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Ring mit unregelmäßigem Muster

Ein paar wilde Flecken in den unterschiedlichsten Farben schmiegten sich eng aneinander und bildeten zusammen mit einem gelben Rand einen Kreis. Da dieser Kreis sehr dekorativ war, wurde er an einem Ring befestigt, der fortan einen Finger schmücken sollte. Um in die weite Welt hinaus getragen zu werden…

Da ich mit dem ersten Ring, den ich komplett aus ofenhärtender Modelliermasse gefertigt hatte, sehr zufrieden war, wollte ich nun einen zweiten mit einem anderen Muster basteln. Dabei sollte das Prinzip das gleiche sein. Auf einem Ringrohling aus weißer Modelliermasse wollte ich einen bunten Aufsatz befestigen. Diesem Aufsatz wollte ich nicht nur ein anderes Muster geben, sondern er sollte auch rund statt eckig werden.

Ich begann hier auch wieder mit einer Cane aus ofenhärtender Modelliermasse. Hierfür ummantelte ich mehrere Würste in verschiedenen Farben mit Platten anderer Farben. Diese Rollen fügte ich zu einem Ganzen zusammen, wobei ich dazwischen noch Platten aus schwarzer Modelliermasse legte. Dieses Ganze rollte ich vorsichtig auf der Tischplatte und reduzierte die Cane ein wenig. Dann schnitt ich mehrere Scheiben davon ab, die ich wiederum in unterschiedliche Stücke zerteilte. Diese Stücke setzte ich dann wieder zufällig zusammen, so dass ein wildes Muster entstand. Dieses neu entstandene Ganze ummantelte ich mit gelber Modelliermasse und rollte es vorsichtig zu einer Wurst, von der ich wiederum Scheiben abschnitt. Eine dieser Scheiben sollte später auf einen Ringrohling gesetzt werden. Bevor dies aber geschehen sollte, härtete ich die Scheiben im Backofen.

Für den weißen Ringrohling rollte ich ein wenig weiße ofenhärtende Modelliermasse zu einer Platte aus, aus der ich einen schmalen geraden Streifen schnitt. Diesen Streifen fügte ich zu einem Ring zusammen, indem ich ihn über den Stiel eines Kochlöffels legte, den ich mit Papier dicker gemacht hatte. Anschließend zog ich den Ring vorsichtig ab und härtete ihn im Backofen, damit er sich nicht mehr verformen konnte. Nach dem Abkühlen befestigte ich eine kleine Platte aus frischer Modelliermasse an dem Ring. Dann kam der Ring erneut in den Backofen. Als er vollständig abgekühlt und gehärtet war, schliff ich den Ringrohling nacheinander mit mehreren Nassschleifpapieren unterschiedlicher Körnung ganz glatt. Ich habe ihn mal fotografiert:

Auf den fertigen Ringrohling montierte ich nun eine der gehärteten Scheiben mit frischer gelber Modelliermasse und einer Mischung aus Modelliermasse und der flüssigen Variante. Jetzt kam der Ring endgültig zum Härten in den Backofen. Er sah so aus:

Um den Ring fertigzustellen, schliff ich die bunte Scheibe nacheinander mit mehreren Nassschleifpapieren verschiedener Körnung ganz glatt. Der fertige Ring ist hier von unterschiedlichen Seiten zu sehen:

Gleichzeitig habe ich einen zweiten Ring gebastelt. Ich habe beide Ringe nebeneinander gelegt und fotografiert, der eine ist geschliffen und der andere nicht:

Man kann hier sehr gut den Unterschied erkennen. Bei dem geschliffenen Ring links sind die Farben leuchtender und die Abgrenzungen zwischen den Farbflächen schärfer.

Der Ring hat einen Durchmesser von ungefähr 19 mm.

Ich bin mit den Ringen aus ofenhärtender Modelliermasse sehr zufrieden. Ganz besonders gefallen mir die leuchtenden Farben, die geschliffen gut zur Geltung kommen. Deshalb sind diese Ringe am Finger ein echter Hingucker. Ich bin doch immer wieder überrascht darüber, was man alles aus der ofenhärtender Modelliermasse machen kann. Bunte Figuren und edler Schmuck. Mal sehen, was ich als nächstes probieren werde. Davor hatte ich einen Ring mit einem anderen Muster gebastelt.

