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Winterliche Pinguine mit Fischen

Heute war wieder einmal Markttag gewesen. Die beiden Pinguine hatten sich wie immer darauf gefreut. Dort gab es überall Fische, soweit das Auge reichte. Auch unsere Pinguine hatten wieder zugeschlagen…

Ich wollte passend zur Jahreszeit etwas Winterliches basteln. Dabei fielen mir Pinguine ein, die ich mit Mützen und Schals einkleiden wollte. Und da die Pinguine, zwei an der Zahl, nicht alleine bleiben sollten, hatte ich mir einen Korb mit ein paar Fischen vorgestellt. Das alles wollte ich aus ofenhärtender Modelliermasse modellieren, weil mir das Modellieren immer wieder sehr viel Spaß macht.

Als erstes nahm ich mir die Pinguine vor. Hierfür formte ich mir aus einer dunklen Modelliermasse, die ich mir aus blau und ein wenig schwarz gemischt hatte, einen eiförmigen Körper, den ich an einer Seite spitz ausformte und auf den ich an der anderen Seite ein weiteres Ei als Kopf setzte. Dann bekam der Pinguin aus orangefarbener Masse zwei Füsse und einen Schnabel. Rechts und links von den Füssen brachte ich oben an den Körper zwei schmale Flügel an. Jetzt fehlten noch ein weißes Lätzchen vorne am Körper und zwei Augen, die ich nacheinander andrückte, die Augen waren dabei aus weißer und schwarzer Modelliermasse.

Für die Mütze formte ich einen kleinen Kegel, an dem ich oben eine Kugel anbrachte und unten ein weißes Band. Kugel und Band strukturierte ich mit einem Zahnstocher. Die Mütze setzte ich auf den Kopf des Pinguins. Den Schal fügte ich aus mehreren kleinen Teilchen aus Modelliermassen zweier Farben zusammen, die ich abwechselnd aneinanderreihte. Anschließend schlang ich ihn um den Hals des Pinguins. Beide Pinguine waren auf gleiche Weise entstanden.

Zum Schluss bastelte ich aus brauner Modelliermasse einen Korb mit zwei Henkeln, in den ich die Fische legte, die ich mir aus silberfarbener Modelliermasse geformt hatte. Als die Fische bereits im Korb lagen, bekamen sie noch Augen auf jeweils nur einer Seite. Als ich mit allem zufrieden war, steckte ich die Figuren in den Backofen.

Ganz oben ist die Figurengruppe als Ganzes zu sehen. Hier habe ich jede Figur noch mal einzeln und von mehreren Seiten fotografiert:

Das waren die beiden Pinguine. Jetzt kommt noch ein Bild des Fischkorbes:

Der größere der beiden Pinguine ist etwa 4,5 cm hoch.

Die Pinguine passen, wie ich finde, sehr gut zum Winter. Vor allem wenn sie, wie hier, eine Mütze und einen Schal tragen. Und es hat mir, wie immer, eine Menge Spaß gemacht hat, die Figuren zu basteln. Ich werde wohl nie mit dem Modellieren aufhören. Zuletzt hatte ich eine Raupe mit Kastanien modelliert.

Wachssiegel mit Kerze und Zweig

Nun musste noch eine hübsche Verzierung für die Weihnachtskarte gefunden werden. Allerdings existierte diese Weihnachtskarte noch nicht wirklich, sonder schwirrte nur als grobe Vorstellung herum. Diese neuen Verzierungen sollten auch zur Karte passen…

Nachdem ich meine ersten Erfahrungen mit den selbst gemachten Siegelstempel aus Silikonkautschuk gesammelt hatte, wollte ich nun einen weiteren Stempel aus Speckstein schnitzen. Denn der Speckstein ist für diesen Zweck ein sehr geeignetes Material. Es klebt, wie auch das Silikon, nicht am warmen Wachs fest. Und möglicherweise sollte ich mit dem Speckstein etwas andere Ergebnisse erhalten als mit dem Silikon.

