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Blüte in Bleistift

Eine große Blüte am Strauch erstrahlte in frischem und leuchtendem Orange. Die schöne Farbe der Blüte sollte in ihrer Pracht zahlreiche Bewunderer anlocken und ihr Duft sollte sie betören. Und in den meisten Fällen klappte das auch…

Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit eine getrocknete Blume gezeichnet hatte, wollte ich mich nun auch mal an einer frischen versuchen. Da es überall schön geblüht hatte, habe ich hier und da während eines meiner Hundespaziergänge ein paar Fotos gemacht. Allerdings bin ich nicht gleich zum Zeichnen gekommen, weil ich Anderes zu tun hatte, sondern erst zwei, drei Wochen später.

Ich suchte mir also aus den Fotos, die ich gemacht hatte, ein geeignetes mit einer schönen Blüte heraus. Auf dieses Foto war meine Wahl gefallen:

Diese Blüte hatte mir auf Anhieb gefallen. Und außerdem eignete sich dieses Bild gut dazu, nur einzelne Elemente herauszunehmen, die man abmalen konnte.

Zum Zeichnen nahm ich mir ein Blatt normales Kopierpapier und meinen Feinminenbleistift und begann, die Umrisse der Blüte und einiger Blätter zu skizzieren. Danach zeichnete ich die einzelnen Blütenblätter ein und versuchte dabei, so genau wie möglich zu sein. Als ich damit zufrieden war, arbeitete ich mich von links nach rechts vor und gab der Blüte Schattierungen in unterschiedlichen Grautönen, so dass sie plastisch wurde. Anschließend ging ich bei dem Stiel und den grünen Blättern genauso vor. Das Endergebnis ist auf folgendem Foto zu sehen:

Um die Zeichnung genauer zu zeigen, habe ich auch noch zwei Ausschnitte daraus fotografiert:

Wie viele meiner Zeichnungen habe ich auch diese mit meinem Feinlinienbleistift der Stärke 0,5 und mit 2B-Minen angefertigt. Man kann damit sowohl sehr feine Linien zeichnen als auch Flächen in unterschiedlichen Tönen gestalten.

Das Motiv ist etwa 9,5 cm hoch und etwa 12,5 cm breit.

Die getrocknete Rose war schon recht schwierig zu zeichnen, da dachte ich mir, eine frische Blüte ist bestimmt einfacher. Da hatte ich mich leider getäuscht. Ich bin mir jetzt im Nachhinein auch nicht sicher, ob man das Motiv überhaupt erkennen kann. Es fehlt natürlich auch die wunderschöne Farbe. Außerdem ist es nicht immer einfach, ein Farbbild in ein Schwarz-Weiß-Bild zu übersetzen. Aber letztendlich ist es diese Herausforderung, die mir am Zeichnen Spaß macht. Zum Vergleich kann man sich hier die Zeichnung der getrockneten Rose ansehen.

Stehende Hunde aus Stoff

Zwei kleine Hunde kannten sich von Geburt an und waren seither unzertrennlich. Sie waren auf benachbarten Bauernhöfen aufgewachsen und trafen sich jeden Nachmittag, um gemeinsam spannende Abenteuer zu erleben. Bis einer der Hunde verkauft werden sollte…

Zuletzt hatte ich einige Gesichtsmasken genäht, da wir sie brauchten und immer noch brauchen. Es hatte mir großen Spaß gemacht, denn ich konnte die Stoffe vor dem Nähen noch bedrucken. Jetzt wollte ich aber wieder ein neues Stofftier entwickeln, das ich auf einem dieser Märkte verkaufen konnte, sofern sie irgendwann stattfinden sollten. Wenn nicht, hatte ich wenigstens Spaß dabei.

Ich wollte mal wieder einen stehenden Hund nähen. Vor Jahren war schon mal einer entstanden, aber mir war das Schnittmuster, das ich mir damals ausgedacht hatte, jetzt ein wenig zu kompliziert. Das musste einfacher gehen. Ich zeichnete mir also mit Bleistift auf Papier ein Schnittmuster mit allen verschiedenen Teilen und vermerkte mir deren Anzahl, die ich später benötigte. Am Anfang bin ich mir immer nicht sicher, ob das fertige Tier dann so aussieht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Deshalb musste ich das Schnittmuster immer ausprobieren.

Hierfür übertrug ich die einzelnen Teile meines Schnittmusters in der entsprechenden Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt sie aus. Den Kopf des Hundes wollte ich im Prinzip aus drei Teilen zusammensetzen, wobei die Nase, die Augen und die beiden Ohren extra Teile bekamen. Das Tier sollte außerdem mit einem Halsband ausgestattet werden, also kamen zwei weitere Teile dazu. Der Körper sollte aus zwei Seitenteilen und einem Bauchteil bestehen, wobei die inneren Beinteile erst ans Bauchteil genäht werden sollten. Zudem sollte der Hund an jedem Fuß eine Sohle erhalten. Den Schwanz wollte ich wie die beiden Ohren aus jeweils zwei Teilen nähen. Diese Papierteile übertrug ich auf mehrere Fleece-Stoffe und schnitt sie wiederum aus.