Ring mit kleinen Rechtecken

Viele kleine Rechtecke, die alle nicht mehr gerade waren, hatten sich zu einem Muster zusammengefunden und bildeten nun ein größeres Quadrat. Dieses Quadrat thronte auf einem weißen Ring, der nur darauf wartete, einen Finger zu schmücken. Ganz sicher würde er mit seinen bunten Farben alle Blicke auf sich ziehen…

Nachdem ich schon einige Armbänder und eben so viele Anhänger gebastelt hatte, wollte ich etwas Anderes versuchen. Etwas, mit dem ich mich bisher noch nie beschäftigt hatte. Dieses Mal sollte es ein Ring werden. Ich war immer der Meinung, dass ich keine Ringe mag und ich auch keine außer dem Ehering tragen werde. Nun habe ich diese Meinung doch geändert und gedacht, die andere Hand könnte vielleicht auch einen Ring vertragen. Als erstes wollte ich einen Ring aus ofenhärtender Modelliermasse basteln und ausprobieren, wieviel er wohl aushalten wird.

Ich begann mit einer Cane aus ofenhärtender Modelliermasse. Hierfür ummantelte ich jeweils einen Quader einer Farbe mit einer Platte einer anderen Farbe, so dass ich vier verschiedene Quader erhielt. Diese Quader fügte ich zu einem großen zusammen, wobei ich dünne Platten aus schwarzer Modelliermasse dazwischen setzte. Anschließend reduzierte ich die Größe des neu entstandenen Quaders, indem ich ihn vorsichtig von allen Seiten zusammendrückte. Dabei wurde er immer länger. Nun ummantelte ich ihn mit einer schwarzen Platte und schnitt ihn in vier gleich großen Teile, die ich wiederum zu einem Ganzen zusammenfügte. Den so entstandenen Quader reduzierte ich bis zur gewünschten und endgültigen Größe. Nun konnte ich davon eine Scheibe abschneiden, die ich dann auf dem Ringrohling befestigen konnte. Die Scheibe härtete ich aber erst im Backofen.

Dann bastelte ich mir eine Ringrohling aus weißer ofenhärtender Modelliermasse. Hierfür rollte ich mir etwas von der Masse aus, schnitt einen möglichst geraden Streifen zurecht und formte daraus einen Ring, indem ich ihn um einen Kochlöffelstiel wand. Den Stiel hatte ich zuvor mit Papierstreifen etwas dicker gemacht. Nun zog ich den Ring vorsichtig vom Kochlöffel und steckte ihn zum Härten in den Backofen, damit er sich bei der Weiterverarbeitung nicht mehr verbiegen konnte. Nach dem Abkühlen brachte ich eine kleine Platte aus frischer weißer Modelliermasse mit Hilfe der flüssigen Variante am Ring an und steckte ihn erneut in den Backofen. Als der Ring vollständig erkaltete war, schliff ich ihn mit mehreren Nassschleifpapieren verschiedener Körnung nacheinander ganz glatt. Hierbei begann ich mit dem gröbsten Schleifpapier. Der fertige Ringrohling sah nun so aus:

Jetzt montierte ich die gehärtete Scheibe mit den Rechtecken mit Hilfe einer Kombination aus frischer schwarzer Modelliermasse und der flüssigen Variante auf den Ringrohling. Anschließend kam alles nochmal zum Härten in den Backofen. Diesen Ring habe ich nun fotografiert:

Als letztes schliff ich noch die Scheibe mit den unterschiedlichen Nassschleifpapieren ganz glatt. Ich habe zwei Ringe gleichzeitig gebastelt, um die Unterschiede vor und nach dem Schleifen besser zeigen zu können:

Der rechte ist der ungeschliffene Ring. Und da es zwei Ringe sind, ist auf den Einzelfotografien mal der eine und mal der andere Ring zu sehen. Hier habe ich mal den geschliffenen Ring von mehreren Seiten fotografiert:

Der Ring hat einen Durchmesser von ungefähr 19 mm.

Ich bin überrasch, wie schön und vor allem wie stabil der Ring geworden ist. Nachdem beide Ringe fertig geworden waren, habe ich einen davon getragen. Den ganzen Tag und über mehrere Tage hinweg. Ich habe ihn also auf Alltagstauglichkeit geprüft. Da ich bisher immer nur meinen Ehering getragen hatte, war das eine enorme Umstellung. Denn ich bin hin und wieder mit dem Ring irgendwo hängengeblieben. Außerdem hatte er auch noch einen anderen Nachteil. So schön das Weiß des Ringes auch ist, so anfällig ist es aber auch Schmutz gegenüber. Der Ring hatte sich nach und nach immer mehr verfärbt. Da ist eine schwarze Modelliermasse wohl vorteilhafter. Aber der Ring ist sehr stabil und bricht auch nicht, wenn man ihn mal fallenlässt. Das Herstellen einer für mich neuen Schmuckart hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zuletzt hatte ich Schmuckanhänger aus ofenhärtender Modelliermasse gebastelt.