Ich sägte mir also ein kleines Stück von einem größeren Speckstein ab und brachte es in eine zylindrische Form, da die Wachssiegel rund werden sollten. Die Fläche, in die ich das Motiv schnitzen wollte, schmirgelte ich ganz glatt. Anschließend zeichnete ich das Motiv mit einem Bleistift auf und arbeitete es mit der kleinen Klinge meines Taschenmessers heraus. Der Stein sah zum Schluss so aus:

Da der Stein weiße Flecken hat, verschwindet das Motiv teilweise. Nun war er soweit, um ausprobiert zu werden. Extra für dieses Motiv hatte ich mir neues grünfarbiges Siegelwachs bestellt, weil ich dachte, dass diese Farbe ganz gut dazu passt. Also schmolz ich ein wenig Wachs über einer Kerzenflamme in einem Löffel und goss das flüssige Wachs auf ein Blatt Papier. Nach einer ganz kurzen Wartezeit drückte ich den Stempel hinein, den ich vorsichtig abzog, nachdem das Wachs wieder fest geworden war. Ich habe das Ergebnis mal fotografiert:

Dieses Siegel sah durchaus anders aus als die Siegel, die ich mit den Silikonstempel erhalten hatte. Es gefiel mir schon ganz gut, dennoch störte mich, dass die Kerze nicht ganz eben geworden war. Ich beschloss also, noch einen anderen Stempel zu basteln, dieses Mal aber aus Silikonkautschuk. Hierfür brauchte ich wieder ein Modell, das ich mir aus ofenhärtender Modelliermasse herstellen wollte. Um dieses Modell zu basteln, rollte ich ein wenig der Modelliermasse aus und drückte den Stempel aus Speckstein hinein. Den entstandenen Abdruck besserte ich hier und da aus, vor allem an der Kerze. Hier ist das Modell nach dem Härten im Ofen zu sehen:

Um jetzt den Stempel zu basteln, befestigte ich außen am Modell rundherum eine dünne Wand aus Knete, so dass ein kleines Gefäß entstand, das ich mit flüssigem Silikonkautschuk füllte. Nach ein paar Stunden war das Silikon hart geworden und der Stempel fertig:

Das zugehörige Wachssiegel gefiel mir schon deutlich besser:

Diesen Stempel probierte ich auch mit anderen Siegelwachsen in anderen Farben aus. Unter anderem war da ein rotes Wachs dabei, und hier konnte man das Motiv kaum erkennen. Die Nadeln des Zweiges waren einfach zu dünn. Weshalb ich einen dritten Versuch begann.

Jetzt modellierte ich das Motiv direkt auf der Scheibe auf. Nachdem ich mit dem Motiv zufrieden war, bekam die Scheibe noch einen kleinen Rand. Das Modell sah so aus:

Beim Basteln des Stempels ging ich genauso vor wie bei dem anderen. Der fertige Stempel ist hier zu sehen:

Auch hier stellte ich Siegel aus Wachsen in verschiedenen Farben her:

In dem grünen Wachs kommt das Motiv genauso schön heraus wie bei dem anderen Stempel, das Ergebnis in dem roten Wachs ist aber hier viel besser. Das Motiv ist auch gut zu sehen. Jetzt war ich zufrieden.

Der dritte Stempel hat einen Durchmesser von 2,3 cm.

Ich glaube, ich werde in Zukunft alle meine Siegelstempel aus Silikonkautschuk basteln, falls ich noch mal welche brauchen werde. Aber man kann bestimmt auch schöne Geburtstagskarten mit Wachsiegeln gestalten. Es muss nicht immer zu Weihnachten sein. Denn Wachssiegel können die unterschiedlichen Motive haben. Meine letzten zeigten neben einem weihnachtlichen Engel auch ein lustiges Tier.

Wachssiegel mit einem Engel, einem Tier und meinem Zeichen

Verzierungen für Weihnachten wollten gefunden werden, als Verschönerungen der Geschenkanhänger. Da drängten sich ein kleiner lustiger Engel und ein zotteliges Tierchen auf, die dafür herhalten wollten. Beide werden ihrer Aufgabe wohl gerecht werden…

Als ich in einem Geschäft verschiedenfarbiges Siegelwachs sah, kam mir die Idee, wieder Siegelstempel selbst zu machen. Vor ein paar Jahren hatte ich mich schon einmal mit diesem Thema beschäftigt. Damals hatte ich die Stempel aus Polyurethan-Gießharz gegossen. Manche hatten am Siegelwachs ein wenig geklebt, weshalb ich dieses Mal ein anderes Material testen wollte. Ich wollte nun den Silikonkautschuk verwenden, aus dem ich normalerweise meine Gießformen bastele. Denn bekanntlicherweise klebt am Silikon nichts fest.

