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Anhänger mit Croissant und Maus

Auf der Suche nach etwas Essbarem war eine Maus an einem verlassenen Teller vorbeigekommen. Und sie hatte sich sehr gefreut. Denn auf dem Teller fand sie ein gefülltes Schokocroissant und ein leckeres Waffelherz. All das sollte ihren kleinen Bauch füllen und sie über Stunden satt machen… Da ich gerade dabei war, mir Schmuck mit kleinen Lebensmittelminiaturen zu basteln, dachte ich mir, zu dem ersten könnte sich doch gleich ein zweiter Anhänger dazugesellen. Diesmal aber nicht mit Eiskugeln, sondern mit einem Schokocroissant, für das ich ja eine relativ neue Form hatte. Ansonsten sollte er dem ersten recht ähnlich werden, also aus einer runden Scheibe bestehen, auf die ich die Lebensmittelminiaturen anrichten wollte. Als erstes rollte ich ein wenig der silberfarbenen ofenhärtenden Modelliermasse zu einer Platte aus. Auf diese zeichnete ich mit Hilfe eines kleinen Bechers eine Kreis auf, den ich anschließend mit dem Messer ausschnitt. Die so entstandene Scheibe erhielt oben ein Loch, das ich mit einem Zahnstocher in die Modelliermasse bohrte. Dann drückte ich nacheinander jeweils ein wenig hellbrauner Modelliermasse in die Waffelform und in …

Armkette mit Lebensmitteln

Vier Macarons, zwei Cupcakes und eine Waffel mit Eis hatten sich zu einer Kette aufgereiht. Über mehrere Ringe wurden sie miteinander verbunden. Das so entstandene Gebilde war bunt und konnte bald ein Armgelenk schmücken… Nachdem ich schon einen Schmuckanhänger mit süßen Lebensmitteln gebastelt hatte, dachte ich mir, es könnte doch auch ein Armband mit den kleinen Köstlichkeiten entstehen. Schließlich hatte ich meine Silikonformen, die hier wieder zum Einsatz kommen konnten. Außerdem hatte ich im Internet ähnliche Schmuckstücke gesehen, die mich inspirierten. Für meine Armkette entschied ich mich, sie aus halben Macarons, halben Cupcakes und einer Waffel mit einer Eiskugel zu machen. In die einzelnen Teile wollte ich dann Ösen einarbeiten, über die ich sie dann mit Hilfe von mehrfach gedrehten Ringen aus Draht verbinden wollte. Ich suchte mir also die Formen für den Cupcake, für das Macaron, für die Herzwaffel und die Eiskugel heraus. Zuerst drehte ich mir aus Draht mehrere Ösen, so dass jeweils ein Drahtstück an jedem Ende eine Öse bekam, also zwei Ösen pro Drahtstück. Dann bastelte ich mir zwei vollständige Cupcakes, …

Anhänger mit Eis und Waffelherz

Zwei Kugeln Eis und ein Waffelherz waren zu einer wunderbaren Nachspeise zusammengestellt worden. Gerade das Vanille- und Himbeereis ließ einem das Herz höher schlagen. Da es aber Sommer und ziemlich warm war, schmolz das Eis schon ein wenig. Deshalb sollte es bald gegessen werden… Während der letzten Jahre habe ich für meine Lebensmittelminiaturen immer wieder mal eine Form aus Silikon gebastelt. Jetzt dachte ich mir, ich könnte mit ihrer Hilfe verschiedene Lebensmittel zu einem Schmuckstück kombinieren. Die Eiskugeln hatten mir besonders gut gefallen. Aber Eis braucht einen Behälter, wie einen Becher oder eine Eiswaffel, oder eine Unterlage, wie einen Teller. Dabei kam mir die Idee, als Unterlage eine einfache Scheibe zu nehmen und einen Anhänger daraus zu machen. Da Eis allein zu langweilig war, entschied ich mich, eine Waffel dazu zu nehmen, und zwar nur einen Teil, da eine ganze Waffel zu groß war. Ich rollte mir also aus silberfarbener ofenhärtender Modelliermasse eine Platte aus, woraus ich mir mit dem Messer einen Kreis ausschnitt. Hierzu nahm ich mir einen kleinen Plastikbecher zu Hilfe. Dann bohrte …