Rose in Bleistift

Eine Rose hatte ihre beste Zeit bereits hinter sich. Und obwohl sie noch so schön aufrecht in ihrem Garten stand, sah man ihr Ende schon kommen. Denn sie war an manchen Stellen verschrumpelt und ausgetrocknet…

Hin und wieder suche ich in meiner Bildersammlung nach bestimmten Fotos, für den Fall, dass ich mal wieder Lust zum Zeichnen bekomme. Und hier meine ich das Zeichnen mit dem Ziel, dabei möglichst realistisch aussehende Bilder zu erhalten. Da ich aber kein fotografisches Gedächtnis habe, benötige ich eine Fotovorlage. Soweit es geht, sollte es eine Vorlage sein, die ich selbst erstellt habe. Als ich also vor kurzem wieder Lust zum Zeichnen bekam, wurde ich schnell fündig unter den Bildern, die ich zuletzt herausgesucht hatte. Dieses Mal wollte ich eine Rose zeichnen, die schon ein wenig ausgetrocknet war, da ich ganz gerne Objekte mag, an denen die Vergänglichkeit zu erkennen ist.

Ich nahm mir ein Blatt normales Kopierpapier und begann zu zeichnen. Als erstes skizzierte ich grob den Umriss der Rose:

Als ich damit zufrieden war, arbeitete ich sie langsam plastisch aus, wobei ich am linken Ende begann. Nach und nach entstand so eine realistisch aussehende Blüte mit Stengel:

Die Zeichnung war nun fertig und stellte mich schon sehr zufrieden. Wie immer legte ich sie aber zur Seite und schaute sie mir einige Stunden lang nicht mehr an. Nur so konnte ich sicher gehen, möglicherweise noch Fehler zu finden. Als ich mir die Zeichnung dann nochmal vornahm, besserte ich sie tatsächlich hier und da noch etwas aus. Das Endergebnis habe ich hier mal fotografiert:

Ich habe die Rose mit einem Feinmienenbleistift der Stärke 0,5 und einer 2B-Miene auf ein Blatt normales Kopierpapier gezeichnet.

Das Zeichnen nach einer Fotovorlage übt das genaue Sehen, wobei es bei einer Blume nicht so sehr darauf ankommt, dass die Zeichnung genau wie die Vorlage aussieht. Denn man kann auch bei geringfügigen Abweichungen erkennen, dass es sich um eine Blume handelt. Bei menschlichen Gesichtern hingegen sollte man so genau wie nur möglich arbeiten, denn ein Gesicht kann recht schnell schief aussehen, und im besten Fall will man auch die dargestellte Person wiedererkennen. Demnach erfordert das Portraitzeichnen ein wenig mehr Übung, und manchmal stoße ich hierbei auch an meine Grenzen. Aber egal, was ich zeichne, mir macht alles Spaß, und ich kann auf jeden Fall entspannen, so dass ich in Zeiten, in denen ich mich mehr gestresst fühle, auch mehr zeichne. Zuletzt hatte ich eine Katze gezeichnet.

Viele kleine Blumen

In einem herrschaftlichen Garten wuchsen neben vielen Büschen und Bäumen zahlreiche Blumen in den verschiedensten Farben. In jeder Ecke des Gartens leuchteten diese Blüten um die Wette. Nur zu gern hielten sich die Insekten hier auf, denn nirgendwo sonst sollte das Nahrungsangebot üppiger ausfallen…

Nach den Mäusen und den kleinen Kuchen wollte ich noch irgendetwas Pflanzliches basteln. Dabei hielt ich Blüten für geeignet, denn man konnte sie wunderbar farblich gestalten und sie waren einfach dekorativ. Wer freute sich nicht über ein paar Blumen als Mitbringsel? Und, wie ich finde, hatte man von unechten Blumen mehr als von echten. Denn Schnittblumen verwelken doch recht schnell. Ich jedenfalls wollte mit den gebastelten Blüten ein Geschenk verzieren und brauchte hierfür mehrere. Und weil ich nicht jede einzeln modellieren wollte, musste auch hier wieder eine Silikonform her.

