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Essbare Gummitiere

Nico, Hilda und ihre Freunde waren zu essbaren Gummitieren geworden. Alle Figuren waren rot und sahen zum anbeißen aus. Zum Glück gab es sie auch noch in anderer Form…

Kind 1 wollte unbedingt Gummibärchen selber machen. Aber es sollten Gummibärchen in eigener Form werden. Denn das Kind hatte sich sein eigenes Fabeltier entworfen. Das konnte man schon machen. Man brauchte hierfür nur lebensmittelechtes Abformsilikon. Und da das Kind eigene Formen basteln wollte, dachte ich mir, mache ich doch auch Formen mit meinen Tieren Nico und Hilda, die ich schon mal gebastelt und mehrfach gezeichnet hatte.

Irgendwann vor Jahren hatte ich auch Formen aus normalem Silikon hergestellt, die ich dann mit Gießharz ausgegossen hatte. Die alten Formen verwendete ich für die Modelle, die ich benötigte, um eine neue Form zu basteln. Ich wollte einmal nur die Köpfe und einmal die ganzen Figuren als Gummitiere. Mit Hilfe der alten Formen entstanden nun die entsprechenden Modelle aus ofenhärtender Modelliermasse. Sie sahen so aus:

Da es zwei Formen werden sollten, bastelte ich mir zwei Kästchen aus festem Karton, in die ich einmal die Köpfe und einmal die ganzen Figuren klebte. Anschließend dichtete ich die Zwischenräume zwischen den Modellen und dem Karton noch ein wenig mit Knetmasse ab. Zum Schluss füllte ich die Kästchen mit dem Silikonkautschuk, der nach etwa drei Stunden fest war. Die fertigen Silikonformen konnte ich dann aus den Kartons herausholen. Ich habe sie mal fotografiert:

Nun waren die selbstgemachten Silikonformen einsatzbereit. Ich suchte im Internet nach Rezepten für Gummibärchen. Schnell wurde ich fündig und wir probierten eines davon aus. Doch die ersten Gummitiere waren uns eindeutig zu weich. Sie schrumpften auch sehr, wenn man sie einige Zeit an der Luft stehen ließ. Dann waren sie hart und ungenießbar. Zum Vergleich habe ich mal ein altes und ein neues Gummitier nebeneinander fotografiert:

Dann erinnerte ich mich daran, dass ich vor Jahren auch schon mal Gummibärchen gemacht hatte, und suchte das Rezept. In einem Ordner mit Rezepten fand ich das Rezept für Gummibärchen auch. Ich hatte es irgendwann von irgendwo abgeschrieben. Die Zutaten waren folgende: Blattgelatine, Zitronensäure, Zucker, Fruchtsirup und Wasser. Man musste die Gelatine im Wasserbad unter Hitze auflösen, und dann kamen alle anderen Zutaten dazu. Zum Schluss wurde alles gut umgerührt und die fertige Masse in die Formen gefüllt. Wir ließen die Formen über Nacht im Kühlschrank stehen.

Die fertigen Gummitiere waren viel fester. Sie sind auf den folgenden Fotos zu sehen, die Köpfe nur zusammen, die ganzen Figuren auch einzeln:

Diese neuen Tiere haben mir persönlich auch besser geschmeckt. Und sie schrumpften auch nicht so sehr ein. Selbst dann haben sie immer noch gut geschmeckt. Hier kann man den Vergleich sehen:

Das Monsterchen als ganze Figur ist etwa 5 cm hoch.

Dieses Essensprojekt hat mir sehr gut gefallen. Das war das erste dieser Art. Aber man muss schon mindestens ein zweites Rezept ausprobieren, bis man zufrieden ist. Diese Gummitiere kann man immer wieder machen, diese Formen sind sehr haltbar. Man kann sie auch mal mit flüssiger Schokolade ausgießen, oder Figuren aus Marzipan herstellen. Mal sehen, was wir als nächstes damit anstellen. Unter der Rubrik „Nico und Hilda“ kann man die Figuren in gezeichneter Form betrachten.

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