Als erstes nähte ich die beiden Ohren. Dann befestigte ich die beiden Augen und die beiden Ohren an den Seitenteilen des Kopfes. Anschließend setzte ich den Kopf zusammen und nähte das Halsband unten an. Beim Nähen stellte ich fest, dass das obere Kopfteil ein wenig zu lang geraten war, und schnitt es deshalb ein wenig kürzer. Ich besserte den Fehler auf dem Schnittmuster ebenfalls aus. Nun wollte ich mich dem Körper widmen. Hierfür befestigte ich als erstes die inneren Beinteile am Bauchteil. Dann nähte ich die Seitenteile des Körpers am Bauchteil an, so dass die Beine festgestellt werden konnte. Die Beine standen aber zu weit vom Körper ab, weshalb ich wieder alles auftrennte und die inneren Beinteile und das Bauchteil abänderte. Das Bauchteil veränderte ich so sehr, dass ich mir ein neues ausschneiden musste. Diese Änderungen nahm ich mir zuerst am Schnittmuster vor. Jetzt nähte ich alles nochmal. Der Schwanz, den ich zuvor mit Füllwatte gestopft hatte, kam oben am Körper zwischen die beiden Seitenteile. Nachdem ich den Körper fertiggestellt hatte, verband ich ihn mit dem Kopf. Vorne am Halsband und am Körper hatte ich eine Wendeöffnung freigelassen, durch die ich den Hund wendete. Anschließend stopfte ich den Hund komplett mit Füllwatte aus.

Doch ich war nicht zufrieden. Die Beine passten jetzt, und der Kopf auch. Nur war der Hals zu lang. Also holte ich die Füllwatte wieder heraus, drehte den Hund erneut um und trennte den Kopf vom Halsband ab. Ich kürzte die beiden Seitenteile des Kopfes um ein gutes Stück und setzte alles wieder zusammen. Dann drehte ich den Hund um, stopfte ihn und schloss die Wendeöffnung von außen mit dem Matratzenstich. Jetzt war ich zufrieden. Zum Schluss stickte ich den Augen noch Pupillen auf. Der Hund sah nun so aus:

Ich habe ihn auch von hinten fotografiert:

Um nun das geänderte Schnittmuster noch einmal auszuprobieren, nähte ich einen weiteren Hund in anderen Farben:

Während ich meine Hunde so betrachtete, kam mir die Idee, noch einen Dekohund aus einer alten Jeans zu nähen. Doch der Jeans-Stoff war viel schwieriger zu verarbeiten als der Fleece-Stoff. Der Hund gefiel mir trotzdem:

Der Hund ist etwa 16 cm lang und etwa 13 cm hoch.

Ich hatte schon lange kein neues Stofftier gebastelt. Das letzte davor war im August des vergangenen Jahres entstanden. Es war ein kleines Krokodil. Der neue Hund ist eines meiner größten Stofftiere, normalerweise werden sie viel kleiner. Aber vielleicht ist die Größe gar nicht so schlecht, weil ich den Hund ja auch verkaufen will. Die nächsten Tiere werden jedenfalls wieder kleiner, denn ich habe mir schon ein weiteres Schlüsselanhänger-Tier vorgenommen.

Siebdruck mit Rose und Schmetterling

Ein Schmetterling umflatterte die schönste Rose, die in dem kleinen Garten wuchs. Die Rose schien in ihrer Pracht alles zu überstrahlen, was um sie herum war. Doch der Schmetterling gab sich die größte Mühe, sie doch noch eines Tages zu übertreffen…

Da immer noch Gesichtsmaskenzeit herrschte, wollte ich mir noch eine basteln. Schließlich konnte man nicht genug haben. Und da ich einfarbige Masken zu langweilig fand, wollte ich sie mit einem Siebdruck verschönern. Auch jetzt sollte es ein Motiv sein, das ich speziell für die Maske entwerfen wollte. Schon seit längerem hatte ich mir vorgenommen, eine Rose an einem Strauch zu zeichnen, doch war ich bis jetzt nicht dazugekommen. Also dachte ich mir ein Rosenmotiv für den Siebdruck aus. Und da die Rose nicht alleine dastehen sollte, fügte ich ein Blatt und einen Schmetterling hinzu.