Zur Herstellung der Silikonform modellierte ich mir ein Modell aus ofenhärtender Modelliermasse und härtete es im Backofen, als ich mit ihm zufrieden war. Anschließend bastelte ich mir aus festerem Karton ein kleines Kästchen, auf dessen Boden ich in die Mitte das Modell klebte. Ich habe mal das Modell in dem Kästchen fotografiert, allerdings erst nachdem ich die Form herausgenommen hatte, weshalb die Seiten des Kästchens offen sind:

Das Kästchen mit dem Modell füllte ich nun bis knapp unter den Rand mit flüssigem Silikonkautschuk, der über Nacht fest wurde, dabei aber elastisch blieb. Als alles ordentlich fest geworden war, konnte ich die fertige Form aus dem Kästchen holen. Die Silikonform sah nun so aus:

Jetzt konnte ich die Form ausprobieren. Hierfür drückte ich weiße, ofenhärtende Modelliermasse in die Form, schnitt den Überschuss mit dem Messer ab und holte die fertige Blume vorsichtig heraus. Hier ist sie nach dem Härten zu sehen:

Eine weitere Blume aus weißer, ofenhärtender Modelliermasse habe ich vor dem Backen mit Mica-Puder bepinselt, das ihr ein metallisches Aussehen verleiht:

Und eine dritte weiße Blume habe ich nach dem Härten mit Acrylfarben angemalt und lackiert:

Nun wollte ich aber noch eine Blume als Schmuckanhänger aus Silber haben. Da mir hierfür die erste Blume nicht gut genug gefallen hatte, habe ich mir ein weiteres Modell aus ofenhärtender Modelliermasse gebastelt und damit wiederum eine Silikonform hergestellt. Ich habe mal die erste weiße Blume fotografiert, die ich mit Hilfe der Form erhalten habe:

Den Anhänger aus Silber wollte ich mir aus Silverclay basteln. Silverclay sieht aus und ist formbar wie Ton. Wenn man ihn nach dem Trocknen brennt, bleibt reines Silber zurück. Um jetzt so einen Anhänger zu basteln, drückte ich den Silverclay in die Silikonform und ließ ihn in der Form trocknen. Als er vollständig trocken war, holte ich die Blume aus der Form und besserte sie hier und da mit einer Mischung aus Silverclay und Wasser aus. Als auch diese trocken war, brannte ich die Blume mit meinem Handgasbrenner. Zum Schluss entfernte ich die weiße Schicht, die sich auf der Blume gebildet hatte, mit Schleifpapier, und zurück blieb reines Silber. Die Blume aus Silber sah so aus:

Beim Brennen schrumpfte die Blume aus Silverclay, so dass sie kleiner ist, als die aus Modelliermasse:

Die Blumen sind etwa 2 cm groß.

Die zweite Blume hatte mir für das Schmuckstück besser gefallen. Um Geschenke zu verzieren, werde ich allerdings die erste Blume verwenden. Dabei finde ich die Variante mit dem Mica-Puder besonders schön, weil sie edel wirkt, aber auch sehr einfach herzustellen ist. Die angemalte Blume ist zwar farbenfroher, aber wesentlich aufwändiger, weil es ganz schön fummelig ist, sie sauber zu bemalen. Nach den Mäusen und den kleinen Kuchen sind die Blumen nun die dritten Anhänger, die ich von Anfang an zur Dekoration und als Schmuck verwenden wollte.

Linoldruck mit sommerlicher Landschaft

Ein kleines Segelboot lag festgebunden an einem Steg auf klarem und ruhigem Wasser. Es wartete darauf, in hohe See zu stechen. Denn es war ein herrlicher Tag, an dem die Sonne schien, die das Wasser erwärmte. Die Menschen konnten überall ein wunderbares Bad nehmen…

Seit langem hatte ich mal wieder Lust auf einen Linolschnitt. Da es gerade Sommer war, und ich an Urlaub dachte, fiel mir eine kleine Szene mit einem Segelboot und Wasser ein. Das Wetter war hier in Deutschland über weite Strecken nicht gerade sommerlich, und so konnte ich mir selbst gute Laune machen mit einem Motiv, das an andere Länder denken ließ.

Ich zeichnete mir also mit Bleistift auf Papier einen Entwurf, den ich allerdings nachträglich noch änderte, was auf dem Foto deutlich zu erkennen ist:

Als ich dann aber mit dem Entwurf zufrieden war, übertrug ich ihn auf eine Linolplatte, indem ich das Motiv mit der Bildseite nach unten auf die Platte legte und anschließend mit dem Fingernagel über die Rückseite fuhr. Da das Motiv auf der Platte nur ganz schwach zu erkennen war, malte ich es noch einmal mit dem Bleistift nach. Nun konnte ich es mit meinen Linolschnittmessern frei schneiden. Hierzu begann ich mit dem feinsten Messer, mit dem ich erst alle Linien nachfuhr. Dann nahm ich das mittlere Messer und bearbeitete damit die kleineren Flächen, die weggeschnitten werden mussten. Zum Schluss entfernte ich den Rest mit dem breitesten Messer.

