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Der Amokläufer

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Ein Mann mischte sich unter eine Menge von Leuten, die den Frühling feierten. Und er wusste, dass bald einige von ihnen sterben würden…

Nach den Ballspielerinnen habe ich mich an einen weiteren Stempel herangewagt. Diese runden Stempelgummis kamen im Dreierpack, genug Material also, um mich ein wenig auszutoben. Da meine Motive meist aus der harmlosen Tierwelt stammen, wollte ich mich hier, wie schon beim letzte Stempel, mit künstlerisch ernst zu nehmenden Themen beschäftigen.

Ich zeichnete erst einen Entwurf mit Bleistift auf Papier, den ich anschließend auf ein weiteres Blatt kopierte, indem ich ihn abpauste. Das Motiv schnitt ich dann mit einem Cutter fein säuberlich aus, so dass ich die Umrisslinien auf das Stempelgummi übertragen konnte. Zum Schluß legte ich es langsam mit dem Linolschnittwerkzeug frei.

Den so fertiggestellten Stempel konnte ich nun ausprobieren. Da ich mit den bisherigen Stempelkissen, die ich zur Verfügung hatte, nicht so ganz zufrieden war, hatte ich mir zwei andere besorgt, die von verschiedenen Herstellern kamen. Eines in blau, das andere in rot. Auf dem Foto oben kann man das Stempelergebnis sehen, das, wie ich finde, ganz gut geworden ist, da die Kanten nicht auslaufen und daher nicht ausfransen. Ich hatte auf Bütten-Hammerschlagpapier gestempelt. Der rote Stempeldruck ist richtig gedreht.

Auf dem Stempel werden ein angeschnittenes Gesicht und zwei menschliche Figuren, eine weibliche und eine männliche, dargestellt. Man kann dem Gesicht förmlich ablesen, dass der Mensch, dem es gehört, nichts Gutes im Schilde führt. Auch hier habe ich einen Rand gelassen, um die runde Form nicht zu verlieren.

Zum Schluss zeige ich Euch noch den Stempel, so wie er nach dem Stempeln aussieht.

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Der Stempel hat einen Durchmesser von etwa 4 cm.

Und wen es interessiert, kann sich auch noch mal den Artikel über die Ballspielerinnen ansehen. Hier hatte ich den Stempel auf normales Kopierpapier gedruckt.

 

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