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Hunde in Schachteln

Zwei Hunde waren in bunte Schachteln verpackt worden, um als Geschenk übergeben zu werden. Da den Hunden das aber zu blöd war, bissen sie jeweils ein Loch in die Verpackungen und versuchten, wegzulaufen. Nur, ob ihnen das so gut gelang, ist fraglich…

Diesmal wollte ich etwas nähen, das irgendwie anders ist, als die Tiere, die ich bislang genäht hatte. Als ich so darüber nachdachte, fielen mir Schachteln ein, aus denen Tiere herausgucken könnten. Und da ich Hunde sehr gerne mag, sollten diese Tiere Hunde werden, die ich dann in einem Braunton gestalten wollte. Die Schachteln stellte ich mir zweifarbig vor, wie Geschenke mit einem Band drumherum.

Ich zeichnete also mit Bleistift auf Papier ein Schnittmuster mit allen verschiedenen Teilen. Hierbei unterteilte ich die Seite der Schachtel in drei Teile. Als ich mit dem Schnittmuster zufrieden war, pauste ich die Teile in der richtigen Anzahl auf ein weiteres Blatt Papier und schnitt sie aus. Ich erhielt zwölf Teile für die Seiten der Schachtel und zwei für oben und unten, vier Teile für die Ohren des Hundes, vier für die Beine und drei Teile für seinen Kopf und Körper. Anschließend übertrug ich diese Teile auf die entsprechenden Stoffe und schnitt sie wiederum aus.

Zuerst nähte ich die Seitenteile der Schachtel aus jeweils drei Teilen zusammen. Dann kam der Hund an die Reihe, erst die Ohren, dann die Beine und zum Schluss der Kopf mit Körper. Diesen Kopf nähte ich nun an den oberen Teil der Schachtel, wobei die beiden Ohren dazwischen genäht wurden. Anschließend befestigte ich die vier Seitenteile der Schachtel am oberen Teil. Zwischen zwei der Seitenteile und des oberen Teils kam jeweils ein Bein. Diese Seitenteile fügte ich nun zu einer Schachtel zusammen. Jetzt fehlte nur noch das untere Teil der Schachtel, das ich unten an die Seitenteile nähte, wobei ich eine Wendeöffnung ließ.

Ich drehte den fertiggenähten Hund um und stopfte ihn aus. An den Beine hatte ich jeweils an einer Naht kleine Lücken gelassen, so dass ich sie jetzt auch ausstopfen konnte. Nach dem Stopfen schloss ich diese Lücken und die große Wendeöffnung von außen. Jetzt war der Hund fast fertig. Um ihn zu vollenden, stickte ich ihm noch zwei Augen und eine Nase auf.

Ich hatte zuerst den Hund mit der grün-blauen Schachtel genäht. Weil es mir Spaß gemacht hatte, habe ich noch einen zweiten Hund gebastelt, wobei die Schachtel andere Farben bekam. Ich habe die beiden mal von der Seite fotografiert:

Auf den beiden folgenden Bildern ist der eine Hund von vorne und der andere von hinten zu sehen:

Der Hund ist mit Schachtel etwa 12 cm lang.

Nachdem ich den ersten Hund fertiggestellt hatte, war ich nicht ganz zufrieden. Obwohl sowohl die Ober- als auch die Unterseite der Schachtel richtig eckig sind, ist die Schachtel nach dem Stopfen eher rund als eckig. Deshalb erinnert sie mich irgendwie an eine Tonne. Ich weiß allerdings nicht, wie man das Problem beheben kann. Dennoch habe ich ein zweites Exemplar genäht. Außerdem ist es doch egal, ob der Hund nun in einer Schachtel oder in einer Tonne steckt. Diesmal wollte ich nicht, wie bisher, ganze Tiere gestalten, sondern noch etwas um die Tiere herum. Zuletzt hatte ich Schnecken genäht.

 

 

 

 

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