Die Linolplatte war nun fertig für den Druck. Hierfür rollte ich sie ganz dünn mit schwarzer Farbe ein, legte ein weißes Blatt Papier darauf und strich mit einem Falzbein über die Rückseite des Papiers. Anschließend zog ich das Blatt vorsichtig wieder ab. Da ich mit diesem ersten Druck zufrieden war und ich nichts mehr nachschneiden musste, wiederholte ich diese Vorgänge nun einige Male, so dass ich mehrere Drucke erhielt. Einen davon habe ich mal fotografiert:

Die fertige Linolplatte möchte ich hier natürlich auch noch zeigen:

Ich hatte mir schon von Anfang an vorgenommen, den Druck farbig zu gestalten. Dabei sollten die Linien bzw. der Druck schwarz bleiben, während ich alle übrigen Flächen mit Farbstiften ausmalen wollte. Beim Ausmalen bekam das Segel nun einen Farbverlauf zwischen gelb und rot, der Himmel einen Farbverlauf zwischen verschiedenen Blautönen, und für das Wasser mischte ich ein Grün mit einem Blau direkt auf dem Papier. Der fertig kolorierte Druck sah nun so aus:

Das Motiv ist etwa 13 cm breit.

Es gefällt mir sehr gut, den Drucken ein wenig Farbe mit den Buntstiften zu geben. Dadurch wirken die Farben etwas zarter und nicht ganz so kräftig. Dabei kann man den ganzen Druck kolorieren oder nur einzelne Teile, wie bei meinem Herbstbild, was ich auch sehr schön finde. Man kann so einen Druck aber auch farbig gestalten, indem man mit verschiedenen Platten und Farben druckt, wie bei meinem Elefanten. Hier sind dann die anderen Farben auch sehr kräftig. Wie ich es auch mache, das farbige Gestalten eines Linolschnitts macht mir großen Spaß. Die Szene mit dem Segelboot wird also nicht der letzte Druck mit Farbe sein.

Viele kleine Cupcakes

Für ein kleines Fest standen auf mehreren Tischen zahlreiche Cupcakes bereit. Es war gerade Sommer und die Sonne schien. Schon bald würden die Gäste kommen und es sich in dem gemütlichen Garten bequem machen. Die Cupcakes würden bestimmt sehr schnell gegessen werden. Doch man war vorbereitet und der Nachschub nicht weit…

Ich wollte nun kleine Cupcakes basteln, die ich einzeln verschenken oder mit denen ich Geschenke dekorieren konnte. Denn ich dachte mir, Kuchen passte immer zu Feierlichkeiten aller Art, und zu den meisten Feierlichkeiten kam man nicht ohne Geschenk. Und da ich vorhatte, nicht nur einen Cupcake als Deko zu verwenden, wollte ich auch hier eine Form aus Silikon herstellen. Mit Hilfe solcher Formen war es ganz einfach, viele Figuren zu basteln, und das immer wieder. Diese Formen waren lange haltbar und gingen nicht so leicht kaputt.

Um die Form herzustellen, modellierte ich mir aus ofenhärtender Modelliermasse ein Modell. Nachdem ich mit dem Modell zufrieden war, härtete ich es im Backofen. Anschließend bastelte ich aus festem Karton ein kleines Kästchen. Auf dessen Boden in die Mitte klebte ich nun das fertige Modell. Dann füllte ich dieses Kästchen bis knapp unter den Rand mit flüssigem Silikonkautschuk, der über Nacht fest wurde, dabei aber elastisch blieb. Die fertige Form konnte ich jetzt aus dem Kästchen nehmen. Ich habe mal die fertige Silikonform und das Modell in seinem Kästchen, allerdings erst nachdem ich die Form herausgenommen hatte, fotografiert:

Als erstes habe ich einige Cupcakes aus weißer ofenhärtender Modelliermasse gebastelt, die ich im Ofen härtete. Einer ist nun hier zu sehen:

Einen dieser Cupcakes habe ich mit Acrylfarben angemalt und mit Klarlack bestrichen:

Einen weiteren habe ich vor dem Backen mit silberfarbenem Micapuder bepinselt und nach dem Backen lackiert. Der Puder bleibt nur an der weichen Modelliermasse haften. Ich habe ihn mal fotografiert:

Der Micapuder verleiht dem Cupcake einen metallischen Glanz. Da ich aber auch einen Cupcake aus echtem Metall haben wollte, drückte ich auch Silverclay in die Form. Den Silverclay ließ ich einen ganzen Tag in der Form trocknen und nahm ihn dann heraus. Den so entstandenen Cupcake besserte ich noch ein wenig aus. Anschließend brannte ich ihn mit einem Küchenbrenner. Dabei blieb reines Silber zurück, das noch mit einer dünnen weißen Schicht überzogen war, die ich mit Schleifpapier entfernte. Der Cupcake aus echtem Silber sah nun so aus:

Beim Brennen wurde die Figur ein wenig kleiner, was auf dem Bild deutlich zu erkennen ist, das sie mit der Figur aus ofenhärtender Modelliermasse zeigt:

Der Cupcakes ist 2,3 cm hoch.