Ich zeichnete mit Bleistift auf Papier einen Entwurf, und zwar so, wie er später gedruckt werden sollte und vor allem so, wie er mit der Schablonentechnik möglich war. Der fertige Entwurf sah so aus:

Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, übertrug ich ihn mit einem Folienstift auf eine Overheadfolie. Anschließend schnitt ich das Motiv mit einem Cuttermesser vorsichtig aus. Ich habe die fertige Folie mal fotografiert:

Um nun zu drucken, befestigte ich die Folie auf dem Siebrahmen. Außerdem mischte ich mir ein etwas dunkleres Gelb zusammen. Dann legte ich den Siebrahmen mit der Folie nach unten auf den Stoff, trug etwas von der Farbe auf die andere Seite des Siebes auf und strich sie mit der Rakel durch das Sieb auf den Stoff. Diesen Vorgang wiederholte ich mehrere Male. Als erstes druckte ich das Motiv auf mein weißes Probe-T-Shirt, das ich eigens für diesen Zweck gekauft hatte:

Da mir der erste Druck sehr gut gefiel, holte ich mir einen kleinen Jutebeutel und druckte erneut. Das Ergebnis ist ganz oben zu sehen.

Für die Gesichtsmaske hatte ich mir ein altes, graues T-Shirt ausgesucht. Ich schnitt mir daraus ein Stück, das groß genug war für die Teile, die ich für die Maske benötigte. Anschließend bedruckte ich es mit meinem Motiv. Nach dem Drucken trocknete ich die Farbe mit dem Föhn und fixierte sie mit dem Bügeleisen auf dem Stoff. Das Gleiche hatte ich auch bei den Probedrucken getan.

Um die Gesichtsmaske zu nähen, schnitt ich mir aus dem bedruckten Stoff und einem gelben T-Shirt jeweils zwei gegengleiche Teile aus. Anschließend setzte ich sie zu einer Maske zusammen und nähte zwei Gummibänder ein. Das Schnittmuster hierfür hatte ich im Internet gefunden. Die fertige Maske ist auf den folgenden Bildern zu sehen:

Auf zwei der Fotos kann man ganz gut erkennen, dass die Maske zweilagig und innen gelb ist. Das Gelb der Druckfarbe ist dem Gelb des T-Shirt-Stoffes ziemlich ähnlich.

Das Motiv vor der Verarbeitung zur Maske ist etwa 10 cm hoch und etwa 15 cm breit.

Ich glaube, ich habe nun genug Masken. Und falls ich irgendwann doch nochmal eine brauchen sollte, weil möglicherweise eine kaputt geht, kann ich mir eine weitere basteln. Und diese weitere werde ich auf jeden Fall wieder bedrucken. So wie schon meine letzte Maske mit dem großen Hund.

Essbare Gummitiere

Nico, Hilda und ihre Freunde waren zu essbaren Gummitieren geworden. Alle Figuren waren rot und sahen zum anbeißen aus. Zum Glück gab es sie auch noch in anderer Form…

Kind 1 wollte unbedingt Gummibärchen selber machen. Aber es sollten Gummibärchen in eigener Form werden. Denn das Kind hatte sich sein eigenes Fabeltier entworfen. Das konnte man schon machen. Man brauchte hierfür nur lebensmittelechtes Abformsilikon. Und da das Kind eigene Formen basteln wollte, dachte ich mir, mache ich doch auch Formen mit meinen Tieren Nico und Hilda, die ich schon mal gebastelt und mehrfach gezeichnet hatte.

Irgendwann vor Jahren hatte ich auch Formen aus normalem Silikon hergestellt, die ich dann mit Gießharz ausgegossen hatte. Die alten Formen verwendete ich für die Modelle, die ich benötigte, um eine neue Form zu basteln. Ich wollte einmal nur die Köpfe und einmal die ganzen Figuren als Gummitiere. Mit Hilfe der alten Formen entstanden nun die entsprechenden Modelle aus ofenhärtender Modelliermasse. Sie sahen so aus:

Da es zwei Formen werden sollten, bastelte ich mir zwei Kästchen aus festem Karton, in die ich einmal die Köpfe und einmal die ganzen Figuren klebte. Anschließend dichtete ich die Zwischenräume zwischen den Modellen und dem Karton noch ein wenig mit Knetmasse ab. Zum Schluss füllte ich die Kästchen mit dem Silikonkautschuk, der nach etwa drei Stunden fest war. Die fertigen Silikonformen konnte ich dann aus den Kartons herausholen. Ich habe sie mal fotografiert:

Nun waren die selbstgemachten Silikonformen einsatzbereit. Ich suchte im Internet nach Rezepten für Gummibärchen. Schnell wurde ich fündig und wir probierten eines davon aus. Doch die ersten Gummitiere waren uns eindeutig zu weich. Sie schrumpften auch sehr, wenn man sie einige Zeit an der Luft stehen ließ. Dann waren sie hart und ungenießbar. Zum Vergleich habe ich mal ein altes und ein neues Gummitier nebeneinander fotografiert:

Dann erinnerte ich mich daran, dass ich vor Jahren auch schon mal Gummibärchen gemacht hatte, und suchte das Rezept. In einem Ordner mit Rezepten fand ich das Rezept für Gummibärchen auch. Ich hatte es irgendwann von irgendwo abgeschrieben. Die Zutaten waren folgende: Blattgelatine, Zitronensäure, Zucker, Fruchtsirup und Wasser. Man musste die Gelatine im Wasserbad unter Hitze auflösen, und dann kamen alle anderen Zutaten dazu. Zum Schluss wurde alles gut umgerührt und die fertige Masse in die Formen gefüllt. Wir ließen die Formen über Nacht im Kühlschrank stehen.