Kleine Croissants

Es hatte sich ein wunderbares Frühstück zusammengefunden. Da wartete ein Kaffe darauf, getrunken zu werden, und ein Croissant wollte mit Marmelade gegessen werden. Ein Löffel zum Umrühren des Kaffees und ein Messer zum Verteilen der Marmelade lagen auch schon bereit. Es fehlte nur noch jemand, der Hunger hatte… Kleine Dinge zum Essen im Miniaturformat faszinieren mich immer noch. Vor allem diejenigen, die sehr realistisch aussehen. Manche Leute bringen das erstaunlich gut hin. Deshalb will ich auch versuchen, solche Miniaturen selbst zu basteln. Dabei müssen meine Kreationen allerdings nicht so realistisch wie möglich sein, sondern man sollte nur gut erkennen können, was es darstellen soll. Dieses Mal hatte ich mir ein Croissant eingebildet. Um aber bei der Gestaltung nicht vollkommen daneben zu liegen, besorgte ich mir ein echtes Croissant beim Bäcker und machte mir ein paar Fotos davon. Anhand dieser Fotos wollte ich die Miniaturvariante modellieren. Da ich auch hier wieder vorhatte, eine Reihe von Croissants zu basteln, musste ich eine Form aus Silikon herstellen. Für die Herstellung der Form modellierte ich mir ein kleines Modell …

Aufbewahrungsbeutel aus Stoff

Viele verschiedene lose Dinge suchten einen Ort, an dem sie sicher aufbewahrt werden konnten. Zudem durften sie von dort nicht verschwinden und verloren gehen. Deshalb brauchten sie einen Beutel, der auch verschlossen werden konnte. Dieser Beutel sollte ihr sicherer Zufluchtsort werden… Da ich nur einen großen Beutel für alle Bastelsachen hatte, und ich mir meine Schmucksachen immer mühsam zusammensuchen musste, wollte ich mir einen Beutel allein für diese aus Stoff nähen. Es sollte ein ganz einfacher mit Druckknöpfen zum Verschließen werden. Zudem brauchte ich noch einen weiteren Beutel für fertige Basteleien. Ich wollte die beiden Beutel jeweils aus zwei verschiedenen Stoffen nähen. Und da sie ganz einfach werden sollten, überlegte ich mir, sie aus schlichten Rechtecken zusammenzusetzen. Der Herstellungsprozess beider Beutel war ganz gleich, weshalb ich ihn hier nur an einem Beutel beschreiben werde. Ich schnitt mir also aus einem Blatt Papier Schablonen für zwei verschieden große Rechtecke aus. Die Breite beider Rechtecke war gleich, während ein Rechteck länger war als das andere. Diese Schablonen übertrug ich nun auf die Stoffe, so dass ich aus …

Katzenportrait in Bleistift

Eine getigerte Katze hatte es sich auf einem Holzpfahl gemütlich gemacht und beobachtete den kleinen weißen Hund, der an ihr vorüber spazierte. Der Hund bemerkte die Katze nicht, obwohl sie direkt über ihm thronte. Erst als der Hund schon fast vorbei war, fing er an zu bellen. Doch da war es ein leichtes, ihn an der Leine weiter zu ziehen.. Im Herbst vor dem ganzen Coronawahnsinn hatte ich eine hübsche Katze fotografiert, die auf einem Holzpfahl bei einem Bauernhof saß, der etwas außerhalb der kleinen Stadt lag, in der ich aufgewachsen war. Ich hatte meinen kleinen Hund dabei, der von der Katze argwöhnisch beäugt wurde. Mir gefiel das Foto bzw. die Katze so sehr, dass ich nun beschloss, sie auf Papier zu bringen. Denn ich hatte wieder Lust, etwas zu zeichnen, und auf der Suche nach einem geeigneten Motiv ist sie mir sofort ins Auge gesprungen. Ich nahm mir also ein Blatt unseres normalen Kopierpapiers und skizzierte grob den Umriss der Katze und des Pfahls. Als ich mit dem Umriss zufrieden war, begann ich mit …

Kleine süße Macarons

Eine kleine Krabbe hatte immer Hunger. Dabei fraß sie alles, was ihr zwischen die beiden Scheren geriet. Besonders aber hatte sie kleine bunte Macarons zum Fressen gern. Sie geriet ganz aus dem Häuschen, wenn sie viele davon fand. Da konnte sie nicht mehr aufhören. Bis sie Bauchschmerzen bekam… Wie schon oft erwähnt, gefielen mir kleine Miniaturen von Lebensmittel aller Art. Dabei mochte ich Süssigkeiten doch ein bisschen mehr als herzhafte Speisen. Deshalb sollten es dieses Mal französische Macarons werden. Sie sahen einfach zu schön aus. Man konnte hier Farben aller Art verwenden und allzu schwierig stellte ich sie mir auch nicht vor. Da ich wieder einige von ihnen basteln wollte, musste ich vorher eine Form aus Silikon herstellen. Für die Form modellierte ich mir als erstes aus Knetmasse eine Hälfte des Macarons. So ein Macaron besteht ja aus zwei gebackenen Hälften mit einer Creme dazwischen. Also benötigte ich als Modell nur eine Hälfte, denn mit der fertigen Form konnte ich dann beliebig viele Macaronhäften herstellen, die ich dann zusammensetzen konnte. Anschließend bastelte ich mir aus …