Der Cupcake aus Silber ist richtig edel, und ich werde ihn an meiner Silberkette tragen. Nur leider ist die Methode der Herstellung ziemlich aufwändig. Aber auch die Cupcakes mit Micapuder machen was her und verschönern jedes Geschenk. Gleichzeitig sind sie einfach herzustellen, was man von den bemalten nicht gerade behaupten kann. Denn das Bemalen ist anstrengend, da die Cupcakes doch recht klein sind. Auch wenn die Cupcakes unterschiedlich sind, gefallen sie mir alle. Und für jedes Einzelne wird sich schon das passende Einsatzgebiet finden lassen. Zuletzt hatte ich eine kleine Maus gebastelt.

Viele kleine Mäuse

Eine kleine Maus war auf Reisen und traf nacheinander andere Mäuse, die irgendwie so aussahen wie sie selbst, andererseits jedoch wieder nicht. Kopf- und Körperform waren nahezu identisch, die Farben der Mäuse waren aber jedesmal unterschiedlich. Die kleine Reisemaus wunderte sich anfangs sehr, was sich nach und nach legte. Irgendwann war es ihr egal…

Nachdem ich vor einiger Zeit Lebensmittel mit kleinen Mäusen modelliert hatte, wollte ich nun ähnliche Mäuse basteln. Diese Mäuse wollte ich dann verschenken oder Geschenke mit ihnen dekorieren. Sie sollten recht klein werden und oben eine Öse erhalten, so dass man sie anhängen konnte. Und da ich mehrere Mäuse haben und sie nicht immer neu modellieren wollte, sollte auch hier wieder eine Silikonform entstehen.

Für die Silikonform formte ich mir als erstes ein Modell aus ofenhärtender Modelliermasse. Als ich mit dem Modell zufrieden war, härtete ich es im Ofen. Anschließend bastelte ich aus festerem Karton ein kleines Kästchen, in dessen Mitte ich das Modell klebte. Den kleinen Spalt zwischen Modell und Karton dichtete ich mit normaler Knete ab. Um jetzt die Form herzustellen, goss ich flüssigen Silikonkautschuk in das Kästchen und ließ dieses stehen. Nach etwa 24 Stunden holte ich die fertige Form aus dem Kästchen. Das Silikon war in der Zwischenzeit fest geworden. Ich habe mal das Modell im Kästchen fotografiert, nachdem ich die Form herausgenommen hatte:

Und die Silikonform sah so aus:

Als erstes probierte ich die Form mit weißer ofenhärtender Modelliermasse aus:

Dann bepinselte ich eine solche weiße Maus mit silberfarbenem Micapuder, so dass sie fast so aussah, als ob sie aus Metall wäre:

Damit das Pulver auf der Maus hielt, kam es vor dem Backen darauf, außerdem lackierte ich die Maus danach noch.

Eine weitere weiße Maus malte ich nach dem Härten im Backofen mit Acrylfarben an und lackierte sie ebenfalls:

Da ich auch gerne mal wieder Anhänger aus echtem Metall basteln wollte, hatte ich mir zum Geburtstag eine größere Menge Silverclay gewünscht. Silverclay lässt sich von allen Metalclay-Arten am besten bearbeiten und eben auch mit einem einfachen Küchengasbrenner brennen. Hierfür lässt man den Metalclay in der Silikonform trocknen. Nach dem Herausnehmen lässt sich die Figur noch bearbeiten. Wenn der Clay ganz trocken ist, wird er mit dem Brenner gebrannt und zurück bleibt reines Silber. Allerdings ist die Figur mit einer weißen Schicht überzogen, die noch abgeschliffen werden muss. Ich habe mal die Silbermaus einzeln und im Vergleich mit der Maus aus Modelliermasse fotografiert:

Die Maus aus Silber ist etwas kleiner als die andere, weil sie beim Brennvorgang etwas geschrumpft ist.

Die Maus aus Modelliermasse ist 2,2 cm hoch.

Mir gefallen alle Mäuse. Gerade die Mäuse mit dem Micapuder machen sich gut als Dekoration auf Geschenken. Sie sehen edel aus und sich recht einfach zu basteln. Die bemalten Mäuse eignen sich hierfür auch sehr gut, machen aber deutlich mehr Arbeit, da es schon schwieriger ist, sie exakt zu bemalen. Und die Maus aus Silber lässt sich gut an einer Silberkette tragen. Das Basteln mit Metallclay ist die einfachste Methode, sich Anhänger aus Metall herzustellen. Da werde ich mir sicher noch ein paar mehr machen, da ich noch Clay übrig habe. Zuletzt hatte ich mir Schmuckanhänger aus ofenhärtender Modelliermasse gebastelt, die ich auch schön finde, aber nicht so edel sind.

