlegte ich mir, wie ich sie verändern könnte. Als erstes wagte ich mich an Nico. Da er ja immer sehr neugierig und für jedes Abenteuer zu haben war, wollte ich ihm ein paar Schrammen verpassen, und seine Kleidung sollte kaputt und wieder repariert sein. Da ich meine Entwürfe von plastischen Figuren viel besser modelliert als gezeichnet bekomme, wollte ich ihn aus meiner ofenhärtenden grauen Modelliermasse basteln. Diese Figur konnte ich dann später abzeichnen. Da sich diese Modelliermasse beim Backen im Ofen verformt, musste ich zuerst ein Gerüst aus Draht bauen. Hierfür verwendete ich Draht aus Aluminium, der sehr leicht zu verbiegen war. Als ich mit dem …

Stiftemäppchen aus alter Jeans

Eine alte kaputte Jeans freute sich darüber, nicht im Müll zu landen, sondern eine neue Aufgabe zu bekommen. Sie freute sich noch mehr, als sie erfuhr, dass sie ein paar Stiften ein Zuhause geben sollte. Mögen sich die Stifte darin auch wohl fühlen… Jetzt hatte ich schon eine Umhängetasche und einen Geldbeutel aus den alten Jeanshosen genäht. Es war noch einiges von dem Stoff übrig. Um meiner Kollektion mit dem quadratischen Muster noch ein Stück hinzuzufügen, wollte ich ein Mäppchen für meine Lamy-Füller basteln. Hier hatte ich überlegt, dass es eine tropfenförmige Form bekommen und oben der Stoff so überlappen sollte, so dass das Mäppchen über Druckknöpfe geschlossen werden konnte. Als erstes zeichnete ich auf Papier einen Tropfen auf, den ich dann ausschnitt. Anschließend übertrug ich ihn jeweils zweimal auf den Jeansstoff und auf den Stoff der Einkaufstasche, und schnitt die Teile ebenfalls aus. Dann legte ich die Trofenteile links auf links aufeinander und nähte sie zusammen, wobei ich eine Wendeöffnung frei ließ. Die genähten Teile drehte ich nun um und schloss die Wendeöffnungen. Mit …

Kleiner Geldbeutel aus alter Jeans

Auch die Reste einer alten Jeans sollten eine neue Aufgabe bekommen. Mehrere kleine Teile sollten zusammengefügt zu einem Ganzen einen Geldbeutel ergeben. Mal sehen, welche Aufgaben noch so eine alte Jeans übernehmen konnte… Nachdem ich schon eine Umhängetasche aus zwei alten Jeans genäht hatte, wollte ich aus dem, was noch übrig war, noch etwas anderes machen. Mir schwebte da ein kleiner Geldbeutel vor, der dann zusammen mit der Tasche in den Einsatz kommen sollte. Den Geldbeutel wollte ich ebenfalls aus Quadraten zusammensetzen. Nur eben wesentlich kleineren Quadraten, da der Geldbeutel sehr viel kleiner werden sollte. Ich überlegte mir, es mit Quadraten mit einer Kantenlänge von 5 cm zu versuchen. Ich schnitt mir also ein entsprechendes Quadrat aus Papier aus, das ich dann als Schablone verwendete. Anschließend zeichnete ich mir genügend Quadrate auf dem Jeansstoff auf und schnitt diese ebenfalls aus. Drei der Quadrate halbierte ich noch. Nun nähte ich die Quadrate zu einem großen Rechteck zusammen, wobei immer drei Quadrate eine Reihe bildeten. Um das Muster aus hellem und dunklem Stoff zu erhalten, wechselte ich …