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Kleines Drachen-Monster

Ein kleines Tierchen wusste nicht so recht, was es sein sollte. War es ein Drache, weil es Flügelchen auf dem Rücken hatte, oder war es wegen seiner spitzen Zähne eher ein Monster? Vielleicht konnte es ihm irgendwann irgendjemand sagen…

Kind 2 hatte mal wieder Geburtstag. Und da ich irgendwann damit angefangen hatte, kleine Figürchen für die Kindergeburtstage zu basteln, wollte nun Kind 2 auch dieses Mal wieder so eines. Nur durfte ich jetzt selbst entscheiden, was es darstellen sollte, denn bisher hatten die Kinder eigene Ideen.

Da ich kurz zuvor einen dreidimensionalen Drachen gegossen hatte, übernahm ich ihn einfach und übersetzte ihn in eine flachere Form. Außerdem wurde er auch ein bisschen größer. Ich schaute mir also diesen dreidimensionalen Drachen von vorne an und zeichnete einen Entwurf mit Bleistift auf Papier. Als ich mit diesem Entwurf zufrieden war, pauste ich ihn auf ein weiteres Blatt Papier und konstruierte den Boden und die vier Seiten eines Kästchens drumherum.

Diesen Bauplan für das Kästchen schnitt ich aus und übertrug ihn auf ein Stück festen Kartons. Auch diese Version schnitt ich aus. Nun faltete ich die vier Seiten des Kästchens, aus Papier und Karton, jeweils nach oben und klebte den Boden des Kästchens aus Papier auf den jeweiligen aus Karton. Anschließend konnte ich den Drachen auf den Entwurf mit Knete aufmodellieren, der sich auf dem Boden des Kästchens befand. Zum Schluß klebte ich die vier Kartonseiten zu einem Kästchen zusammen und die Papierseiten auf die Kartonseiten, so dass nun das Drachenmodell auf dem Boden des Kästchens lag. Wer jetzt Schwierigkeiten hatte, mir zu folgen, kann sich den Entstehungsprozess am Beispiel eines Nilpferdes anschauen.

Um eine Gießform herzustellen, füllte ich flüssiges Silikonkautschuk in dieses Kästchen, das über Nacht fest wurde, dabei aber elastisch blieb. Dann konnte ich die fertige Form aus dem Kästchen nehmen. Sie sah nun so aus:

Bis ich sie verwenden konnte, wartete ich noch weitere 24 Stunden. Als erstes goss ich die Form mit keramischer Gießmasse aus. Das Ergebnis ist ganz oben zu sehen. Ein weiteres Exemplar habe ich mit meinen Acryllackfarben auf Wasserbasis angemalt:

Für den Kindergeburtstag habe ich die Figuren aus eingefärbtem Polyurethan-Gießharz gegossen:

Bei einem ersten Versuch, eine Gießform herzustellen, habe ich ein anderes Silikon verwendet, das nach dem Härten viel weicher ist. Nur hatte ich hier das Problem, dass die Oberfläche der fertigen Form dort, wo die Figur war, schmierig geblieben war. Offenbar war die Knete für dieses Silikon nicht geeignet. Trotzdem hatte ich das Gießharz auch in diese Form gegossen:

Man kann den Unterschied ganz deutlich sehen. Die Formen und Linien sind nicht ganz so klar wie oben.

Da nach diesem ersten Fehlversuch das Modell aus Knete noch unversehrt war, konnte ich ganz einfach eine neue Form aus dem anderen Silikon gießen.

Das Drachen-Monster ist etwa 3 cm groß.

Wer weiß, wie lange ich noch diese Geburtstagsfiguren basteln werde. Letztes Jahr gab es zu gleicher Zeit einen kleinen Wolf. Bei dieser neuen Figur habe ich auch mal wieder etwas Neues gelernt. Man muss bei unterschiedlichen Silikonen auch unterschiedliche Materialen für die Modelle verwenden.

Schweinchen-Anhänger aus Kupfer

Ein Schwein lebte glücklich und zufrieden bei einem alten Bauer. Bis der Bauer eines Tages starb. Dann sollte das Schwein an einen Schlachter verkauft werden. Doch das Schwein war schlau genug, um den Ernst seiner Lage zu erkennen, und riss aus. Eine spannende Reise begann…

Nachdem ich ja recht erfolgreich mit dem Silber-Ton gebastelt hatte, mir das Material zum Experimentieren jedoch zu teuer war, dachte ich mir, probiere ich die billigere Variante aus. Denn den Metall-Ton gibt es auch als Kupfer-Ton, der um einiges günstiger ist, sich aber auch mit dem Handbrenner brennen läßt. Nur dauert es hier länger, bis das Objekt gebrannt ist, als beim Silber-Ton. Deshalb sollte man darauf achten, dass die feuerfeste Unterlage das Brennen aushält. Beim Silber-Ton war das kein Problem, beim Kupfer-Ton jedoch ist mir die Tonfliese zersprungen, weshalb ich mir noch eine kleine  Mineralfaserplatte besorgt habe.