Als erstes wollte ich den Engel ausprobieren. Hierfür modellierte ich mir aus ofenhärtender Modelliermasse ein Modell, das ich anschließend im Ofen härtete. Dann baute ich drumherum eine dünne Wand aus normaler Knete und füllte das so entstandene Gefäß mit flüssigem Silikonkautschuk, der über Nacht fest wurde. Den fertigen Stempel testete ich sofort mit Siegelwachs, das ich noch übrig hatte, und war sehr zufrieden.

Da alles gut geklappt hatte, bastelte ich zwei weitere Modelle, eines mit einem unspezifischem Tier und eines mit meinem Zeichen. Die weiteren Arbeitsschritte waren die gleichen wie bei dem Engel. Ich habe mal alle Modelle und alle Stempel fotografiert:

Um nun so ein Wachssiegel herzustellen, tropft oder gießt man flüssiges Siegelwachs auf Papier, lässt es kurz abkühlen und drückt anschließend den Stempel hinein. Auf den folgenden Bildern sind meine Wachssiegel zu sehen:

Kleinere Siegel funktionieren besser als größere. Und es gelingen auch nicht alle gleich gut. Ich hatte Schwierigkeiten, immer das komplette Motiv in dem Wachs abzubilden. Hier habe ich noch andersfarbiges Wachs getestet:

Der Stempel mit dem Tier hat einen Durchmesser von 2,8 cm

Ich finde, dass Wachssiegel sehr schön aussehen. Und gerade für Verzierungen von Geschenken oder Grußkarten eignen sie sich gut. Natürlich kann man auch fertige Stempel kaufen, und es gibt auch Hersteller, die einem einen Stempel mit eigenem Motiv herstellen. Die sind dann auch nicht gerade günstig und sehen mir fast zu perfekt aus. Und dass meine Stempel eben nicht perfekt sind, macht sie umso schöner. Vor einigen Jahren habe ich schon mal verschiedene Wachssiegel gebastelt.

Bunte Schmetterlinge aus Stoff

Zwei farbenfrohe Schmetterlinge flatterten durch die milde Sommerluft. Sie waren auf der Suche nach den schönsten Blumen. Und hier und da ließen sie sich nieder, um sich in der warmen Sonne auszuruhen…

Schon im Sommer hatte ich die Idee für einen Schmetterling aus Stoff. Doch da ich immer wieder etwas anderes zu tun hatte, kam ich erst im Herbst dazu, diese Idee umzusetzen. Der Schmetterling sollte klein und handlich werden, und dabei schöne leuchtenden Farben bekommen. Ich wollte ihn aus Fleece-Stoffen und einem Baumwollstoff für die Fühlerchen nähen.

Ich zeichnete also ein Schnittmuster mit allen notwendigen Teilen mit Bleistift auf Papier, ein Teil für den Körper, jeweils ein Teil für die beiden Flügel, ein Teil für die Fühler, und ein kreisrundes Teil, da die großen Flügel andersfarbige Flecken bekommen sollten. Anschließend pauste ich die Teile in der richtigen Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt sie aus. Körper, Fühler, und Flügel sollten aus jeweils zwei gegengleichen Teilen bestehen, wobei die großen Flügel zusätzlich die Kreise noch hatten. Die Papierteile übertrug ich auf die entsprechenden Stoffe und schnitt sie wiederum aus.

Als erstes nähte ich die Kreise in die großen Flügel. Dann fügte ich die acht Teile zu den vier Flügeln und die vier Teile zu den beiden Fühlern zusammen und drehte alles anschließend um. Den Körper nähte ich etwa zu Zweidritteln zusammen, wobei ich die beiden Fühler und zwei der Flügel dazwischen platzierte, und drehte ihn um. Jetzt legte ich die verbliebenen Flügel in die Wendeöffnung und verschloss diese mit dem Matratzenstich, wobei ich zwischendrin den Körper mit Füllwatte ausfüllte. Das war schwierig, ging aber nicht anders, da die Flügel nicht in den Körper passten. Zum Schluss stickte ich zwei Augen und einen Mund auf den Kopf. Ich habe den fertigen Schmetterling mal von vorne und von hinten fotografiert:

Nachdem ich mit dem ersten Schmetterling zufrieden war, bastelte ich noch einen zweiten in anderen Farben. In den Körper des zweiten Schmetterlings steckte ich eine kleine Rasselscheibe. Da diese fast ein wenig zu groß war, ist der Körper hier breiter:

Der Schmetterling ist etwa 10 cm breit.