Die fertigen Gummitiere waren viel fester. Sie sind auf den folgenden Fotos zu sehen, die Köpfe nur zusammen, die ganzen Figuren auch einzeln:

Diese neuen Tiere haben mir persönlich auch besser geschmeckt. Und sie schrumpften auch nicht so sehr ein. Selbst dann haben sie immer noch gut geschmeckt. Hier kann man den Vergleich sehen:

Das Monsterchen als ganze Figur ist etwa 5 cm hoch.

Dieses Essensprojekt hat mir sehr gut gefallen. Das war das erste dieser Art. Aber man muss schon mindestens ein zweites Rezept ausprobieren, bis man zufrieden ist. Diese Gummitiere kann man immer wieder machen, diese Formen sind sehr haltbar. Man kann sie auch mal mit flüssiger Schokolade ausgießen, oder Figuren aus Marzipan herstellen. Mal sehen, was wir als nächstes damit anstellen. Unter der Rubrik „Nico und Hilda“ kann man die Figuren in gezeichneter Form betrachten.

Siebdruck mit Kreisen und Quadrat

Ein kleines Quadrat freute sich so sehr darüber, einfach nur am Leben zu sein. Drei Kreise, die zufällig vorbeikamen, wunderten sich sehr und beäugten das Quadrat misstrauisch. Ob es wohl etwas im Schilde führte…

Ich wollte mal wieder ein T-Shirt bedrucken. Denn ich hatte ein rotes übrig. Und da die Siebdrucktechnik mir momentan als die beste erscheint, ein Motiv auf einen Stoff zu drucken, sollte es natürlich wieder ein Siebdruck werden. Da ich ja mit einfachen Schablonen arbeite, sind manche Motive nicht möglich. Aber da mir klare grafische Motive immer sehr gut gefallen, ist das gar nicht so schlimm. Nun wollte ich aber mal ausprobieren, mit Hilfe kleiner Folienteile kleine Flächen innerhalb großer auszusparen.

Deshalb überlegte ich mir ein entsprechendes Motiv, das ich mit Bleistift auf ein Blatt Papier zeichnete:

Doch irgendetwas störte mich an diesem Entwurf, vielleicht war er mir zu langweilig. Der Spruch gefiel mir auch nicht. Also versuchte ich es mit einem Entwurf, der mit der simplen Schablonentechnik gut funktionierte:

Da mir kein lustiger Spruch einfiel, der dazu passte, beschrieb ich einfach, was zu sehen war. Die Augen der Kreise fand ich so besser, und das Quadrat bekam durch den Mund ein wenig mehr Dynamik.

Ich übertrug diesen Entwurf mit Folienstift auf eine Overheadfolie und schnitt das Motiv vorsichtig mit dem Cuttermesser aus. Ich habe die fertige Folie mal fotografiert:

Nun war das Motiv bereit, auf Stoff gedruckt zu werden. Als erstes nahm ich mein weißes Übungs-T-Shirt zur Hand, das ich vorsorglich noch einmal aufbügelte. Dann befestigte ich die Folie mit Malerkrepp auf dem Siebrahmen, den ich mit der Folie nach unten auf dem Stoff platzierte. Anschließend verteilte ich ein wenig Farbe linienförmig oberhalb des Motivs auf der Innenseite des Siebs und Strich die Farbe mit der Rakel durch das Sieb. Die Farbe kam nur an den Stellen auf den Stoff, an denen das Motiv in die Folie geschnitten worden war. Diesen Vorgang wiederholte ich zwei mal. Hier ist dieser erste Druck zu sehen:

Da ich meine Signatur nicht in die Folie geschnitten hatte, malte ich sie von Hand auf. Die Farbe für den Druck hatte ich mir zusammengemischt, aus blau, gelb und ein wenig schwarz. Sie war grünlich, was aber auf dem Foto nicht herauskommt.

Mit dem ersten Druck war ich sehr zufrieden, auch wenn die Schrift hier ein wenig ausfranst. Ich glaube, das liegt an dem Stoff, auf dem die Farbe ein wenig ausläuft, wenn sie ein wenig flüssiger ist. Die schwarze Farbe ist pur zu flüssig, man kann sie nur in Mischungen verwenden. Ich druckte also trotzdem das Motiv auf das rote T-Shirt mit der gleichen Mischung. Hier kommt das Motiv sogar ein wenig klarer raus:

Und hier sieht man sogar, dass die Farbe grünlich ist.

Das Motiv ist etwa 20 cm breit.