Für das Schwein aus Kupfer habe ich eine alte Silikonform herausgeholt, die ich mal vor Jahren gebastelt hatte. Damals hatte ich die Schweine aus eingefärbtem Polyurethan-Gießharz gegossen und einen Schmuckstein aus Kunststoff eingesetzt. Jetzt sollte die Form für ein Glücksschweinchen aus Kupfer herhalten. Ich schnitt also etwas von dem Kupfer-Ton ab und drückte es in die Form. Anschließend ließ ich den Ton in der Form vollständig trocknen, da ich sonst das Schwein nicht aus der Form bekommen hätte. Das dauerte in etwa sieben bis acht Stunden.

Als das Schwein trocken war, holte ich es aus der Form heraus, was ganz mühelos klappte, und besserte es hier und da mit sehr weichem Kupfer-Ton etwas aus. Dann ließ ich das Schwein wieder trocknen, was jetzt aber schneller ging, da die feuchten Tonmengen wesentlich geringer waren. Nun war das Schwein zum Brennen bereit. Ich legte es auf die Fliese, die auf einer feuerfesten Unterlage lag, und richtete die Handbrennerflamme mehrere Minuten direkt darauf, bis die Fliese zersprang. Glücklicherweise reichte die Brenndauer aus, um das Material vollständig in Kupfer zu verwandeln.

Ich legte das Schwein in eine Mischung aus Essigessenz und Kochsalz, um die dunklen Oxidationsrückstände zu entfernen. Danach bearbeitete ich es noch mit feinem Schleifpapier. Jetzt stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass das Schwein beim Brennen einen Riß bekommen hatte:

Ich wusste und weiß immer noch nicht, weshalb das passiert war.

Um weitere Schweine zu basteln, musste ich erst auf meine Mineralfasermatte warten, die ich im Internet bestellt hatte. Dann machte ich alles genauso wie beim ersten Mal. Das Schwein sah nach dem Trocknen so aus:

Wie ich finde, sah es aus, als wäre es aus rotem, gebrannten Ton gefertigt worden. Nach dem Brennen war das Schwein von einer dunklen Oxidationsschicht überzogen:

Diese dunkle Schicht ließ ich von der oben beschriebenen Mischung entfernen, was mehrere Stunden gedauert hatte:

Über dem Schwein lag nun immer noch eine rote Schicht, die sich aber mit Schleifpapier leicht entfernen ließ. Das Endergebnis ist ganz oben zu sehen.

Da ich nicht nur Schweine basteln wollte, habe ich auch eine Schildkröte gemacht:

Die Schildkröte aus Silber gefiel mir jedoch wesentlich besser. Sie ist unter dem Artikel „Schildkröten-Anhänger aus Silber“ zu sehen.

Das Schwein war vor dem Brennen 2 cm und nach dem Brennen 1,8 cm lang.

Da ich von dem Kupfer-Ton noch jede Menge übrig hatte, nahm ich mir vor, noch weitere Anhänger zu basteln. Schließlich muss ich herausfinden, was mit diesem Material noch alles möglich ist. Bisher hatte ich es nur mit einzelnen Silikonformen verwendet.

 

Schildkröten-Anhänger aus Silber

Eine kleine silberne Schildkröte zog hinaus in die Welt, um sich ein schönes Zuhause zu suchen. Bei jemandem, der sie lieben und gut auf sie aufpassen würde…

In einem Buch, das beschreibt, wie man aus den verschiedensten Materialien Schmuck herstellen kann, stieß ich zum ersten Mal auf Silverclay, einer knetbaren Masse, die man in recht reines Silber verwandeln kann. Hierzu benötigt man „nur“ einen Brennofen. Dieses Material hatte mich sofort neugierig gemacht, und ich hatte Lust bekommen, es auch mal auszuprobieren. Man konnte es im Internet bestellen, und ich dachte schon über Möglichkeiten nach, wie ich es dann brennen konnte, denn einen Brennofen hatte ich natürlich nicht.

Der nichtvorhandene Brennofen war es auch, weshalb ich die Idee erst mal verwarf. Um dann doch noch ein Jahr später wieder darauf zurückzukommen. Denn ich hatte das Buch wieder herausgekramt und war bei dem Silverclay hängengeblieben. Ich machte mich nun intensiver im Internet auf die Suche, um so viel wie möglich über das Material zu finden. Dabei las ich an mehreren Stellen, dass man zum Brennen nicht unbedingt einen Brennofen braucht, gerade bei der Silbervariante würde ein Handgasbrenner reichen, wie man ihn auch in der Küche verwendet.

Da wir irgendwann mal so einen Brenner für die Zubereitung eines Desserts gekauft hatten, wollte ich das mit dem Silverclay endlich auch mal ausprobieren. 10 g dieser Masse waren dann schnell bestellt, was nicht ganz billig war, schließlich enthält sie ja echtes Silber, neben einem Bindemittel und Wasser. Als erstes wollte ich die Masse mit kleinen Silikonformen ausprobieren, die ich schon hatte.

