Allgemein
Schreibe einen Kommentar

Katzenportrait in Bleistift

Eine getigerte Katze hatte es sich auf einem Holzpfahl gemütlich gemacht und beobachtete den kleinen weißen Hund, der an ihr vorüber spazierte. Der Hund bemerkte die Katze nicht, obwohl sie direkt über ihm thronte. Erst als der Hund schon fast vorbei war, fing er an zu bellen. Doch da war es ein leichtes, ihn an der Leine weiter zu ziehen..

Im Herbst vor dem ganzen Coronawahnsinn hatte ich eine hübsche Katze fotografiert, die auf einem Holzpfahl bei einem Bauernhof saß, der etwas außerhalb der kleinen Stadt lag, in der ich aufgewachsen war. Ich hatte meinen kleinen Hund dabei, der von der Katze argwöhnisch beäugt wurde. Mir gefiel das Foto bzw. die Katze so sehr, dass ich nun beschloss, sie auf Papier zu bringen. Denn ich hatte wieder Lust, etwas zu zeichnen, und auf der Suche nach einem geeigneten Motiv ist sie mir sofort ins Auge gesprungen.

Ich nahm mir also ein Blatt unseres normalen Kopierpapiers und skizzierte grob den Umriss der Katze und des Pfahls. Als ich mit dem Umriss zufrieden war, begann ich mit der plastischen Ausarbeitung. Dabei wandte ich mich erst dem Kopf zu, bevor ich den Körper nach und nach fertigstelle. Zuletzt zeichnete ich die Holzmaserung des Pfahls. Die fertige Zeichnung ließ ich nun wie immer ein wenig liegen, um danach hier und da ein wenig auszubessern. Nachdem ich die Zeichnung für fertig befand, signierte ich sie.

Hier habe ich sie mal fotografiert:

Ich habe noch weitere Fotos gemacht. Eines nur von der Katze, eines von ihrem Kopf und eines, auf dem nur das Holz zu sehen ist:

Die Zeichnung ist auf weißem Kopierpapier im DINA4-Format entstanden. Ich habe dabei einen Feinminenbleistift der Stärke 0,5 mm und der Härte 2B benutzt.

Für diese Zeichnung habe ich mir sehr viel Zeit genommen. Bestimmt saß ich an mehreren Abenden über mehrere Stunden daran. Ich fand das Fell der Katze nicht so einfach. Und das Foto, das mir als Vorlage diente, hatte auch keine besonders hohe Auflösung. Am leichtesten an der Zeichnung fiel mir das Holz des Pfahls, denn die Darstellung so einer Holzmaserung ist nicht schwierig. Trotz der Tücken des Fells finde ich, dass mir die Katze ganz gut gelungen ist. Nachträglich gibt es natürlich immer Stellen, die einem nicht so gefallen, und die man hätte besser machen können, aber man zeichnet ja immer weiter und wird dadurch besser. Mal sehen, was als nächstes dran kommt. Meine letzte Zeichnung war auch ein Portrait, allerdings von Menschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.