Die Dreiecke und das Quadrat sind das größte Motiv, das ich bisher gedruckt habe. Hier habe ich die Folie quer genommen und nicht hochkant, wie bei meinen bisherigen Drucken. Ich denke, mittlerweile habe ich die Technik ganz gut raus, so dass jeder Druck zufriedenstellend gelingt. Am Anfang hatte ich große Probleme, die Farbe überall hin zu bekommen. Das klappt jetzt aber ganz gut. Die Schablonentechnik mit den Folien ist zwar einfach und nicht wirklich professionell, aber es gefällt mir dabei, dass ich die Motive sehr leicht wechseln kann, und sie eben nicht so perfekt aussehen. Das wird ganz sicher nicht der letzte Siebdruck sein, den ich machen werde. Zuletzt hatte ich mir damit eine Maske verschönert.

Armkette mit Blumen

Leuchtend bunte Blumen reihten sich mit hellen Ovalen aneinander. Immer abwechselnd bildeten sie so eine Kette, die über Drahtringe miteinander verbunden waren. So warteten sie darauf, irgendwann einmal ein Handgelenk zu schmücken…

Neulich entdeckte ich ofenhärtende Modelliermasse in grellen Neonfarben. Drei dieser Farben musste ich mir gleich bestellen. Da ich schon immer ein Armband in Neonfarben haben wollte, war schon bald klar, was ich daraus basteln wollte. Es sollte eine Armkette werden, die ich aus verschiedenen Einzelgliedern zusammensetzen wollte. Und diese Einzelglieder sollten mit Drahtringen miteinander verbunden werden. Hier wollte ich etwas Neues ausprobieren.

Für die Glieder der Kette überlegte ich mir eine Blumenform und eine ovale Form. Die Blumen wollte ich aus der neonfarbenen Modelliermasse basteln, während die Ovalen eine dezente Farbe bekommen sollten. Hierfür suchte ich mir eine leicht glitzernde weißliche Modelliermasse aus. Da ich für die Kette jeweils mehrere Glieder benötigte, wollte ich eine Silikonform herstellen.

Um so eine Silkonform zu basteln, formte ich mir zwei verschiedene Modelle aus ofenhärtender Modelliermasse, die ich im Ofen härtete, als ich mit ihnen zufrieden war. Anschließend bastelte ich ein kleines Kästchen aus festem Karton, auf dessen Boden ich die beiden Modelle geklebt habe. Ich habe sie mal fotografiert:

Auf dem Bild ist das Kästchen noch geöffnet. Ich klappte die Seiten des Kästchens nach oben und klebte sie mit Papierstreifen aneinander. Dann dichtete ich die Kanten mit Knete ab und füllte das Kästchen mit flüssigem Silikonkautschuk, das über Nacht fest wurde. Jetzt konnte ich die fertige Form aus ihrem Kästchen herausholen. Sie sah so aus:

Nacheinander füllte ich die Blumenform mit den verschiedenen Neonfarben, wobei ich jeweils einen Draht mit zwei Ösen an den Enden mit einarbeitete und die Form mit Modelliermasse für etwa 15 Minuten in den Ofen gab. Gleichzeitig füllte ich die ovale Form immer wieder mit der hellen Modelliermasse, die auch hier jeweils einen Draht mit zwei Ösen bekam. Nach dem Abkühlen legte ich in die Vertiefung der Ovale kleine Kügelchen der neonfarbenen Modelliermasse. Anschließend füllte ich diese Vertiefungen mit flüssiger durchsichtiger Modelliermasse auf. Zum Schluss kamen alle Glieder noch einmal in den Backofen, um vollständig hart zu werden.

Bevor ich die Glieder weiterverarbeitete, lackierte ich sie. Für die Ringe, die die Glieder miteinander verbinden sollten, wickelte ich den Draht mehrmals um die Kettelzange. Für die Kette bastelte ich ebenfalls solche Ringe, die nur etwas größer wurden. Auf folgendem Foto kann man diese Ringe ganz gut erkennen:

Ebenfalls ist hier der selbstgebogene Verschluss zu sehen. Als der Lack ausreichend getrocknet war und ich die Ringe fertig gedreht hatte, baute ich alles zur Armkette zusammen. Ich habe die fertige Kette fotografiert:

Und hier nochmal einzelne Glieder:

Die Blumen und die Ovalen sind etwa 1,5 cm lang.

Ich hatte bereits mehrere Armketten gebastelt. Hier hatte ich die einzelnen Glieder jeweils mit einfachen Ringen aus Aluminiumdraht verbunden. Da diese Ringe häufig recht einfach aufgingen und ich auch schon die ein oder andere Kette verloren habe, habe ich bei der neuen Kette etwas Anderes ausprobiert. Zum Testen, ob das besser funktioniert, habe ich mir eine zweite Kette gebastelt, die ich tragen werde. Und schon bald werde ich sehen, welche Art der Verkettung die geeignetere ist. Zum Vergleich kann man hier die andere Kette sehen.