Dabei kam ich ganz schnell auf die kleine Schildkröte, deren Form ich für einen Anhänger aus ofenhärtender Modelliermasse gebastelt hatte. Ich drückte diesen Silberton also in die Form und wollte die Schildkröte sofort herausnehmen, was mir nicht gelang. Die Masse klebte zu sehr an der Form. Also probierte ich es noch einmal und drückte die Masse erneut in die Form, modellierte eine Öse hinten an die Schildkröte und beschloss, das Ganze erst einmal trocknen zu lassen. Ich ließ die Form mit der Masse also mehrere Stunden stehen.

Und siehe da, die Schildkröte ließ sich jetzt ganz einfach aus der Form nehmen. Bevor man die Objekte brennen kann, müssen sie ganz trocken sein, also an der Luft mindestens 24 Stunden getrocknet haben. In der Packung mit dem Silberton war eine Gebrauchsanleitung dabei, auf japanisch und englisch, zum Glück konnte ich die englische ganz gut verstehen. Die Schildkröte sah nach dem Trocknen nun so aus, irgendwie wie weißer Ton:

Als ich mir ganz sicher war, dass die Schildkröte vollständig durchgetrocknet war, legte ich sie auf eine Fliese, die ich aus dem Baumarkt geholt und auf einer feuerfeste Matte platziert hatte, und richtete nun die Flamme des Brenners direkt auf sie. Etwa eine Minute lang. Dann drehte ich sie um und machte das Gleiche noch einmal. Anschließend warf ich die Schildkröte in einen Topf mit kaltem Wasser, den ich mir vorher bereitgestellt hatte. Dann holte ich sie heraus und trocknete sie ab. Sie war nicht silberglänzend, sondern von einer weißen kristallinen Schicht überzogen.

Um diese Schicht nun zu entfernen, musste ich die Schildkröte mit feinem Schleifpapier abschleifen. Ich habe mal ein Foto gemacht, auf dem zu erkennen ist, dass der Kopf bereits glänzt, während der Körper noch unter der Schicht begraben ist:

Zugegeben, dass der Kopf schon bearbeitet ist, sieht man nicht wirklich gut, aber ich denke, die weiße Schicht ist einigermaßen zu erkennen. Das Bild ganz oben zeigt die Schildkröte nach vollständigem Abschleifen. Beim Brennvorgang war die Schildkröte ein wenig geschrumpft.

Da ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden war, bastelte ich mir noch ein kleines Schweinchen, das auf den folgenden Bildern vor und nach dem Brennen und der Bearbeitung mit Schleifpapier zu sehen ist:

Die Schildkröte ist ohne Öse 1,6 cm lang. Zum Vergleich: sie war vor dem Brennen 1,8 cm lang.

Inzwischen hatte ich herausgefunden, dass es auch andere Metalltone gibt, zu finden unter metal clay, mit unedleren Metallen, wie Kupfer oder Bronze. Speziell der Kupferton lässt sich wohl auch mit dem Handgasbrenner brennen. Da mir der Silberton für weitere Experimente zu teuer ist, werde ich wohl den Kupferton ausprobieren. Hiervon bekommt man für den gleichen Preis etwas mehr als das Fünffache an Masse.

Sitzender Drache

Ein kleiner Drache hatte erst vor wenigen Tagen das Fliegen gelernt. Jetzt war er seinen Eltern davongeflogen und wartete auf sie. Dabei hoffte er, dass sie bald kommen würden, da er langsam Hunger bekam…

Vor ein paar Jahren hatte ich mich intensiv mit der Stop-Motion-Technik beschäftigt und mir hierfür eine recht bewegliche Figur gebastelt. Diese Figur hatte innen ein Gerüst aus Aluminiumdraht und war aus einem sehr flexiblen Silikonkautschuk gegossen. Von dieser hellblauen Silikonmasse hatte ich noch einiges übrig, weshalb ich mir dachte, ich könnte sie ja auch mal für den Zweck hernehmen, für den sie da ist. Denn gedacht war sie für den Formenbau.

Da diese Masse weich und biegsam ist, überlegte ich mir eine Figur mit Hinterschneidungen, für die ich eine einteilige Form basteln wollte. Es sollte ein kleiner sitzender Drache mit winzigen Flügeln werden. Ich modellierte mir also eine Figur aus normaler Knetmasse und befestigte sie in der Mitte eines Kästchens, das ich mir aus festerem Karton gebastelt hatte. Anschließend füllte ich dieses Kästchen mit flüssigem Silikonkautschuk auf, der über Nacht fest wurde, dabei aber weich und flexibel blieb. Sie sah so aus:

Ich füllte in die fertige Form eine keramische Gießmasse, die ich mir aus einem Pulver und Wasser angerührt hatte. Nach etwa 30 Minuten konnte ich die Figur herausnehmen. Bis die Figur aber ganz fertig war, musste sie noch weitere 24 Stunden trocknen. Leider hatte der Drache hier und da ein paar Löcher, die von Luftblasen gebildet wurden, die sich bei mir nie vermeiden ließen, obwohl ich die Masse erst mit dem Pinsel verteilte, bevor ich die gesamte Form ausgoss. Mit der Zeit bekam ich aber heraus, dass man die Löcher mit neu angemischter Masse ausbessern konnte, solange die Figur noch sehr feucht war. Man musste die Löcher nur sofort ausbessern, dann verband sich die alte mit der neuen Masse.