Ich finde, der Schmetterling ist von seiner Größe her gerade richtig für kleine Kinderhände, weshalb die Idee mit der Rasselscheibe gut ist. Vielleicht gibt es allerdings noch kleinere oder länglichere, die besser in den Körper passen. Meine Tiere sind immer eher etwas kleiner, wie der kleine Hund, den ich zuletzt genäht habe, weil ich kleine Dinge liebe, und diese nicht allzu viel Platz wegnehmen. Hin und wieder ist aber auch ein etwas größeres Tier dabei, wie der Hund mit dem Halsband.

Kopf in schwarz-weiß

Ein weiteres Gesicht wollte auf Papier gebannt werden. Und das schon sehr lange. Endlich hatte es geschafft. Und reihte sich somit ein in zahlreiche Zeichnungen, die über Jahre hinweg entstanden waren…

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, dieses Gesicht zu zeichnen. Seit wir uns die Serie „The man in the high castle“ angesehen hatten, wollte ich den britischen Schauspieler Rufus Sewell zeichnen. Hier musste ich natürlich, wie bei allen öffentlichen Persönlichkeiten, auf ein Pressefoto zurückgreifen, da man sie meistens nicht selbst fotografieren kann. Aber ich ändere sie immer ein wenig ab.

Hier wollte ich auch einmal zeigen, wie ich so ein Portrait zeichne. Wie bei allen Zeichnungen begann ich auch bei diesem Portrait mit dem Umriss, den ich grob skizzierte:

Als ich mit den Seitenverhältnissen zufrieden war, arbeitete ich das Gesicht zuerst aus, und das schrittweise, wobei ich von oben nach unten vorging. Die Stirn und die Augen wurden also als erstes plastisch:

Anschließend beschäftigte ich mich mit Nase und Wangen:

Hier hatte ich den Mund schon angedeutet, den ich dann mit dem Rest des Gesichts bearbeitete:

Sobald das Gesicht vollendet war, zeichnete ich das Ohr, das oben schon zu sehen ist, den Hals, die Haare und das Hemd. Anschließend ließ ich die Zeichnung erst mal ein paar Stunden liegen. Denn irgendwie war ich damit noch nicht ganz zufrieden. Der Mund passte mir nicht. Nach der Pause nahm ich mir das Portrait erneut vor und veränderte den Mund, indem ich ihn vollständig wieder wegradierte und ihn erneut zeichnete. Jetzt gefiel er mir deutlich besser. Auch an anderen Stellen malte ich hier und da nach. Ich könnte an jeder meiner Zeichnungen ewig arbeiten, aber irgendwann muss sie beendet sein. Also erklärte ich auch dieses Portrait für fertig:

Ich zeichnete dieses Mal auf ein DinA4-Blatt normales Kopierpapier. Die Zeichnungen sehen anders aus, da das Kopierpapier glatter ist als mein gutes Zeichenpapier. Aber sie gefallen mir genauso gut. Denn das Papier spielt für mich eine untergeordnete Rolle, ich muss mit der Zeichnung an sich zufrieden sein. Gezeichnet habe ich auch hier wieder mit dem Feinlinienbleistift der Breite 0,5 mm und der Härte 2B.

Das Zeichnen von Portraits macht mir besonders viel Spaß, da sie nicht ganz so einfach sind und immer eine Herausforderung darstellen. Schließlich sollte man erkennen können, um wen es sich bei der dargestellten Person handelt. Doch im Prinzip zeichne ich alles gern, bei Blumen oder Gegenständen muss man nicht ganz so auf Genauigkeit achten, denn die Blume ist immer noch eine Blume, auch wenn sie nicht exakt wie die reale Blume aussieht. Zuletzt hatte ich mit Bleistift Blumen und mit dem Kugelschreiber unseren Hund gezeichnet. Mal sehen, ob es das nächste Mal vielleicht doch ein Gebrauchsgegenstand wird, wie ich es mir schon vorgenommen hatte.

Kleine Hunde aus rotbraunem Stoff

Zwei Geschwisterwelpen sahen sich zum Verwechseln ähnlich. Wie Zwillinge, und die Menschen hatten so ihre Probleme, sie auseinanderzuhalten. Nicht aber die Hundemama, sie wusste immer sehr genau, wer wer war, auch wenn der eine so frech war wie der andere…

Vor einiger Zeit hatte ich einen größeren Hund entworfen und genäht. Es war ein stehender Hund, mit dem ich doch recht zufrieden war. Irgendwann hatte ich dann die Idee, zu diesem Hund einen kleinen Welpen zu machen, so dass eine kleine Hundefamilie entstehen konnte. Hierfür wollte ich das große Schnittmuster verkleinern und hier und da entsprechend verändern, vor allem an den Beinen, die bei den kleinen Hunden dicker sein sollten.

