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Engelchen

Zwei kleine Engel waren aus dem Himmel herabgekommen und beschützten nun die Menschen. Einer von ihnen hatte seine Flöte mitgebracht, weil er es liebte, darauf zu spielen. Doch die Menschen konnten die Melodien nicht hören…

Für eine Adventsaktion in der Schule von Kind 2 habe ich mir diese Engel ausgedacht. Beim Elternabend bin ich gefragt worden, ob ich mit den Kindern basteln könnte. Und da ich sehr gerne modelliere, habe ich der Lehrerin genau das vorgeschlagen. Modellieren fand sie gleich gut. Für die Adventsaktion sollte es etwas Winterliches oder Weihnachtliches sein. Engel sind da ein recht beliebtes Motiv, und schließlich kann man alles basteln, auch mit Kindern, wenn es einfach genug gehalten wird. Ich musste die Engel nur selbst noch ausprobieren. Hierfür besorgte ich mir speziellen Ton, der einfach an der Luft härtete.

Ich formte aus dem Ton einen Kegel mit abgeflachter Spitze für den Körper und eine Kugel für den Kopf. Anschließend steckte ich einen halben Zahnstocher in den Körper und setzte den Kopf so darauf, dass sich der Zahnstocher in ihn bohrte. Der Zahnstocher sollte die Verbindung stabiler machen. Zusätzlich verband ich Kopf mit Körper mit ein wenig Ton, den ich mit Hilfe eines Zahnstochers verteilte. Nun war die Grundgestalt des Engels schon fertig.

Der Kopf erhielt noch eine Nase, indem ich eine kleine Kugel Ton andrückte, und Augen und Mund, die ich mit dem Zahnstocher einritzte. Für die Haare formte ich längere Schnüre, die ich oben auf den Kopf drückte. Vorne am Körper brachte ich Arme an, die ich aus dickeren Röllchen modellierte. Die beiden Hände bastelte ich aus zwei kleinen Kugeln, die ich an die Enden der Arme drückte. Nun fehlten nur noch die Flügel am Rücken des Engels. Ich formte sie einzeln und befestigte sie nacheinander an der Rückseite des Körpers.

Weil ich noch Lust hatte, weiter zu kneten, bastelte ich auf gleiche Weise einen zweiten Engel. Nur habe ich ihn mir ein bisschen komplizierter ausgedacht. Der Engel sollte eine Flöte halten. Hierfür bastelte ich mir eine Flöte aus zwei Teile, die ich an die Hände von oben und unten drückte. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen verstrich ich bei beiden Engeln jeweils sorgfältig mit einem Zahnstocher, um sie stabiler zu machen.

Ich habe die Engel noch mal einzeln fotografiert, seitlich von vorne und von hinten, so dass man auch die Flügel sehen kann:

Die Engel sind etwa 6 und 4,5 cm groß.

Mit diesem Ton konnte ich wunderbar modellieren. Und ich fand sehr praktisch, dass er an der Luft härtet, und man ihn nicht im Brennofen brennen muss. So wie den klassischen Ton. Aus ihm habe ich ja auch begeistert Tiere geknetet, die dann gebrannt wurden, wie mein Pferdchen.

 

 

 

 

 

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