Siebdruck mit großem Hund und kleinen Leuten

Ein großer Hund kam auf eine Gruppe kleiner Leute zugestürzt. Die hatten noch nie einen solch riesigen Hund gesehen und fürchteten um ihr Leben. Einer versuchte, den Hund zu beschwichtigen, ein Anderer lief davon. Doch welche Absichten der Hund hatte, das wusste keiner…

Da ich die Technik des Siebdrucks, gerade für Textilien, so toll finde, wende ich sie immer wieder an. Diese Drucke halten auf den Stoffen ganz wunderbar, selbst nach häufigem Waschen sehen sie aus wie neu. Deshalb bedrucke ich die Stoffe, aus denen ich Gesichtsmasken nähen will, immer, um diese zu verschönern. Das macht mir großen Spaß, und die Masken sehen nicht mehr so langweilig aus.

Nun wollte ich wieder eine neue Maske nähen. Schließlich kann man nicht genug davon haben. Denn niemand weiß, wie lange diese Krise andauern wird, und wir die Masken brauchen werden. Also überlegte ich mir ein Motiv für die neue Maske. Dabei kam ich auf einen großen Hund und drei kleinen Menschen, die Angst vor diesem Hund haben. Und diese Figuren sollten grün werden.

Ich zeichnete also einen Entwurf mit Bleistift auf Papier. Hier habe ich ihn mal fotografiert:

Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, übertrug ich ihn mit einem Folienstift auf eine Overheadfolie. Anschließend schnitt ich Hund und Leute mit einem Cuttermesser aus. Die fertige Folie sah nun so aus:

Für den Druck klebte ich diese Folie mit Malerkreppband auf die Unterseite des Siebrahmens. Dann platzierte ich den Siebrahmen mit der Folie nach unten auf dem Stoff, trug auf die andere Seite des Siebes Farbe auf und strich sie mit der Rakel durch das Sieb auf den Stoff. Die grüne Farbe hatte ich mir zuvor aus einer blauen und einer gelben Farbe zusammengemischt. Als erstes druckte ich das Motiv auf ein weißes T-Shirt und auf einen Jutebeutel:

Nach dem Druck und dem Trocknen der Farbe mit einem Föhn hatte ich sie mit dem Bügeleisen fixiert. Da ich das weiße T-Shirt für alle Probedrucke verwende, kann man oben noch ein anderes Motiv erkennen.

Nachdem ich mit den beiden Probedrucken sehr zufrieden war, bedruckte ich den Stoff, den ich zu einer Maske verarbeiten wollte. Auch hier fixierte ich die Farbe mit dem Bügeleisen, bevor ich die Maskenteile ausschnitt und zur Maske zusammennähte. Für die Innenseite der Maske verwendete ich einen anderen Stoff. Die Maske habe ich mal fotografiert:

Das Motiv ist etwa 18 cm breit.

Der Hund mit den kleinen Leuten war nun das erste Motiv, das ich speziell für eine Gesichtsmaske entworfen habe. Bisher waren alle Motive jeweils für ein T-Shirt gedacht, wie zuletzt der Druck mit der Skyline. Bei zwei Masken hatte ich Motive verwendet, die ich zuvor schon auf T-Shirts gedruckt hatte, wenn auch in abgespeckter Form. Mit dem Siebdruck kann man sehr gut sämtliche Kleidungsstücke verschönern. Das hier wird nicht das letzte Mal sein.

Bunte Gummibärchen

Ein paar muntere Gummibärchen waren aus ihrer Tüte gehüpft und wollten die Umgebung erkunden. Sie waren unglaublich neugierig und genossen ihre neu gewonnene Freiheit. Nie wieder wollten sie in ihre Tüte und damit in ihr Gefängnis zurück…

Man isst ja immer wieder Gummibärchen, weil sie wirklich lecker sind, wobei man natürlich nicht allzuviele davon zu sich nehmen sollte. Ich finde, dass sie optisch auch ganz gut aussehen. Deshalb wollte ich mal welche selber basteln. Und auch, weil Gummibärchen viele verschiedene Farben haben können. Dabei wollte ich ihnen eigenes Aussehen verleihen, soweit das möglich war. Mann musste ja in gewissen Grenzen bleiben, sonst würde man sie nicht mehr als Gummibärchen erkennen.