Hier habe ich mal einen dieser Drachen von vorne und von der Seite fotografiert:

Einen weiteren Drachen habe ich mit meinen Acryllackfarben auf Wasserbasis angemalt:

Ich habe auch versucht, Drachen aus ofenhärtender Modelliermasse zu basteln, wobei mir das Ergebnis nicht ganz so gut gefiel, da die Form ja doch sehr weich war:

Irgendwann habe ich die Form leider mit einem Zahnstocher ruiniert. Es gelang mir nicht, die Form wieder zu reparieren. Also beschloss ich, ein völlig anderes Silikon auszuprobieren und mir eine neue Form herzustellen. Das Kästchen aus Karton hatte ich noch und als Modell sollte mir ein bereits gegossener Drache dienen. Das neue Silikon härtete schneller aus als das alte, und die Form war dementsprechend auch schneller fertig. Ich habe sie mal fotografiert:

Auch sie habe ich überwiegend mit keramischer Gießmasse ausgegossen. Da ich gelesen hatte, dass sie Hitze gut verträgt, habe ich sie auch mit ofenhärtender Modelliermasse gefüllt, sie anschließend wieder ein wenig in die ursprüngliche Form gebracht, so dass der Drache nicht breiter wird als vorgesehen, und die Form mitsamt Modelliermasse für zehn Minuten in den Ofen gesteckt anstatt für eine halbe Stunde. Als die Form soweit wieder abgekühlt war, drückte ich den schon fester gewordenen Drachen heraus, besserte hier und da sichtbare Risse aus und steckte ihn nochmal für etwa 30 Minuten in den Ofen. Mit diesem Ergebnis war ich dann recht zufrieden, denn der Drache konnte sich beim Herausdrücken aus der Form nicht mehr verformen:

Der Drache ist mit Ohren 1,7 cm hoch.

Die Form aus flexiblem Silikonkautschuk eignet sich gut für einteilige Formen für Figuren mit Hinterschneidungen und zum Ausgießen mit flüssigen Gießmassen. Für ofenhärtende Modelliermassen ist sie fast zu weich, da sie sich beim Hereindrücken der Masse etwas ausdehnt, hierbei muss man sie anschließend wieder in Form bringen. Außerdem verformt sich die Figur beim Herausdrücken etwas. Da die Form zum Glück höhere Temperaturen aushält, ist dieses Problem auch gelöst. Am besten ist es aber, sie tatsächlich mit flüssiger, keramischer Gießmasse auszugießen. Das war die erste Gießform dieser Art. Bislang hatte ich für dreidimensionale Figuren immer Formen mit mindestens zwei Teilen gebastelt, da ich auch härteren Silikonkautschuk verwendet habe, wie beispielsweise bei meinem Igel.

 

 

Nico und Hilda als Stofftiere

Nico und Hilda sind die besten Freunde. Seit dem Tag, an dem sie sich kennengelernt hatten, sind sie unzertrennlich. Dabei stört es sie nicht, dass Nico ein Nilpferd und Hilda ein kleines Häschen ist…

Als ich meiner kleinen Nichte neulich ein Geschenk zum Geburtstag basteln wollte, fielen mir die beiden Nico- und Hildastofftiere ein, die ich vor einiger Zeit mal genäht hatte. Prima, dachte ich mir, da habe ich ja noch die Schnittmuster und kann die Tiere einfach und schnell nachmachen. Ich hatte die alten Exemplare auch noch. Doch als ich sie herausgesucht hatte, war ich doch ein wenig enttäuscht. So konnte und wollte ich die Tiere nicht machen.

Beide Tiere waren gleichgroß, obwohl Hilda in meinen Zeichnungen deutlich kleiner ist als Nico. Außerdem hat mir die Haltung ihrer Arme nicht gefallen. Und bei Nico fand ich den Körper zu kurz. Also setzte ich mich hin und veränderte die alten Schnittmuster. Dabei war es gar nicht so einfach, die Tiere im richtigen Größenverhältnis zueinander hinzubekommen. Das Schnittmuster von Hilda musste ich im Nachhinein nochmal verkleinern.

Als ich mit den neuen Schnittmustern zufrieden war, pauste ich die einzelnen Teile in der richtigen Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier, schnitt sie aus und übertrug sie auf die entsprechenden Stoffe. Da Hilda in den Zeichnungen ganz nackig ist, fertigte ich sie komplett aus Fleece-Stoffen, während ich die Kleidung von Nico aus Baumwollstoffen nähen wollte. Die Stoffteile schnitt ich dann wiederum aus.