Also scannte ich das große Schnittmuster ein und druckte es wieder verkleinert aus. Anschließend änderte ich die Seitenteile und die Unterseite des Körpers und die Beinteile so ab, dass die Beine breiter wurden. Die so neu entstandenen Teile und alle anderen Teile, die ich so gelassen hatte, pauste ich auf ein weiteres Blatt Papier und erhielt so ein neues Schnittmuster. Dieses Schnittmuster übertrug ich wiederum auf Papier und dabei die einzelnen Teile in richtiger Anzahl. Diese Papierteile schnitt ich dann aus.

Den Hund wollte ich aus rotbraunem Fleece-Stoff und zwei Nicki-Stoffen nähen. Also übertrug ich die Papierteile auf die entsprechenden Stoffe und schnitt die Teile wiederum aus. Den Hund nähte ich dann so wie den großen Hund, also erst Ohren und Schwanz, dann den Kopf und den Körper, und zum Schluss verband ich beides miteinander. Vorne am Körper ließ ich eine Wendeöffnung frei. Nach dem Nähen wendete ich das Tier, stopfte es aus und schloss die Wendeöffnung von außen. Zum Schluss stickte ich dem Hund noch zwei Augen auf. Ich habe den fertigen Hund mal von mehreren Seiten fotografiert:

Nachdem ich mit dem ersten Hund fertig war, nähte ich noch einen zweiten. Das geschieht bei fast allen meinen Tieren, um so mein Schnittmuster noch einmal auszuprobieren, falls noch etwas geändert werden muss. Hier aber war ich von Anfang an mit dem Schnittmuster zufrieden.

Der Hund ist etwa 7 cm hoch.

Ich liebe ja besonders die ganz kleinen Stofftiere. Doch manchmal will ich auch größere Tiere nähen, besonders dann, wenn sie für den Markt bestimmt sind. Und wenn diese Tiere mir gut gefallen, werden sie eben noch einmal in einer kleineren Version gefertigt. Wie bei diesem Hund. Es geschah auch bei einem Nilpferd, das ich vor nicht allzu langer Zeit gebastelt hatte. Das größere Nilpferd nähte ich aus Fleece-Stoffen, während ich für das kleinere ausschließlich Baumwollstoffe verwendete. Meine ganz kleinen Stofftiere gefallen mir besonders gut, weil sich daraus Anhänger machen lassen, die nicht allzu riesig sind.

Hundezeichnung mit Kugelschreiber

Unser kleiner Hund hatte es sich mit seinem Teddy auf dem Sofa gemütlich gemacht. Er liebt Stofftiere und ganz besonders Teddybären. Dabei eignen sie sich sowohl zum Kuscheln als auch zum Werfen. Ob sich das wohl jemals ändern sollte…

Kürzlich musste ich wider Erwarten ins Krankenhaus. Ich hatte mir nach einer Operation eine Infektion eingefangen, die ich nicht so leicht wieder los wurde. Nachdem ich das erste Mal Fieber bekommen hatte und in die Klinik ging, bekam ich ein Rezept für ein Antibiotikum für zu Hause. Ich schluckte also brav die Tabletten bis zum Schluss. Doch ein paar Tage später bekam ich erneut Fieber und musste im Krankenhaus bleiben, wo ich täglich mehrere Infusionen bekam. Mein Mann brachte mir dann Sachen und konnte sie wegen Corona nur unten abgeben. Leider hatte ich selbst nicht daran gedacht, dass ich möglicherweise auch noch Zeichenutensilien gebrauchen konnte, da ich etwas länger bleiben musste.

Ich hatte ein recht dickes Buch, doch am Ende war es ausgelesen. Und wer einmal im Krankenhaus war, weiß, dass es dort ziemlich langweilig sein kann, wenn es einem besser geht. Also beschloss ich, etwas zu zeichnen. Dabei hatte ich nur einen Kugelschreiber, den mir eine Krankenschwester gab, mit dem ich auf der Liste ankreuzen sollte, was ich essen wollte. Am Ende durfte ich ihn mit nach Hause nehmen. Das ist er:

Es ist also kein besonderer Kugelschreiber. Da ich natürlich kein Zeichenpapier oder Kopierpapier hatte, nahm ich ein Blatt Papier, das ich in der stationären Aufnahme bekommen hatte, und das auf der Rückseite bedruckt war. Außerdem war es auch nicht weiß. Aber das war mir egal, weil mir so langweilig war, und ich nicht wusste, wie ich die Stunden herumbringen sollte, bis es Zeit war, schlafen zu gehen.