Da ich nicht nur ein Gummibärchen basteln wollte, sondern mehrere in verschiedenen Farben, wollte ich mir zuerst eine Form aus Siliokonkautschuk herstellen, die ich immer wieder verwenden konnte. Zu diesem Zweck modellierte ich mir aus der grauen ofenhärtenden Modelliermasse ein nicht ganz vollständiges Gummibärchen, das ich dann in der Mitte eines Kästchens aus Karton befestigte. Ich habe hier das Modell mal fotografiert:

Es befindet sich hier noch in seinem Kästchen, wobei die Seiten des Kästchens bereits wieder heruntergedrückt sind. Wie man gut sehen kann, hat das Gummibärchen Glubschaugen, wie viele meiner Tiere. Nun übergoss ich das Modell mit flüssigem Silikonkautschuk und füllt das Kästchen damit fast vollständig. Ich ließ den Silikonkautschuk über Nacht aushärten, so dass es fest wurde und dabei aber elastisch blieb. Anschließend befreite ich die fertige Form aus dem Kästchen:

Jetzt ließ ich sie noch ein paar Stunden stehen, bis ich sie zum ersten Mal verwendete. Die eigentlichen Gummibärchen bastelte ich aus ofenhärtender Modelliermasse mit einem Transparenteffekt. Hierzu füllte ich die Silikonform mit der Modelliermasse und packte die Form mit der Masse in den Backofen für die Hälfte der Zeit, die zum vollständigen Härten notwendig wäre. Nach dem Abkühlen drückte ich das fertig Bärchen heraus und steckte es ein zweites Mal in den Ofen. Es sah so aus:

Anschließend wollte ich ein vollständiges Bärchen mit einer kleinen Öse basteln. Ich füllte die Form wiederum mit der Modelliermasse, drückte aber am Kopf eine kleine Vertiefung für die Öse ein. Anschließend kam wieder beides für eine kürzere Zeit in den Backofen. Nach dem Abkühlen drückte ich das halbe Bärchen aus der Form, legte die Öse in die Vertiefung und ergänzte das Bärchen mit neuer Modelliermasse zu einem ganzen. Jetzt härtete ich es im Ofen vollständig aus. Zum Schluss bekam es noch eine Lackschicht:

Ich habe beide Bärchen mal nebeneinander fotografiert, um den Unterschied zu zeigen. Das Bärchen mit Öse ist deutlich dicker:

Da ich mit dem Bärchen sehr zufrieden war, habe ich noch einige in verschiedenen Farben gebastelt, wie sie ganz oben zu sehen sind.

Vor diesem Bärchen hatte ich bereits ein anderes gebastelt, das von vornherein dicker war. Auch hier hatte ich eine Form aus Silikon hergestellt, die sie jedoch als unpraktisch herausstellte. Ich habe diese Form nicht vernünftig ausgefüllt bekommen, so dass das nur mit der flüssigen Variante der Modelliermasse einigermassen gelang:

Das Gummibärchen ist etwa 2 cm hoch.

Das Basteln von Essen, insbesondere von Süßigkeiten, macht mir großen Spaß. Deshalb versuche ich das auch immer wieder. Und wie ich finde, gelingt mir das auch ganz gut. Die kleinen Süßigkeiten lassen sich auch prima auf den Märkten verkaufen. Ich bin mir sicher, dass ich auf diesem Gebiet immer wieder etwas Neues ausprobieren werde. Zuletzt hatte ich ja etwas Herzhaftes gebastelt, einen Teller mit Nudeln und Tomatensoße.

Siebdruck mit Skyline

Die Häuser einer Stadt leuchteten blutrot im Abendlicht. In wenigen Stunden schon sollten sie in der Dunkelheit verschwunden sein. Bis sie am nächsten Morgen im neuen Sonnenlicht erstrahlen würden…

Nach einiger Zeit stelle ich hier mal wieder einen Siebdruck vor. Nachdem ich mich zwischenzeitlich mit anderen Themen beschäftigt hatte, machte mir das Drucken wieder Spaß. Ich hatte auch schon recht schnell eine neue Idee. Es sollte eine Skyline einer Stadt werden, die ich mit einer einzigen Linie darstellen wollte. Zusätzlich sollten die Häuser Fenster bekommen, und am Himmel sollte der Mond leuchten. Und das Alles wollte ich in rot auf einen dunklen Untergrund drucken.

Ich zeichnetet mir einen Entwurf mit Bleistift auf Papier. Der fertige Entwurf ist hier zu sehen:

Wie zu erkennen ist, habe ich den Entwurf hier und da ein wenig ausgebessert. Für den Druck brauchte ich passende Schablonen aus einer Folie. Hier sollten es zwei Schablonen werden, eine für den Hintergrund und eine für das eigentliche Motiv. Also mussten es zwei Folien sein. Overhead-Folien eigneten sich für den Zweck besonders gut.