Bei beiden Tieren nähte ich zuerst Arme, Beine und Ohren. Dann wandte ich mich jeweils den Köpfen und anschließend den Körpern zu. Dabei kamen die Ohren zwischen Vorder- und Hinterteil des Kopfes, die Arme zwischen Kopf und Körper und die Beine zwischen Körpervorder- und Hinterteil. Wie ich ein Stofftier dieser Art nähe, habe ich in einem Artikel unter den Anleitungen genauer beschrieben. Hier hatte ich einen Hund gebastelt.

Nach dem Nähen drehte ich die Tiere um und stopfte sie aus. Zum Schluss stickte ich beiden Tieren ein Gesicht auf, wobei in meinen Testversionen kleine schwarze Perlen die Pupillen bildeten. Hilda bekam zusätzlich einen gestickten Bauchnabel und Nico rote Zehennägel an den Füßen. Bei den Tieren für meine Nichte habe ich die Pupillen auch gestickt.

Die fertigen Tiere sind ganz oben zu sehen. Ich habe sie auch nochmal einzeln von der Seite fotografiert:

Und da ich mit meinen alten Tieren so unzufrieden war, weshalb ich ja neue genäht habe, möchte ich hier die alten mit den neuen Versionen im Vergleich zeigen:

Jeweils rechts im Bild ist die neue Version zu sehen. Man kann hier gut erkennen, dass Nico größer und Hilda kleiner geworden ist. Mit den neuen Tieren bin ich jetzt zufrieden.

Nico ist etwa 9 cm und Hilda mit Ohren etwa 8 cm groß.

Zuerst habe ich Nico und Hilda modelliert und gegossen, dann begann ich, sie zu zeichnen und zum Schluss habe ich sie genäht. Unter der Rubrik „Nico und Hilda“ sind alle meine Zeichnungen mit Nico und Hilda und ihren Freunden zu sehen, wie zum Beispiel „Nico hatte einen Unfall“.

 

Süße Waffeln

Mehrere Waffeln warten darauf, verzehrt zu werden. Dabei sollte man nicht zu lange warten, denn sonst schmilzt die Sahne und das Eis auf der heißen Waffel. Und vielleicht sollte man auch mehrere Waffeln probieren…

Nach den eher herzhaften Burgern wollte ich mal wieder etwas Süßes basteln. Mir schwebten da leckere Waffeln vor, die man nach Lust und Laune dekorieren konnte. Waffeln mit dem typischen Herzmuster vieler Waffeleisen. Nur meine Waffeln sollte man nicht essen können, sondern aus ofenhärtender Modelliermasse bestehen, und außerdem über eine recht kleine Größe verfügen, so dass man ganz viele davon essen müsste, um satt zu werden.

Ich zeichnete mir also einen Entwurf, indem ich zuerst einen Kreis zog und diesen mit Hilfe eines Geodreiecks in fünf gleichgroße Segmente unterteilte. In jedes dieser Segmente zeichnete ich nun ein Herz, wobei sich alle Herzen möglichst ähnlich sehen sollten. Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, schnitt ich ihn aus. Anschließend rollte ich ganz normale Knete zu einer dünnen Platte aus und legte den Entwurf als Schablone darauf. Dann versuchte ich, die Knete um die Schablone herum so genau wie möglich zu schneiden, so dass ich eine Waffel ohne Struktur aus Knete erhielt.

Nachdem die Ränder der Waffel geglättet waren, bastelte ich mir ein kleines Kästchen aus festem Karton und klebte die Waffel auf dessen Boden genau in die Mitte. Mit einem Zahnstocher zog ich feine Linien, so dass die Herzen erkennbar wurden. Ebenfalls mit dem Zahnstocher setzte ich mehrere Löcher in Reihen auf die Waffel, so dass sie möglichst echt aussah. Nun war das Modell fertig.

Um eine Form herzustellen goss ich flüssigen Silikonkautschuk in das kleine Kästchen, der über Nacht fest wurde, dabei aber elastisch blieb. Die fertige Form sah nun so aus:

Ich wartete insgesamt etwa 24 Stunden, bevor ich die Form zum ersten Mal benutzte. Um eine Waffel zu basteln, mischte ich mir aus zwei Brauntönen der ofenhärtenden Knete einen mittleren Ton und drückte sie in die Form. Überschüssige Modelliermasse schnitt ich mit dem Messer ab. Diesen Vorgang wiederholte ich, so dass ich zwei dünne Waffeln erhielt. Da echte Waffeln in der Mitte etwas heller sind, rollte ich die Modelliermasse in dem hellen Braunton ganz dünn aus, legte eine Waffelhälfte darauf und schnitt eine Waffelform aus. Zum Schluss fügte ich beide Hälften zu einer ganzen Waffel zusammen. Hierbei empfiehlt es sich, die beiden Waffelteile erst für 5 Minuten in den Backofen zu geben, bevor man die dünne Schicht dazwischen aufbringt und die Teile zusammenfügt, damit sich das Muster nicht zerdrückt.