Deshalb nahm ich mir die Krankenhausmappe, die ich ebenfalls in der stationären Aufnahme bekommen hatte, als Unterlage, legte das Blatt Papier darauf und fing an, unseren Hund zu zeichnen, von dem ich ein Foto auf dem Handy hatte. Dabei ging ich so vor wie bei den Bleistiftzeichnungen. Als erstes skizzierte ich den Umriss von Hund und Teddy. Dann arbeitete ich den Kopf beginnend von der Nase aus. Als ich damit zufrieden war, kam der Körper an die Reihe, der in dieser Perspektive recht klein ausfiel. Zum Schluss gab ich dem Teddy Struktur, indem ich willkürlichere Muster zeichnete. Da mir Hund und Teddy allein zu verloren schien, malte ich noch ein wenig Schatten. Ich ließ die Zeichnung über Nacht liegen und verbesserte sie ein wenig am nächsten Morgen. Hier ist die fertige Zeichnung noch einmal:

Die Zeichnung ist etwa 15 cm breit.

Ich wollte schon länger mal mit dem Kugelschreiber zeichnen. Doch bisher hatte ich mich nicht getraut. Schließlich kann man den Kugelschreiber nicht so einfach wegradieren, wie den Bleistift. Und diese Angst hatte mich bisher blockiert. Aber wenn man nichts anderes hat, nimmt man auch den Kugelschreiber. Und vor allem von der Langeweile angetrieben wird. Da ich noch nie mit einem Kugelschreiber gezeichnet hatte, habe ich mir ein Motiv ausgesucht, das ich sehr gut kenne. Zum Vergleich habe ich hier eine Hundezeichnung, die ich mit dem Bleistift angefertigt habe. Da mir das Zeichnen auch hier großen Spaß gemacht hatte, werde ich es bestimmt wieder mit dem Kugelschreiber versuchen.

Kleine Kürbisköpfe

Jemand hatte in zwei kleine Kürbisse jeweils ein Gesicht geschnitten. Jetzt lachten sie um die Wette und steckten die Menschen, die sie betrachteten, mit ihrer Fröhlichkeit an. Wer weiß, wie lange sie das schafften…

Überall habe ich die orangenen Kürbisse mit ihren lustigen Gesichtern gesehen, so dass sie mich zu einer eigenen Bastelarbeit inspirierten. Eigentlich mochte ich Halloween nie besonders, aber die lachenden Kürbisse, die unweigerlich zu Halloween gehören, gefielen mir schon immer. Deshalb hatte ich beschlossen, mir dieses Jahr auch einen lustigen Kürbis, oder gleich mehrere zu basteln.

Da ich wie immer mehrere haben wollte und die Kürbisse aus ofenhärtender Modelliermasse hergestellt werden sollten, musste ich mir wieder eine Form aus Silikon gießen. Hierfür brauchte ich ein Modell, das ich mir aus meiner grauen Lieblingsmodelliermasse, die man ebenfalls im Backofen härten konnte, formte. Aus einer plattgedrückten Kugel entstand der Kürbis, in den ich Rillen und ein Gesicht mit dem Zahnstocher ritzte, und den ich anschließend noch mit einem Stiel versah. Nach dem Härten im Backofen sah er so aus:

Um eine Form herzustellen, bastelte ich mir ein kleines Kästchen aus festem Karton, auf dessen Boden ich das graue Modell klebte. Nachdem ich kleine Ritzen mit normaler Knete abgedichtet hatte, füllte ich dieses Kästchen bis knapp unter den Rand mit flüssigem Silikonkautschuk, den ich über Nacht aushärten ließ. Dann konnte ich die fertige Form herausholen:

Jetzt war sie bereit, ausprobiert zu werden. Die Kürbisse sollten dreifarbig werden, der eigentliche Kürbis orange, der Stil grün, und das Gesicht etwas dunkler, ich entschied mich für braun. Zuerst drückte ich die grüne Modelliermasse in den Stil, und anschließend die orangene in den Kürbis. Um jetzt das Gesicht noch braun zu machen, vermischte ich braune Modelliermasse mit der flüssigen farblosen Variante und trug das Gemisch mit dem Zahnstocher auf. Als der Kürbis fertig war, kam er in den Backofen. Ich habe ihn mal fotografiert:

Er gefiel mir schon ganz gut, dennoch wollte ich auch noch eine dunklere Farbvariante ausprobieren. Für den Stil nahm ich mein dunkles fertiges Grün, für den Kürbis mischte ich rot und orange zu einem Dunkelorange zusammen und für das Gesicht mischte ich ein wenig schwarz zu dem Braun, bevor ich wiederum etwas von der flüssigen Variante dazugab. Der dunklere Kürbis sah so aus:

Da mir dieser viel besser gefiel, bastelte ich mir noch weitere vier Kürbisse. Schließlich hatte ich ja eine Form hergestellt, die ich noch viele Male verwenden konnte.

Der Kürbis ist etwa 2 cm breit und 2,5 cm hoch.

Ich finde selbstgemachte Silikonformen toll, da man das eigentliche Modell sooft basteln kann wie man will und dabei auch verschiedene Farbvariationen ausprobieren kann. Die Objekte eignen sich ebenso zum Verschenken und zum Dekorieren. Wenn die Form fertig ist, sind sie schnell mal gebastelt, somit hat man auch mal kurzfristig kleine Geschenke. Und nicht zuletzt macht das Herstellen solcher Formen jede Menge Spaß und funktioniert mit allen Silikonen gleich, wobei ich festgestellt habe, dass die Modelle selbst aus ofenhärtender Modelliermasse bestehen sollten. Zuletzt habe ich Anhänger mit Formen aus durchsichtigem Silikon gebastelt.

Anhänger mit kleinen Herzchen

Einige farbenfrohe Herzchen hatten sich zusammengefunden, um nie wieder auseinanderzugehen. Denn sie wurden eingefroren in einem Block wie aus Glas. So sollte ihre Schönheit für immer konserviert sein…

Nachdem ich vor kurzem einen runden, durchsichtigen Anhänger gegossen hatte, und ich mit ihm sehr zufrieden war, beschloss ich, auch einen eckigen zu basteln. Hier wollte ich kleine Herzchen in verschiedenen Farben eingießen. Die Herzchen wiederum wollte ich aus meiner ofenhärtenden Modelliermasse in verschiedenen Neontönen basteln.

Ich hatte bereits eine Silikonform für einen eckigen Anhänger. Da ich diese aber aus einem Silikon gegossen hatte, die empfindlich gegenüber Gießharzen war, wollte ich nun eine neue aus einem anderen Silikon herstellen, das dieses Problem nicht hatte. Die alte Form kam hier jedoch auch zum Einsatz, mit ihrer Hilfe bastelte ich ein neues Modell aus ofenhärtender Modelliermasse für die neue Form. Da der neue Anhänger aber dicker werden sollte, als der alte, brachte ich unten an das Modell eine dünne Platte an, die ich anschließend auf die richtige Größe zuschnitt. Dann härtete ich das Modell im Backofen, besserte es hier und da noch ein wenig aus und härtete es erneut.

Als das Modell fertig war, bastelte ich mir ein kleines Kästchen aus festem Karton, auf dessen Boden ich das Modell klebte. Den Spalt zwischen Modell und Karton und die Ecken des Kästchens dichtete ich mit normaler Knetmasse ab. Anschließend lackierte ich sowohl die Innenseiten des Kästchen als auch das Modell zweimal mit einem Glanzlack, den ich vollständig trocknen ließ. Ich habe das bereits geöffnete Kästchen mit dem Modell mal fotografiert:

Als der Lack nach etwa 24 Stunden völlig durchgetrocknet war, füllte ich das Kästchen bis kurz unter den Rand mit flüssigem Silikonkautschuk, das nach wenigen Stunden fest war. Die fertige Form konnte ich nun aus dem Kästchen herausholen:

Diese Form war komplett durchsichtig. Ich habe sie hier fotografiert, nachdem ich sie dreimal mit Gießharz gefüllt hatte. Mit jedem Mal wurde sie ein bißchen weißer. Ich hatte allerdings schon bei dem runden Anhänger festgestellt, dass diese Verfärbung die Oberfläche der fertigen Gießlinge nicht veränderte.

