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Delfine aus alter Jeans

Zwei Delfinschwestern wollten gemeinsam durch ihr Leben gehen und für immer zusammen bleiben. Denn sie waren Seite an Seite aufgewachsen und hatten so einige Abenteuer erlebt. Zudem verstanden sie sich sehr gut. Sie hofften, dass sich das niemals ändern würde…

Nach den Walen wollte ich auch noch Delfine aus dem Jeansstoff basteln. Denn ich fand, dass der Stoff sehr gut zu Meeresbewohnern aller Art passte, und somit sowohl zu den Walen als auch zu Delfinen. Nur wollte ich hier bei den Delfinen den Jeansstoff mit dem Stoff eines alten T-Shirts kombinieren, und den T-Shirt-Stoff nicht nur für die Augen verwenden, sondern als Teil des Körpers.

Ich zeichnete mir mit Bleistift auf Papier ein Schnittmuster. Der obere Teil des Körper des Delfins sollte aus drei Teilen, einem Mittelteil und zwei gegengleichen Seitenteilen, und der obere Teil der Schnauze aus zwei Teilen bestehen, während ich die Unterseite komplett aus einem einzigen Teil gestalten wollte. Die drei Flossen sollten jeweils aus zwei Teilen zusammengesetzt werden. Als das Schnittmuster fertig war, pauste ich die einzelnen Teile in benötigter Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt sie aus. Anschließend übertrug ich diese Papierteile auf den Jeansstoff und den T-Shirt-Stoff und schnitt die Stoffteile ebenfalls aus.

Als erstes setzte ich die drei Flossen und den oberen Teil der Schnauze jeweils aus zwei Teilen mit einer Naht zusammen. Die Flossen drehte ich anschließend um. Dann kam der obere Teil des Körpers an die Reihe. Hierzu nähte ich die Rückenflosse in das Mittelteil ein und befestigte daran erst das eine Seitenteil des Körpers und dann das andere mit jeweils einer Naht. Dabei fügte ich auch die beiden Seitenteile am Schwanz zusammen. Anschließend kam vorne noch die Schnauze an den Körper. Das war nun der obere Teil des Delfins. Um ihn fertigzustellen, nähte ich das untere Teil daran rundherum fest, wobei ich die Seitenflossen zwischenrein legte und eine Wendeöffnung frei ließ. Jetzt drehte ich den Delfin um und stopfte ihn aus. Die Wendeöffnung schloss ich von Außen.

Der Delfin sah so aus:

Leider hatte ich bei diesem Delfin das Gefühl, dass er gar kein Delfin war. Ich setzte mich also hin und änderte die Form aller Teile meines Schnittmusters und fing von vorne an. Dann wiederholte ich alle Arbeitsschritte, denn die Anzahl der Teile war gleich geblieben. Hier stickte ich am Schluss noch die Augen auf. Der Unterschied zur ersten Version war deutlich zu erkennen:

Das neue Tier sah einem Delfin viel ähnlicher. Jetzt war ich zufrieden. Ich habe den Delfin noch von den anderen Seiten fotografiert:

Der Delfin ist etwa 10 cm lang.

Wie schon beim Wal, musste ich hier auch das Schnittmuster verändern, weil ich mit dem ersten Ergebnis nicht zufrieden war. Leider betraf es alle Teile, was bei meinen anderen Tieren noch nie vorgekommen war. Dass man mal ein Teil kleiner oder größer machen muss, bin ich gewohnt, aber bei dem Delfin konnte ich komplett von vorne anfangen. Aber ich finde, die zusätzliche Arbeit hat sich gelohnt. Der Delfin sah nun aus wie ein Delfin und nicht wie ein dicker Fisch mit Schnauze. Zuletzt hatte ich einen Wal aus Jeansstoff genäht.

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