Grauer Bär mit Honigkrug

Auf der Suche nach Nahrung hatte sich ein Bär sehr nah an eine menschliche Behausung gewagt. Im Garten war ein Krug mit Honig abgestellt worden. Vorsichtig schlich sich der Bär heran und begann sofort, den Honig aufzuschlecken. Dabei sollte er sich nicht erwischen lassen…

Da mich meine neue Modelliermasse so sehr begeistert hatte, wollte ich nach dem Hund und der Maus gleich noch ein Tier modellieren. Dabei dachte ich an einen Bären, der ein flauschiges Fell bekommen sollte. Die Körperhaltung stellte ich mir hier auch schon ziemlich genau vor.

Als erstes formte ich den länglichen Körper, an dem ich anschließend nacheinander die vier Beine befestigte, die ich mir aus dickeren Würsten modelliert hatte. Damit die Beine fest am Körper hielten, füllte ich die schmalen Lücken dazwischen mit weiterer Modelliermasse, die ich mit einem Zahnstocher glatt strich. Dann formte ich mir einen kugelförmigen Kopf, den ich zwischen den Vorderbeinen am Körper anbrachte. Auch hier füllte ich die Spalte zwischen Kopf und Körper mit weiterer Modelliermasse und strich sie glatt. Nacheinander bekam nun der Kopf eine Schnauze mit Nase, zwei Ohren aus Halbkreisen und zwei kugelige Augen. Auch hier brachte ich an den Übergängen weitere Modelliermasse an und verstrich sie. Jetzt fehlte nur noch der Schwanz, den ich am Hintern befestigte. Der Übergang sollte auch hier nicht mehr zu sehen sein. Zum Schluss ritzte ich mit dem Zahnstocher überall am Körper Linien ein, um ein Fell anzudeuten. Zum Härten kam der Bär in den Backofen.

Ich habe den fertigen Bären von verschiedenen Seiten fotografiert:

Für eine Szenerie habe ich noch einen Krug mit Honig modelliert:

Hier ist noch mal beides zusammen zu sehen:

Der Bär hat eine Länge von etwa 4 cm.

Mit Hund und Maus hatte ich Festigkeit der Modelliermasse bereits getestet und dabei die Tiere in diversen Taschen transportiert. Dabei hatten die dünnen Teile enormen Belastungen standgehalten. Deshalb brauche ich mir keine Sorgen zu machen, wenn ich den Bären und den Krug in einer Kiste aufbewahre.

Grußkarte mit Seidenmalerei

Ein wunderschöner großer Fliegenpilz stand im Wald. Seine rote Kappe leuchtete im Sonnenlicht, und deshalb war der Pilz schon von weitem zu sehen. Solch einen schönen Pilz musste man stehen lassen, zumal er giftig war und dies auch mit seiner grellen Farbe signalisierte. Somit konnte er auch andere erfreuen…

Da ich mir die Seide als Meterware besorgt hatte, konnte ich davon beliebig große Stücke abschneiden. Jetzt wollte ich sie anmalen, und mit der bemalten Seide eine Grußkarte gestalten. Dabei sollte es auch nicht stören, dass die Seide an den Ränder ausfranst, da sie ja dann später auf das Papier aufgeklebt werden sollte. Als Motiv für die Seidenmalerei fiel mir recht schnell der Fliegenpilz ein, da ich auf meinen Hundespaziergängen ganz gerne nach Pilzen Ausschau halte. Allerdings würde ich hier lieber essbare Pilze finden.

Ich zeichnete mir also mit Bleistift auf Papier einen Entwurf, der mir später als Vorlage dienen sollte, weshalb ich ihn hier schon in der richtigen Größe anlegte. Der fertige Entwurf sah nun so aus:

Ich befestigte das Blatt mit dem Entwurf auf unserem Glastisch mit Tesafilm. Anschließend legte ich eine Klarsichtfolie darüber, die ich wiederum mit Tesafilm fixierte. Zum Schluß platzierte ich das Stück Seide, das ich von der Meterware abgeschnitten hatte, mittig auf dem Motiv. Auch die Seide fixierte ich mit dem Klebeband. Die Linien des Entwurfs waren gut zu erkennen. Jetzt malte ich diese Linien mit der farblosen Gutta nach. Als ich fertig war, ließ ich die Gutta 24 Stunden trocknen. Am nächsten Tag malte ich mein Motiv mit den Seidenmalfarben aus, wobei ich wieder mit der hellsten Farbe begann. Die Farben ließ ich wiederum trocknen, dieses Mal aber nur über Nacht. Jetzt konnte ich sie mit dem Bügeleisen fixieren. Nach dem Fixieren wusch ich die Gutta in einem Bad aus lauwarmem Wasser und ein wenig Essigessenz wieder aus. Die Essigessenz sollte die Farben mehr zum Leuchten bringen. Das nasse Tuch ließ ich trocknen und bügelte es dann wieder glatt.