Kleine Tartes aus Modelliermasse

Leckere süße Kuchen warteten darauf, mit Genuss verzehrt zu werden. Für die Kuchen waren nur die besten Zutaten verwendet worden. Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein. Da war ein Kuchen mit Schokolade und zwei mit Früchten. Wer sich aber nicht sicher war, konnte jeden probieren… Vor einiger Zeit hatte ich mir ein Buch über Miniaturessen aus ofenhärtender Modelliermasse gekauft. Die darin enthaltenen Beispiele mit ihren Anleitungen machten Lust, nachgebastelt zu werden. Die kleinen Tartes aber hatten es mir dabei besonders angetan. Also beschloss ich, verschiedene Varianten auszuprobieren. Und um mir hierbei die Arbeit zu erleichtern, wollte ich eine Form aus Silikon herstellen, mit der ich dann ganz einfach und schnell den gebackenen Boden der Tartes basteln konnte. Ich modellierte mir also aus normaler Knetmasse ein Modell für den Kuchenboden. Anschließend bastelte ich aus festerem Karton ein kleines Kästchen, auf dessen Boden ich in die Mitte das Modell klebte. Um zu verhindern, dass flüssiges Silikonkautschuk unter das Modell fließt, dichtete ich den schmalen Spalt mit weiterer Knetmasse ab. Dann übergoss ich das Modell mit dem …

Delfine aus alter Jeans

Zwei Delfinschwestern wollten gemeinsam durch ihr Leben gehen und für immer zusammen bleiben. Denn sie waren Seite an Seite aufgewachsen und hatten so einige Abenteuer erlebt. Zudem verstanden sie sich sehr gut. Sie hofften, dass sich das niemals ändern würde… Nach den Walen wollte ich auch noch Delfine aus dem Jeansstoff basteln. Denn ich fand, dass der Stoff sehr gut zu Meeresbewohnern aller Art passte, und somit sowohl zu den Walen als auch zu Delfinen. Nur wollte ich hier bei den Delfinen den Jeansstoff mit dem Stoff eines alten T-Shirts kombinieren, und den T-Shirt-Stoff nicht nur für die Augen verwenden, sondern als Teil des Körpers. Ich zeichnete mir mit Bleistift auf Papier ein Schnittmuster. Der obere Teil des Körper des Delfins sollte aus drei Teilen, einem Mittelteil und zwei gegengleichen Seitenteilen, und der obere Teil der Schnauze aus zwei Teilen bestehen, während ich die Unterseite komplett aus einem einzigen Teil gestalten wollte. Die drei Flossen sollten jeweils aus zwei Teilen zusammengesetzt werden. Als das Schnittmuster fertig war, pauste ich die einzelnen Teile in benötigter Anzahl …

Kleiner Wal aus Jeansstoff

Zwei kleine Wale schwammen gemeinsam durch den riesigen Ozean. Und durch ihr Leben. Seit sie sich vor zwei Monaten zum ersten Mal trafen, waren sie unzertrennlich. Jede Sekunde hatten sie Spaß zusammen. Und irgendwann würden sie bestimmt eine Familie gründen… Da meine Hosen immer wieder Löcher bekamen und somit untragbar wurden, ging mir der Jeansstoff nicht so schnell aus. Vor allem, wenn man kleine Dinge daraus nähte, wurde er nicht wirklich weniger. Nach all den praktischen Dingen wollte ich mal wieder ein Stofftier basteln. Ich fand, dass Jeansstoff ganz wunderbar zu Meeresbewohnern passt, und entschied mich für einen kleinen Wal. Körper und Flossen wollte ich ganz aus Jeansstoff nähen, während er Glubschaugen aus gelbem T-Shirt-Stoff bekommen sollte. Ich zeichnete also ein Schnittmuster mit Bleistift auf Papier. Es bestand aus einem Seitenteil und einem Teil für die Unterseite des Körpers, einem Teil für die Flossen und einem Teil für die Augen. Das Seitenteil des Körpers musste ich zweimal ausschneiden, so wie das Augenteil, und das Flossenteil viermal, wobei jeweils die Hälfte der Teile spiegelverkehrt sein mussten. …