Da mir die Waffel so zu langweilig war, wollte ich sie verzieren. Zuerst nahm ich die Form für die Sahne meiner Cupcakes, drückte weiße Modelliermasse hinein und drapierte die Sahne auf die Waffel. Um die Sahne herum schmierte ich ein Gemisch aus Modelliermasse und Wasser, um geschmolzene Sahne zu imitieren, da die Waffel ja noch heiß sein sollte. Auf einer Waffel dekorierte ich die Sahne mit roten Früchten, und auf einer weiteren mit kleinen Orangenscheiben. Ich habe sie mal einzeln fotografiert:

Andere Waffeln verzierte ich mit jeweils einer Kugel Eis, für die ich auch eine Silikonform hatte, eine mit einer Kugel Vanilleeis und roten Früchten, die andere mit einer Kugel orangenem Eis und bunten Streuseln. Auch hier habe  ich um die Kugeln herum Gemische aus Modelliermasse und Wasser angebracht:

Zum Schluss mussten die Waffeln noch in den Backofen, um vollständig hart zu werden.

Die Waffel hat einen Durchmesser von etwa 2 cm.

Das Basteln von Miniaturen von Dingen, die man normalerweise essen kann, macht mir großen Spaß. Dabei verwende ich am liebsten selbstgemachte Formen aus Silikonkautschuk, da ich somit immer wieder neue Leckereien zaubern kann. Und die verschiedenen Formen lassen sich miteinander kombinieren. Hier kamen die Sahne meiner Cupcakes und die Eiskugel meiner Eistüten zum Einsatz.

 

Muster mit Mäusen

Mäuse bildeten Reihen und liefen und liefen ganz flink, immer eine Maus vor der anderen. Wohin sie liefen, das wusste niemand so genau. Vielleicht gab es irgendwo ganz viel Futter für sie alle…

Ich wollte mal wieder einen Stempel schnitzen, bei dem ein Muster entsteht, wenn man ihn oft nebeneinander stempelt. Dabei sollten sich einem die Motive bei einem Stempelabdruck noch nicht erschließen, sondern sich erst dann bilden, wenn mehrere Abdrücke mehrfach aneinander gesetzt werden. Die Motive des Musters sollten Mäuse und Sterne werden, wobei der eigentliche Stempel quadratisch werden sollte.

Für den Entwurf zeichnete ich zuerst ein Quadrat mit Bleistift und Papier. In dieses Quadrat setzte ich nacheinander zwei Mäuseköpfe, zwei Hinterteile und vier Zacken eines Sterns. Dabei achtete ich darauf, dass sich die Mäuse genau in der Mitte einer Kante befanden, und die zwei Striche eines Zackens den gleichen Abstand zur jeweiligen Ecke hatten.

Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, schnitt ich mir ein gleichgroßes Quadrat von einer Gummiplatte ab, legte dieses Stück genau auf den Entwurf und übertrug ihn auf dasStück, indem ich mit dem Fingernagel über die Rückseite des Entwurfes strich. Anschließend schnitt ich die Motive mit meinen Linolschnittmessern aus, wobei ich mit dem feinsten anfing. Ich habe mal den fertigen Stempel fotografiert, allerdings erst nachdem ich ihn schon benutzt hatte, und einen einzelnen Abdruck:

Man kann sich jetzt schon vorstellen, dass es ganze Mäuse werden, wenn man nun mehrere Stempelabdrucken aneinander setzt, aber ich finde, dass sich die Sterne einem noch nicht wirklich erschließen. Deshalb habe ich nun den Stempel neunmal aneinander gedruckt, ohne ihn zu drehen, und viermal mit Drehen:

Auf beiden Fotos sind nun ganze Mäuse und Sterne zu sehen. Leider habe ich den Stempel zu ungenau geschnitzt, so dass ich ihn nicht beliebig oft aneinander stempeln kann, ohne dass irgendwann die Linien nicht mehr aneinander passen. Das ist auf dem oberen Bild schon in der dritten Reihe ganz deutlich zu erkennen.

Der Stempel hat eine Seitenlänge von 3,5 cm.

Ich hatte früher schon mal einen Stempel geschnitzt, der mehrmals aneinander gesetzt ein Muster mit Käfern ergab. Hier war der Käfer auf dem Stempel schon ganz zu sehen, während sich das Wabenmuster erst dann ergab, wenn man den Stempel mehrfach stempelte. Bei dem Stempel mit dem Käfer ist es mir besser gelungen, ihn möglichst genau zu schnitzen, so dass die einzelnen Linien besser zueinander passen.

Leckere kleine Burger

Das kleine lilafarbene Monster Zähnchen hatte immer unersättlichen Hunger und stürzte sich auf alles, was man essen konnte. Ganz besonders mochte es Burger mit leckerer Soße. Ob ihm ein Burger wohl reichen würde…

Mit dem Burger setze ich die Reihe kleiner Lebensmittel aus ofenhärtender Modelliermasse fort. Kleine Miniaturen haben mich ja schon immer fasziniert, nun hatte ich vor kurzem Miniaturen von essbaren Dingen für mich entdeckt, nachdem ich viele Bilder davon im Internet gesehen hatte. Die Bilder hatten die Lust in mir geweckt, selbst auszuprobieren, solche Miniaturen zu basteln. Nach Cupcakes und Eistüten wollte ich mich nun an einen Burger wagen.