Für die kleinen Herzchen verwendete ich meine Form für Waffeln. Ich stellte kleine Waffeln aus ofenhärtender Modelliermasse her, die ich jeweils in fünf Herzchen zerteilte. Im Artikel mit dem großen Puzzleteil erkläre ich das genauer. Hier habe ich mal einige dieser Herzchen nach dem Härten fotografiert:

Um den Anhänger zu basteln, goß ich in die Form erst wenig Gießharz, das ich 24 Stunden stehen ließ. Dann legte ich sechs Herzen mit der Oberseite nach unten darauf und füllte die Form bis zum Rand mit dem durchsichtigen Gießharz. Nach etwa zwei Tagen konnte ich den Anhänger aus der Form holen:

Die Vertiefungen in den Herzchen sind auch hier noch gut zu sehen. Ich habe danach noch zwei weitere Anhänger gegossen, die ich zum Schluss mit einem Ring und einem Band versehen habe. Einen davon habe ich fotografiert:

Der Anhänger ist etwa 4 cm hoch.

Da die eingegossenen Objekte sehr gut zu erkennen sind, werde ich diese Silikonform wie auch die Form für den runden Anhänger für weitere kleinere Gegenstände verwenden. Die Kombination aus ofenhärtender Modelliermasse und durchsichtigem Gießharz funktioniert sehr gut. Vielleicht werden ich mal kleine Tiere direkt modellieren, die ich dann eingieße.

Raupe mit Kastanien

Eine kleine grüne Raupe vergnügte sich in den bunten Blättern des Herbstlaubes. Doch irgendwann entdeckte sie komische braune Kugeln, die sie noch nie gesehen hatte. Und fand, dass diese sich zum Spielen viel besser eigneten…

Ich hatte mal wieder Lust, etwas zu modellieren. Und da gerade Herbst ist und überall die Kastanien auf den Böden herumliegen, sollte es diesmal was mit Kastanien werden. Aber natürlich nicht mit echten Kastanien, sondern mit selbstgebastelten. Und ein Tier durfte dabei auch nicht fehlen, ich hatte die spontane Idee einer kleinen grünen Raupe.

Als allererstes mischte ich mir aus den ofenhärtenden Modelliermassen, die ich zu Hause hatte, die Farben zusammen, die ich für das Bastelprojekt brauchte. Also ein Rotbraun und ein ganz helles Braun für die Kastanien, für die Kastanienhüllen zusätzlich ein helles Gelbgrün und ein dunkleres Grün für die Raupe. Meistens verwende ich die Modelliermassen, so wie sie sind, aber dieses Mal habe ich außer Weiß und Schwarz alle anderen Farben zusammengemischt. Das war auch nicht schwierig.

Für die Kastanien formte ich aus der rotbraunen Modelliermasse vier verschieden große Kugeln, die ich an zwei Seiten etwas flach drückte. Anschließend befestigte ich daran kleine ovale Plättchen der hellbraunen Masse, so dass die Kugeln wie echte Kastanien aussahen. Die Hüllen bastelte ich aus einer hellgrünen und einer hellbraunen Platte, indem ich sie aneinanderdrückte. Dann rundete ich die Ecken ein wenig ab. Eine dieser Hüllen kam an eine Kastanie, der anderen gab ich die Form einer Eierschale. Zum Schluss erhielten die beiden Hüllen kleine grüne Stacheln, die ich fest andrückte.

Um die Raupe zu basteln, modellierte ich aus der dunkelgrüneren Modelliermasse eine Wurst, die an einem Ende etwas dünner zulief. Dann fügte ich ihr mit dem Zahnstocher nacheinander mehrere Rillen hinzu. Für die Füße formte ich mehrere kleine Kügelchen, die ich an den Körper drückte. Zum Schluss bekam die kleine Raupe noch einen Grinsemund und zwei Glubschaugen.

Als alle Einzelteile fertig waren, arrangierte ich sie zu einem Ganzen, indem ich sie fest aneinander drückte. Anschließend kam die Skulptur zum Härten in den Backofen. Dann war sie fertig.

Ich habe mal Fotos von der Raupe von verschiedenen Seiten gemacht:

Und von den Kastanien und ihren Hüllen:

Die ganze Skulptur ist ganz oben zu sehen. Sie ist etwa 6 cm lang.

Ich liebe es ja, hin und wieder Tiere zu modellieren. Dabei sind es aber nicht nur die Tiere, sondern es ist immer noch etwas anderes dabei. Bei der Raupe hier waren es Kastanien. Zuletzt hatte ich einen Vogel gebastelt, der einen Stift hielt, und dazu einen Behälter mit weiteren Stiften. Das Modellieren macht mir großen Spaß, es fällt mir leicht, es geht schnell und mit den Ergebnissen bin ich fast immer zufrieden. Mal sehen, was ich als nächstes modelliere.