Ich legte nacheinander beide Folien auf den Entwurf und zeichnete einmal die Hintergrundfläche mit einem Folienstift auf und dann die Skyline mit dem Mond und den Fenstern. Anschließend schnitt ich die Flächen, die gedruckt werden sollten, mit einem Cuttermesser aus. Ich habe mal beide Folien fotografiert:

Als erstes wollte ich das Motiv zur Probe drucken. Hierfür hatte ich extra ein großes weißes T-Shirt besorgt, das nun für alle Probedrucke herhalten muss. Um zu drucken, befestigte ich die Folie mit dem Hintergrund auf dem Siebrahmen mit Malerkreppband und legte ihn so auf den zu bedruckenden Stoff, so dass das Sieb mit der Folie direkt auf dem Stoff auflag. Anschließend trug ich auf die andere Seite des Siebes die Farbe auf und strich sie mit der Rakel durch. Dort, wo die Folie durchläßig war, kam die Farbe auf den Stoff. Für den Hintergrund mischte ich mir ein dunkles Blau aus blauer und schwarzer Farbe zusammen. Nach dem Druck trocknete ich die Farbe mit dem Föhn.

Anschließend konnte ich die Skyline darauf drucken. Ich ließ das Sieb allerdings noch ein wenig länger trocknen. Für den zweiten Druck wiederholte ich alle Schritte mit der zweiten Folie. Nur, dass ich hier die rote Farbe verwendete. Auch hier trocknete ich die Farbe mit dem Föhn. Als letztes fixierte ich Alles mit dem heißen Bügeleisen, wobei ich ein Blatt Backpapier auf das Motiv legte. Der fertige Druck sah nun so aus:

Ich hatte das Motiv auf eine anderes gedruckt, das an den Seiten grau hervorschaut.

Nachdem ich mit dem ersten Druck sehr zufrieden war, drucke ich das Motiv auf das eigentliche T-Shirt:

Das Motiv ist etwa 14 cm breit.

Der Siebdruck ist, wie ich finde, die beste Methode, mit der man seine Motive auf die T-Shirts bekommen kann. Die Stofffarben, die speziell für den Siebdruck entwickelt worden waren, sind zu meiner Freude sehr deckend. Das Rot, mit dem ich die Skyline gedruckt hatte, leuchtet richtig, obwohl ich es auf einen dunklen Untergrund aufgetragen hatte. Vielleicht werde ich irgendwann auch mal dunkle oder schwarze T-Shirts bedrucken. Bei dem Kindermotiv hatte ich ja auch schon ein blaues T-Shirt mit gelber Farbe bedruckt, was ganz gut funktioniert hatte. Die anderen T-Shirts für mich waren eher hell, wie das mit der Berglandschaft.

Transfer auf Modelliermasse

Mehrere Zeichnungen wollten auf Modelliermasse übertragen werden, um so haltbarer gemacht zu werden. Denn sie wollten auch noch in vielen Jahren schön anzuschauen sein. Denn Papier ist nicht allzu widerstandsfähig. Ob der Transfer nun aber gelungen war, vermochten sie nicht zu sagen….

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass man ofenhärtende Modelliermasse ganz einfach „bedrucken“ kann. Das sollte aber nur mit einem Ausdruck aus einem Laserdrucker funktionieren. Da wir so einen Drucker zu Hause haben, dachte ich mir, das könnte ich doch einmal ausprobieren. Und das am besten mit Schwarz-Weiß-Zeichnungen.

Ich hatte auf meinem Computer hier und da ein paar eingescannte Zeichnungen und Fotos von Bleistiftzeichnungen herumliegen, die sich für das Verfahren ganz gut eigneten. Zusätzlich zeichnete ich noch zwei weitere Motive, die ich mit meinem Mobiltelefon einscannte. Anschließend druckte ich meine Motive spiegelverkehrt mit dem Laserdrucker aus. Ich habe mal eine Portraitzeichnung und eine Strichzeichnung fotografiert:

Wie man erkennen kann, sind die dunklen Stellen schon recht schwarz und der Kontrast hoch. Um jetzt diese Motive auf die Modelliermasse zu bekommen, schnitt ich sie aus und legte sie mit der Oberseite nach unten auf die Modelliermasse, die ich zuvor dünn ausgerollt hatte. Als Modelliermasse habe ich hier weißes Fimo soft genommen. Nun schnitt ich mir die Modelliermasse in der Größe zurecht, die auch die Motive hatten. Das Papier mit den Strichzeichnungen ließ ich auf der Modelliermasse liegen, während ich das mit den Bleistiftzeichnungen abzog. Nun kam alles in den Backofen, um die Modelliermasse auszuhärten. Nach dem Auskühlen zog ich das restliche Papier noch vorsichtig ab. Auf den folgenden Fotos sind alle Motive einzeln zu sehen:

Im Vergleich zu den ausgedruckten Motiven fallen sie hier recht hell aus. Die Bleistiftzeichnungen wirken wie alte verblasste Fotos.

Die schmalere Seite ist bei jedem Motiv etwa 3 cm breit.

Diese Methode gefällt mir schon sehr gut, auch wenn ich nicht ganz zufrieden bin, da die Ergebnisse doch recht hell sind, obwohl die Vorlagen richtig schwarz waren. Mal sehen, ob man das auch noch ein wenig anders machen kann. Zum Vergleich kann man sich die Originalzeichnung der Rose ansehen.