Auch hier wollte ich mir zuerst Formen aus Silikonkautschuk basteln. So ein Burger kann ja aus drei Hauptteilen zusammengesetzt werden, einem Unter- und Oberteil eines Brötchens und einem Fleischteil in der Mitte. Daraus ergaben sich drei Silikonformen, die ich für einen Burger benötigte.

Ich baute mir also drei Kästchen aus festem Karton, formte mir aus normaler Knetmasse für jedes der drei Teile ein Modell und setzte diese jeweils in die Mitte eines Kästchens. Anschließend füllte ich die Kästchen mit flüssigem Silikonkautschuk und ließ sie über Nacht stehen. Während dieser Zeit wurde das Silikonkautschuk fest, blieb aber elastisch. Wie ich so eine Form bastele, beschreibe ich genauer in dem Artikel „Magnetfigur aus Gießharz“, der unter den Anleitungen zu finden ist. Ich habe mal die fertige Form für die Brötchenoberseite fotografiert:

Ich ließ die fertigen Formen noch einen weiteren Tag stehen, bevor ich sie zum ersten Mal benutzte. Hierfür mischte ich mir zwei verschiedene Brauntöne ofenhärtender Modelliermasse, einen für das Brötchen und den anderen für das gebratene Fleisch. Nacheinander drückte ich die Modelliermasse in die drei Formen, schnitt überschüssige Masse mit dem Messer ab und holte die fertigen Teile vorsichtig heraus. Anschließend setzte ich den Burger zusammen. Weil ich ihn so für langweilig hielt, und er noch ein wenig Farbe brauchte, rührte ich mir eine Soße aus roter Modelliermasse und Wasser an, und verteilte sie hier und da auf dem Fleisch. Nun musste er nur noch im Backofen gehärtet werden. Der fertige Burger ist oben zu sehen.

Neben dem normalen Burger basteltet ich noch eine Variante mit Käse, einen Cheeseburger, indem ich statt der Soße einfach hellgelbe Dreiecke anbrachte. Hier habe ich ihn auch fotografiert:

Dann überlegte ich mir, man könnte die Brötchen auch anders belegen, so wie normale Brötchen mit einer Scheibe Käse und Tomaten oder mit Salami:

Zum Schluss bastelte ich mir noch einen Teller mit Burger und Pommes und mehrere Anhänger, die ich nach dem Backen im Ofen noch lackierte:

Das Burgerbrötchen hat einen Durchmesser von etwa 1,5 cm.

Jetzt habe ich neben vielen Tierfiguren schon kleine Kuchen, Eistüten und Burger aus ofenhärtender Modelliermasse gebastelt. Mal sehen, was als nächstes kommt.

Zusammengesetztes Stempelbild

Ein kleiner Hund zeigte großes Interesse an einem Kaktus. Dieser stand jedoch auf einer Kommode und schien für den Hund unerreichbar zu sein. Doch vielleicht konnte er ihn hinunterschubsen, wenn er sich nur ordentlich anstrengte…

Ich hatte wieder große Lust, irgendetwas mit Stempeln zu machen. In einem Buch, in dem sich alles um Stempel drehte und das ich schon länger hatte, gefielen mir schon immer die Bilder, die die Autorin aus mehreren Stempeln zusammengesetzt hatte. Jetzt wollte ich das einfach auch mal ausprobieren. Dabei sollten aber nicht allzu viele Stempel zum Einsatz kommen.

Da ich wie immer ganz gerne ein Tier dabei haben wollte, überlegte ich mir eine Szene mit einem Hund. Der Hund sollte seine Vorderpfoten auf einen Schrank legen, auf dem eine Pflanze in einem Topf steht. Einen Kaktus fand ich dabei recht passend. Ein Kaktus wäre wohl eine der wenigen Pflanzen, die bei mir überleben würden. Ich finde so manche Pflanze und Blume auch schön, ich fotografiere sie ganz gerne, aber sie sollten dann in öffentlichen Gartenanlagen stehen, oder, was ich ganz besonders mag, wenn eine Pflanze mit einer Blüte aus dem Asphalt sprießt.

Ich zeichnet also die Szene, die ich mir vorgestellt hatte, mit Bleistift auf Papier. Da die Figuren der Skizze mir noch zu groß erschienen, verkleinerte ich sie mit Hilfe von Mobiltelefon, Computer und Drucker. Diesen Ausdruck pauste ich dann noch mal auf ein weiteres Stück Papier und verfeinerte ihn noch. Anschließend schnitt ich mir von einer größeren Gummiplatte kleinere rechteckige Stücke ab und übertrug die einzelnen Motive, in meinem Fall waren es drei, jeweils auf ein Gummistück, indem ich die Bleistiftskizze mit der Rückseite nach oben auf das Gummi legte und mit dem Fingernagel drüberstrich.

