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Radiergummi-Cupcakes

Drei bunte Cupcakes warteten ungeduldig auf ihren ersten Einsatz. Sie waren aber nicht dazu bestimmt, gegessen zu werden. Die kleinen Kuchen hatten eine praktische Aufgabe, bei der sie allerdings auch immer kleiner wurden. Bei Bleistiftarbeiten sollten sie unpassende Striche wieder wegradieren. Ob ihnen das wohl gefallen würde…

Da ich immer ganz gerne neue Modelliermasse ausprobiere, dachte ich mir, ich könnte dieses Mal Radiergummis basteln. Zu diesem Zweck war schon vor einiger Zeit spezielle Modelliermasse auf dem Markt gekommen, die nach dem Härten im Backofen zu richtigen und funktionierenden Radiergummis wurden. Ich hatte sogar schon mal welche gekauft, die ich dann aber vergessen hatte. Nun habe ich mir neue einer anderen Firma in vielen verschiedenen Farben besorgt. Für meine ersten Radiergummis habe ich mir Cupcakes überlegt, die ich mit Hilfe von Silikonformen basteln wollte.

Um mir die Silikonformen herzustellen, habe ich drei Modelle aus normaler Knetmasse geformt, die ich dann auf drei Quadrate aus festem Karton geklebt habe. Hier sind sie zu sehen:

Anschließend befestigte ich um sie herum jeweils einen Streifen aus festem Karton, so dass Gießkästen entstanden. Das folgende Bild zeigt einen von ihnen:

Diese Kästen füllte ich dann bis knapp unter den Rand mit flüssigem Silikonkautschuk, den ich über Nacht aushärten ließ. Die fertigen Formen holte ich aus den Kästen heraus, indem ich erst die Streifen entfernte und dann die Formen vorsichtig von den Quadraten abzog. Ich habe sie mal fotografiert:

Als erstes probierte ich die Formen mit normaler ofenhärtender Modelliermasse aus, die im Backofen hart wurde:

Hierbei habe ich den Teig vor dem Backen jeweils mit Pastellkreiden koloriert. Für den Zuckerguss habe ich weiße Modelliermasse mit der flüssigen Variante gemischt. Mit den Ergebnissen war ich schon sehr zufrieden.

Als nächstes bastelte ich verschiedene Cupcakes aus der Radiergummi-Modelliermasse, die ich schon vorher zu Hause hatte. Da es nur vier Farben waren, war ich in der Gestaltung hier ein wenig eingeschränkt:

Für den hellbraunen Teig habe ich Modelliermasse in zwei Farben miteinander gemischt. Da ich von dieser Modelliermasse noch etwas übrig hatte und ich sie aber ganz aufbrauchen wollte, modellierte ich noch einige Figuren frei:

Sie ließ sich sehr schön verarbeiten. Ich konnte mit ihr fein modellieren, und die einzelnen Teile der Figuren hafteten gut aneinander. Nach dem Härten im Backofen wurde die Modelliermasse aber ziemlich hart.

Zum Schluss kam die neue Radiergummi-Modelliermasse an die Reihe. Da ich noch nie mit ihr gearbeitet hatte, versuchte ich als erstes, daraus mehrere Figuren zu modellieren. Dabei stellte ich fest, dass das nicht ganz so einfach war. Um die einzelnen Teile dauerhaft miteinander zu verbinden, musste ich sie sehr fest aneinander drücken und die Modelliermasse gut verstreichen. Ich habe die Figuren mal fotografiert:

Anschließend versuchte ich mich an den Cupcakes. Einer davon ist hier zu sehen:

Auch hier musste ich die drei Teile fest aneinander drücken und die Modelliermasse verstreichen. Die Figuren und die Cupcakes aus der neuen Modelliermasse fühlten sich nach dem Härten im Backofen wie richtige Radiergummis an.

Ein Cupcake ist etwa 3 cm hoch.

Natürlich probierte ich die verschiedenen Radiergummis dann auch noch aus. Dafür schrieb ich einige Worte mit Bleistift auf Papier und versuchte sie wegzuradieren. Der Radiergummi aus der alten Modelliermasse funktionierte nicht wirklich gut, er verschmierte die Worte mehr, als dass er sie entfernte. Der aus der neuen jedoch konnte mich wirklich überzeugen. Ich war überrascht, wie gut er funktionierte. Deshalb werde ich erst mal mal keine herkömmliche Radiergummis verwenden, sondern nur die selbstgemachten. Denn von der Modelliermasse ist noch einiges übrig. Und bestimmt fallen mir noch andere Motive ein.

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