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Siebdruck mit Rose und Schmetterling

Ein Schmetterling umflatterte die schönste Rose, die in dem kleinen Garten wuchs. Die Rose schien in ihrer Pracht alles zu überstrahlen, was um sie herum war. Doch der Schmetterling gab sich die größte Mühe, sie doch noch eines Tages zu übertreffen…

Da immer noch Gesichtsmaskenzeit herrschte, wollte ich mir noch eine basteln. Schließlich konnte man nicht genug haben. Und da ich einfarbige Masken zu langweilig fand, wollte ich sie mit einem Siebdruck verschönern. Auch jetzt sollte es ein Motiv sein, das ich speziell für die Maske entwerfen wollte. Schon seit längerem hatte ich mir vorgenommen, eine Rose an einem Strauch zu zeichnen, doch war ich bis jetzt nicht dazugekommen. Also dachte ich mir ein Rosenmotiv für den Siebdruck aus. Und da die Rose nicht alleine dastehen sollte, fügte ich ein Blatt und einen Schmetterling hinzu.

Ich zeichnete mit Bleistift auf Papier einen Entwurf, und zwar so, wie er später gedruckt werden sollte und vor allem so, wie er mit der Schablonentechnik möglich war. Der fertige Entwurf sah so aus:

Als ich mit dem Entwurf zufrieden war, übertrug ich ihn mit einem Folienstift auf eine Overheadfolie. Anschließend schnitt ich das Motiv mit einem Cuttermesser vorsichtig aus. Ich habe die fertige Folie mal fotografiert:

Um nun zu drucken, befestigte ich die Folie auf dem Siebrahmen. Außerdem mischte ich mir ein etwas dunkleres Gelb zusammen. Dann legte ich den Siebrahmen mit der Folie nach unten auf den Stoff, trug etwas von der Farbe auf die andere Seite des Siebes auf und strich sie mit der Rakel durch das Sieb auf den Stoff. Diesen Vorgang wiederholte ich mehrere Male. Als erstes druckte ich das Motiv auf mein weißes Probe-T-Shirt, das ich eigens für diesen Zweck gekauft hatte:

Da mir der erste Druck sehr gut gefiel, holte ich mir einen kleinen Jutebeutel und druckte erneut. Das Ergebnis ist ganz oben zu sehen.

Für die Gesichtsmaske hatte ich mir ein altes, graues T-Shirt ausgesucht. Ich schnitt mir daraus ein Stück, das groß genug war für die Teile, die ich für die Maske benötigte. Anschließend bedruckte ich es mit meinem Motiv. Nach dem Drucken trocknete ich die Farbe mit dem Föhn und fixierte sie mit dem Bügeleisen auf dem Stoff. Das Gleiche hatte ich auch bei den Probedrucken getan.

Um die Gesichtsmaske zu nähen, schnitt ich mir aus dem bedruckten Stoff und einem gelben T-Shirt jeweils zwei gegengleiche Teile aus. Anschließend setzte ich sie zu einer Maske zusammen und nähte zwei Gummibänder ein. Das Schnittmuster hierfür hatte ich im Internet gefunden. Die fertige Maske ist auf den folgenden Bildern zu sehen:

Auf zwei der Fotos kann man ganz gut erkennen, dass die Maske zweilagig und innen gelb ist. Das Gelb der Druckfarbe ist dem Gelb des T-Shirt-Stoffes ziemlich ähnlich.

Das Motiv vor der Verarbeitung zur Maske ist etwa 10 cm hoch und etwa 15 cm breit.

Ich glaube, ich habe nun genug Masken. Und falls ich irgendwann doch nochmal eine brauchen sollte, weil möglicherweise eine kaputt geht, kann ich mir eine weitere basteln. Und diese weitere werde ich auf jeden Fall wieder bedrucken. So wie schon meine letzte Maske mit dem großen Hund.

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