Nun Schnitt ich die Motive mit meinen Linolschnittmessern aus, wobei ich auch hier mit dem feinsten Messer anfing. Ich habe mal die drei Stempel fotografiert, jedoch erst nachdem ich sie benutzt hatte:

Bei zwei der Stempel hatte ich die Ecken abgerundet, da ich sie mit Stempelkissen verwenden wollte, die sich in kleinen Dosen befanden. Mit Ecken waren sie einfach zu groß.

Die Stempel waren nun fertig, und ich stempelte sie zuerst einzeln mit derselben Farbe auf Papier:

Nachdem mir die Stempeldrucke so gefielen, suchte ich mir für jeden Stempel eine passende Farbe aus und stempelte sie so, dass sie zusammen ein Bild ergaben. Dieses Bild sah nun so aus:

Das Bild fand ich schon recht hübsch, dennoch überlegte ich mir, was ich noch mit den Stempeln anstellen konnte. Dabei kam ich auf die Idee, jeweils einen Stempeldruck mit einer Bleistiftzeichnung zu kombinieren. Das hatte ich bisher noch nie ausprobiert. Hierbei kamen folgende Bilder heraus:

Die Kommode ist etwa 2 cm hoch.

Hier habe ich mal eine Szene aus mehreren Stempeln zusammengesetzt, wobei es nur eine Möglichkeit gibt, die Stempel zu einem sinnvollen Bild zu kombinieren. Bei vielen meiner alten Stempel habe in einem einzigen Stempel eine ganze Szene dargestellt.

 

Krabbe aus Stoff

Eine kleine Krabbe fühlte sich richtig wohl im Meer. Sie hatte eine beste Freundin, mit der sie viele spannende Abenteuer erlebte. Mit ihr würde sich für immer zusammen sein…

Ich wollte mal wieder ein Tier nähen. Dabei sollte der Aufwand nicht allzu groß werden, denn ich tendiere gerade dazu, schöne Tiere mit relativ einfachen Schnittmustern zu basteln. Erstens muss ich da nicht so viele verschiedene Teile zeichnen, und zweitens ist man beim Nähen einfach schneller. Schließlich braucht man vielleicht mal ein Geburtstagsgeschenk für ein Kind, und man hat einfach nicht viel Zeit. Außerdem können nicht alle Tiere kompliziert sein.

Meine Wahl fiel auf eine Krabbe, da sich hier der Körper schon aus zwei Teilen herstellen ließ. Die Krabbe brauchte dann noch Beine, Scheren und Augen. Ich zeichnete also ein Schnittmuster mit jeweils einem Teil für den Körper, die Beine, die Scheren und die Augen, da ich alle Beine, die beiden Scheren und die beiden Augen jeweils gleich machen wollte.

Als ich mit dem Schnittmuster zufrieden war, pauste ich die verschiedenen Teile in richtiger Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier, also zwei Teile für den Körper, 16 Teile für acht Beine, vier Teile für die Scheren und vier Teile für die Augen. Ich schnitt sie aus und übertrug sie auf die Fleece-Stoffe, die ich mir ausgesucht hatte, einen roten, einen orangenen und einen weißen Stoff. Diese Teile aus Stoff schnitt ich wiederum aus.

Als erstes nähte ich die Beine, die Scheren und die Augen und drehte sie um. Die beiden Körperteile hatte ich mit Abnähern versehen, die nun zusammennähte. Dann legte ich diese Körperteile links auf links aufeinander und dazwischen die Scheren und die Beine. Die Krabbe sollte eigentlich acht Beine bekommen, aber nur sechs Beine habe ich hier unterbekommen. Nachdem es aber auch Krabbentiere gibt, die mit sechs Beinen ausgestattet sind, habe ich zwei Beine einfach weggelassen. Ich nähte also die beiden Körperteile zusammen, wobei ich eine Wendeöffnung offen ließ.

Anschließend drehte ich die Krabbe um und stopfte sie aus. Jetzt fehlten nur noch die beiden Augen, die ich mit dem Matratzenstich oben auf dem Körper befestigte. Zum Schluss nähte ich als Pupillen zwei schwarze Perlen auf die Augen. Da mir die Scheren noch nicht ganz gefallen haben, modellierte ich sie mit einem Faden.

Ich habe die fertige Krabbe mal von vorne und von oben fotografiert:

Glücklicherweise hatte ich zwei Beine übrig, , denn wie immer wollte ich ein zweites Tier nähen, um zu sehen, ob das Schnittmuster auch gut funktioniert. Jetzt musste ich nur noch vier Beine nähen.

Die Krabbe ist mit ihren Beinen etwa 9 cm breit.

Aufgrund ihrer Größe passt die Krabbe ganz gut in meine Reihe kleiner Tiere, auch wenn das letzte Tier, ein kleiner Vogel, das ich gebastelt hatte, kleiner war. Aber die Tiere werden eben nicht alle gleich groß, wenn ich die Schnittmuster immer von Hand zeichne, was ich auch gar nicht beabsichtige. Schön wäre es allerdings, wenn diese Tiere nicht allzu groß werden würden.