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Stempel für Wachs und Papier

Ein Tier, ein Kuchen und eine Blume wollten im Wachs verewigt und zu Papier gebracht werden. Um irgendwann einmal schöne Karten verzieren zu können oder auf Geschenkpapier zu landen, mit dem Geschenke eingepackt wurden. Das sollte für immer ihr Ziel sein…

Nachdem mir das Basteln der Stempel für Siegelwachs großen Spaß gemacht hatte, wollte ich weitere herstellen, aber dieses Mal mit ganz normalen Motiven, ohne Weihnachten. Mir schwebten da eine Rose, ein Muffin und ein Tier vor. Das Tier allerdings hatte ich so ähnlich schon in einem Stempel für Wachs verewigt, doch sollte der neue Stempel jetzt etwas kleiner werden.

Die Stempel für das Wachs wollte ich wieder aus dem hitzebeständigen Silikonkatschuk basteln. Als erstes zeichnete ich mir die drei Motive mit Bleistift auf Papier:

Nach diesen Entwürfen bastelte ich mir Modelle aus ofenhärtender Modelliermasse, die ich anschließend im Ofen härtete. Hierfür rollte ich die Modelliermasse aus, schnitt Kreise aus und modellierte die Motive auf. Die Kreise bekamen dann noch einen hochstehenden Rand. Hier habe ich sie mal fotografiert:

Um jetzt die Stempel herstellen zu können, ergänzte ich jeweils die Wände nach oben mit normaler Knetmasse, so dass kleine Becher entstanden, in die ich nun das flüssige Silikonkautschuk gießen konnte. Nachdem das Silikon ausgehärtet war, entfernte ich die seitlichen Wände aus Knetmasse und löste die fertigen Stempel von den Modellen ab. Sie sahen nun so aus:

Für die Herstellung der eigentlichen Wachssiegel schmolz ich kleinere Wachsstückchen in einem Löffel über einer Kerzenflamme, goss das flüssige Wachs auf Backpapier und drückte den Stempel hinein. Nacheinander wiederholte ich diese Vorgänge für jedes Motiv, und das sogar mehrfach. Hier möchte ich Wachssiegel zeigen, die mir gut gelungen sind:

Als ich die fertigen Siegel so betrachtete, kam mir die Idee, man könnte mit ihnen Geburtstagskarten basteln, vor allem in Kombination mit auf Papier gestempelten Motiven. Und diese Motive sollten die gleichen sein.

Also übertrug ich die Bleistiftentwürfe auf drei quadratische Gummiplatten, indem ich sie erstmal auf ein weiteres Blatt Papier pauste, sie ausschnitt, mit der Oberseite nach unten auf das Gummi legte und mit dem Fingernagel über die Rückseite strich. Anschließend schnitt ich nacheinander die einzelnen Motive mit meinem Linolschnittwerkzeug aus. Ich probierte die Gummistempel mit mehreren Stempelkissen aus. Die orangefarbenen Abdrücke habe ich mal fotografiert:

Die Stempel haben einen Durchmesser von etwa 2 cm.

Irgendwann, wenn sich mir eine Gelegenheit bietet, werde ich eine Karte mit den Wachssiegeln und den Stempelabdrücken basteln. Zuletzt habe ich Wachssiegel zu Weihnachten gebastelt und damit Karten und Geschenkanhänger verziert.

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