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Radiergummi-Keks

Ein kleiner brauner Keks sah zum Anbeißen aus. Doch wenn man ihn anfasste, merkte man sehr schnell, dass er nicht zum Essen bestimmt war. Denn er fühlte sich ganz komisch an. Wie Gummi. Das war er auch, er war ein Radiergummi. In Zukunft sollte der Keks dazu bestimmt sein, Striche zu entfernen…

Nachdem ich schon sehr viel Spaß mit der Radiergummimodelliermasse hatte, und ich beim Basteln feststellen musste, dass es recht schwierig war, einzelne Teile miteinander zu verbinden, wollte ich nun einen Radiergummi modellieren, der nur aus einem Teil bestand. Und da es wie immer mehrere werden sollten, wollte ich auch eine passende Form aus Silikon gießen.

Als erstes formte ich mir ein Modell aus normaler Knetmasse. Dieses befestigte ich dann auf einem quadratischen Stück Pappe:

Um jetzt die Form gießen zu können, musste ich einen kleinen Gießkasten um das Modell bauen. Zu diesem Zweck klebte ich um dieses einen Streifen aus weiterer Pappe. Ich habe den Kasten mal fotografiert:

Anschließend füllte ich den Kasten bis knapp unter den Rand mit flüssigem Silikonkautschuk und ließ das Ganze mehrere Stunden stehen. In dieser Zeit konnte das Silikon aushärten. Als als hart geworden war, holte ich die fertige Form aus dem Kasten. Das Silikon war aber noch elastisch. Auf dem folgenden Bild ist die fertige Form zu sehen:

Die Form war bereit für ihren ersten Einsatz. Ich probierte sie mit ofenhärtender Modelliermasse aus, um zu sehen, ob alles in Ordnung war. Der Keks war dann natürlich nicht zum Radieren geeignet. Hier ist er zu sehen:

Die ofenhärtende Modelliermasse hatte in etwa die Farbe eines Kekses. Allerdings habe ich hier darauf verzichtet, den Keks mit Pastellkreiden zu kolorieren, so dass er echter aussieht. Mit diesem ersten Abdruck war ich zufrieden.

Für den Radiergummikeks mischte ich mir Radiergummimodelliermasse in zwei verschiedenen Farben zusammen und drückte sie anschließend in die Form, wobei ich den Überschuss mit dem Messer entfernte. Ich holte den fertigen Keks aus der Form und härtete ihn im Backofen. Das Ergebnis war ein wunderbarer Radiergummi in Keksform:

Weil er mir so gut gefallen hat, habe ich mir noch einen ganz bunten Keks gebastelt, indem ich Modelliermasse aus mehreren Farben miteinander verdrillt habe, bevor ich sie in die Silikonform drückte:

Der Keks hat einen Durchmesser von etwa 2 cm.

Die Radiergummimodelliermasse hatte ich bereits bei meinen Muffins ausprobiert. Die fertigen Radiergummis radierten wirklich gut. Deshalb habe ich mir von den Keksen noch ein paar mehr gebastelt, weil sie so schön handlich sind, und man mit ihnen ziemlich genau radieren kann. Einen davon habe ich in ein Mäppchen gepackt, das ich für unterwegs nutze. Der Keks wird aus einem Stück hergestellt, so dass ich nicht mehr das Problem hatte, einzelne Teile fest aneinander zu drücken, weil sich die Modelliermasse nur sehr schlecht miteinander verbinden ließ. Wenn man sie jedoch miteinander verquirlte und sie in die Form drückte, hat das auch gut funktioniert. So konnte der ganz bunte Radiergummi entstehen. Da ich hier mit den Ergebnissen sehr zufrieden war, werde ich womöglich noch andere basteln…

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