Für die Karte nahm ich zwei Blätter unterschiedlichen festen Papiers in etwa DINA5-Größe und faltete sie in der Mitte. Bei einem Blatt Papier schnitt ich nun auf einer Seite die Mitte heraus, wobei ich einen schmalen Rand ließ. Jetzt klebte ich das Stück Seide mit der Malerei auf das andere Blatt Papier, wobei ich das Blatt nur am Rand mit Kleber bestrich. Anschließend fügte ich beide Blätter so zusammen, dass das Motiv der Malei gut zu sehen war. Die fertige Karte sah nun so aus:

Ich habe auch noch Detailfotos vom Motiv gemacht:

Die Karte ist etwa 15 cm hoch.

Es hat sehr gut funktioniert, so eine Karte mit Seidenmalerei zu basteln. Ich finde auch, dass die Malei gut zur Geltung kommt, da das Papier, auf dem sie aufgeklebt wurde, weiß ist. Die Farben leuchten richtig. Bestimmt werde ich in Zukunft diverse Geburtstagskarten auf diese Art und Weise gestalten. Die letzte Seidenmalerei hatte ich in eine Tasche eingenäht.

Kleine graue Maus

Eine kleine Maus wurde von einem wunderbar köstlichen Geruch magisch angezogen. Dieser wehte von einem Gebüsch herüber und direkt in ihre Nase. Als die Maus sich dann in das Gebüsch wagte, erblickte sie ein wunderschönes Stück Käse. Dieser Käse würde ihr Bäuchlein eine ganze Weile füllen…

Nach dem ersten Hund wollte ich ein weiteres Tierchen aus der neuen grauen Modelliermasse basteln. Dieses Mal sollte es eine kleine Maus werden, da ich Mäuse süß finde und mich auch schon einige Male an einer versucht hatte. Also hatte ich auch hier schon ein wenig Erfahrung. Außerdem sollte die Maus einen dünnen Schwanz bekommen, so dass ich die Masse noch besser auf ihre Flexibilität überprüfen konnte.

Als erstes modellierte ich den eiförmigen Körper, an den ich unten die beiden Hinterbeine andrückte. An den Übergängen brachte ich weitere Modelliermasse an und strich sie mit dem Finger glatt. Diesen Vorgang wiederholte ich so oft, bis ich mit der Form zufrieden war. Anschließend formte ich einen birnenförmigen Kopf und brachte ihn oben am Körper so an, dass die Maus zur Seite blickte. Auch hier kam noch ein wenig weitere Modelliermasse an den Übergang, die ich mit einem Zahnstocher glatt strich. Nun bekam der Kopf nacheinander zwei Rillen, zwei Ohren an den Seiten, die ich aus zwei Kugeln formte, zwei kleine kugelige Augen und vorne an die Spitze eine kugelige Nase. Für die beiden Arme rollte ich etwas Modelliermasse zu einer dünnen Wurst, die ich in zwei Hälften zerschnitt. Diese beiden Teile befestigte ich links und rechts am Körper. Zum Schluss formte ich den dünnen Schwanz, den ich hinten unten an den Körper andrückte. Die Maus war nun fertig und bereit für den Ofen.

Die Maus habe ich von mehreren Seiten fotografiert:

Da ich fand, dass die Maus alleine etwas einsam war, modellierte ich später noch ein Stück Käse dazu und fotografierte beides zusammen, wie es oben zu sehen ist. Ich habe aber auch ein Foto von dem Käse alleine gemacht:

Die Maus ist etwa 2 cm hoch.

Der Schwanz ist hier bei der Maus wesentlich dünner als beim Hund, den ich davor modelliert hatte. Deshalb war der Mäuseschwanz auch um einiges flexibler. Später bastelte ich eine zweite Maus, die ich auf ihre Stabilität testete, indem ich sie in einer Tasche spazieren trug. Der dünne Schwanz brach nicht ab. Aus der Modelliermasse kann man alles machen, und man braucht später keine Angst zu haben, dass die Figuren auf irgendeine Art und Weise kaputt gehen. So manch ein Tierchen aus einer anderen Modelliermasse hat ein Ohr oder einen Schwanz verloren bei dem Versuch, es abzustauben. So gesehen bin ich sehr zufrieden mit der neuen Modelliermasse.